Unter der Grenzbrücke zwischen Neurehefeld und Moldava, wo das Gleis seit 1951 endet, legten sich Menschen hintereinander in die frischgemähte Wiese, paarweise, im Abstand von 1435 Millimetern, der europäischen Spurweite, und strecken je einen Arm aus, der die Schwellen symbolisieren soll.
Unter der Grenzbrücke zwischen Neurehefeld und Moldava, wo das Gleis seit 1951 endet, legten sich Menschen hintereinander in die frischgemähte Wiese, paarweise, im Abstand von 1435 Millimetern, der europäischen Spurweite, und strecken je einen Arm aus, der die Schwellen symbolisieren soll. Bild: Oliver Hach
Freiberg
Großer Bahnhof für sächsisch-böhmische Bahn

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Mit einer Kunstperformance, menschlichen Schienen und einer 97-jährigen Zeitzeugin aus dem Sudetenland feierte Moldau im Erzgebirge einen emotionalen symbolischen Lückenschluss zur Bahnstrecke nach Freiberg.

Am 7. Mai 1945 um 17.30 Uhr fuhr der letzte Zug von Moldau nach Freiberg. Dann waren die Menschen diesseits und jenseits der Grenze getrennt. Heute fehlen ziemlich genau acht Kilometer Gleis zwischen dem tschechischen Moldava und dem sächsischen Holzhau. Doch an diesem Freitagabend Ende Juni 2021, so bemerken es Zuschauer eines...
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