Verschollen geglaubte Akten sind zurück im Stadtarchiv

Freiberg.

2745 Akten aus dem Stadtarchiv Freiberg, die längst als verschollen wenn nicht gar vernichtet galten, sind wieder aufgetaucht. Sie beschäftigen sich unter anderem mit der Wasserversorgung und stammen aus der zweiten Hälfte des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie waren 1924 an die damaligen Wasserwerke übergeben und dann vergessen worden.

Intensive Recherchearbeit der Stadtarchiv-Mitarbeiter unter Ines Lorenz förderten sie bei den heutigen Rechtsnachfolgern zutage. Bereits vor Jahren war mit der geordneten Rückgabe begonnen worden. Am Donnerstag wurden nun die letzten Akten durch Roger Lucchesi, Geschäftsleiter des Wasserzweckverbandes Freiberg, dem Stadtarchiv übergeben.

Die Unterlagen werden jetzt gereinigt und eingegliedert. Ab Anfang September stehen sie Interessierten im Rahmen des Sächsischen Archivgesetzes zur Einsicht zur Verfügung. (wjo)

0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.