Nach Explosion in Freiberger Zentrum: Mieter wieder in Wohnungen

Nach Angaben der Polizei war die Ursache ein technischer Defekt der Heizungsanlage im Erdgeschoss eines Wohnhauses.

Freiberg.

Wegen einer Explosion in einem Wohnhaus in der Buttermarktgasse ist am Samstag gegen 8.10 Uhr ein Großaufgebot an Polizei und Feuerwehr in die Freiberger Innenstadt ausgerückt. Die fünf Bewohner blieben unverletzt und verfolgten später vom Freien aus den Einsatz der Rettungskräfte. Ursache war laut Einsatzleiter Gerd Kaufmann eine Verpuffung der Heizungsanlage im Erdgeschoss des Wohnhauses. Die Polizei sprach von zwei Verpuffungen durch einen technischen Defekt. "Ich habe mehrfach einen ganz lauten Knall gehört", sagte ein 45-jähriger Bewohner. "Daraufhin bin ich zu meinen Nachbarn gegangen, und zusammen haben wir uns in den Keller gewagt. Durch die Wucht der Explosion war die Tür des Heizungsraums herausgerissen." Die Feuerwehr führte Sicherungsarbeiten durch. Das Gros der Einsatzkräfte konnte nach 20 Minuten wieder abrücken. "Ich besuche erst einmal meine Mutter", sagte der 45-jährige Mieter.

Die Bewohner konnten gegen 8.45 Uhr in ihrer Wohnungen zurückkehren, wie die Polizei am Vormittag auf Anfrage erklärte. Ein Installateur sei vor Ort und führe Reparaturen durch. Sachschaden: mehrere hundert Euro. (hh/em)

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