Katastrophenschutz übt bei Siltronic in Freiberg den Ernstfall

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Simuliert wird ein Unfall, bei dem Gefahrstoffe auslaufen und Personen verletzt werden. Mit der Übung soll der geltende Notfallplan erprobt werden.

Freiberg.

In der Freiberger Firma Siltronic probt der Katastrophenschutz am Freitagnachmittag den Ernstfall. Um Punkt 17 Uhr ist bei der Integrierten Regionalleitstelle Chemnitz über die "112" ein Notruf eingegangen. Feuerwehr, Gefahrgutzug, ABC-Fachberater, Erkundungszug und Rettungsdienst mussten anschließend zu dem mittelsächsischen Unternehmen ausrücken. Dort wird für sie ein Staplerunfall simuliert, bei dem nicht nur Gefahrenstoffe ausgelaufen sind, sondern auch Menschen verletzt wurden.  Rund 100, zum Großteil ehrenamtliche Kräfte, waren in die Übung involviert. Begleitet wurde die Übung von zahlreichen Beobachtern. "Jeder Teilbereich hat seinen Beobachter, so gab es einen beispielsweise für den Rettungsdienst und einen für den Gefahrgutzug", erklärt Übungsleiterin und zuständige Referatsleiterin im Landratsamt Jana Lützner. Dies sei für die Auswertung der Übung enorm wichtig.

Ziel des fiktiven Einsatzes waren die einzelnen Abläufe und das Zusammenspiel der verschiedenen Einsatzkräfte zu trainieren. Beispielsweise gibt es entsprechende Notfallpläne, die abgearbeitet werden. "Wer muss wann wie informiert und einbezogen werden, inklusive der Bevölkerungswarnung", so Lützner weiter. (fp) 

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