Schnelles Internet: Region Burgstädt hat die Nase vorn

Freiberg/Mittweida.

Im Vergleich der von der mittelsächsischen Landkreisverwaltung geführten Projekten zum Anschluss bisher schlecht versorgter Gebiete mit schnellen Internet kann die Region Burgstädt voraussichtlich am frühesten mit dem eigentlichen Ausbau beginnen. Nach Aussagen des Breitbandkoordinators des Landkreises, Mattias Borm, ist in der Region -  zu der die Kommunen Burgstädt, Claußnitz, Hartmannsdorf, Königshain-Wiederau, Lunzenau, Mühlau und  Taura zählen - ein Baubeginn Ende 2020 realistisch. Das Ausbauvolumen beträgt hier nach aktuellem Stand knapp 18 Millionen Euro, als förderfähig erkannt sind hier etwa 1300 Anschlüsse von Haushalten.

Aktuell seien die Fördermittel für Vorhaben zum Breitbandausbau für fünf von insgesamt sechs beantragten Regionen in Mittelsachsen, sogenannten Clustern, von Bund und Land bewilligt.
Bis zum bevorstehenden Jahresende ist von einer vollständigen Bewilligung aller Projekte auszugehen, so Borm. Das Gesamtvolumen der zu erwartenden Kosten für den Ausbau der Netze in Koordination des Landkreises belaufe sich auf rund 240 Millionen Euro. Bei allen Vorhaben, die unter Führung der Kreisverwaltung verfolgt werden, sei eine europaweite Ausschreibung der Konzessionsverträge nötig, auch finale Bescheide des Bundes stünden noch aus. Insgesamt 31 Kommunen sind an dem Kreis-Projekt beteiligt. Voraussichtlich in den Jahren 2021 bis Ende 2024 können mit dem Ausbau der Internet-Anschlüsse für ein schnelles Internet in allen beteiligten Kommunen gerechnet werden, so der Koordinator des Kreises. 

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