Absturz auf 33 Prozent: Bayern-Koalition ohne CSU möglich

Eine neue Umfrage beschert Markus Söder, Horst Seehofer und der CSU gleich mehrere Hiobsbotschaften - und das mitten im Endspurt des Landtagswahlkampfs. Der Ministerpräsident sucht die Schuld in Berlin.

8Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    BlackSheep
    05.10.2018

    @Chillinger, warum sind denn viele Ex-Cduler in der AfD, vielleicht weil umkrempeln nicht mehr geht?

  • 1
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    ralf66
    05.10.2018

    @cn3boj00, ich kann nichts dafür, dass sie sich als Beispiel für Ihr Geschriebenes sehen und es aber nicht ertragen können, ich habe leider nicht brav Mutti, Tillich und Biedenkopf gewählt! Wenn sie sich mal in der politischen Landschaft Deutschlands umsehen würden, dann könnten Sie leicht feststellen, dass wenn es um wörtliche Entgleisungen in der Politik geht, die Herren Hofreiter, Özdemir, Kahrs, Stegner und Schulz weit vorn liegen.
    @Chillinger, ob Wörter immer schön klingen das ist Ansichtssache, dass Wort ''Altparteien'' hat den Vorteil, es fast die Parteien zusammen, ohne sie einzeln aufzählen zu müssen, die vor dem Einzug der AfD in den Deutschen Bundestag oder in den Länderparlamenten schon vertreten waren. Übrigens bin parteilos, nur bei der Feuerwehr war ich seit 1982, Sie auch schon so lange?
    @Distelblüte, glaube ich Ihnen, aber die Grünen werden es nicht sein und das ist gut so.

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    Nixnuzz
    05.10.2018

    "«Ich will keine Berliner Verhältnisse im Bayerischen Landtag.» " Bei aller %-Satzverteilung: Welche Mitglieder der CSU haben denn in Berlin für derartige Verhältnisse gesorgt? Welches Profilierungs- und Machtgehabe wurde da ans Tageslicht gelegt? Wie Doppelbödig manche Aussage? Welche überregionale Verwaltungsstruktur des regional aufgestellten Bundesuniversalministers kam hier zum tragen? Waren die bay. Landtagswahlen sowie das herzliche Verhältnis zur Kanzlerin die eigentlichen Triebfedern für die Amts-Wahrnehmung? War es nicht am Anfang das Dreigehirn Seehofer, Scheuer und Söder, die der Republik ein "bayrisches Gesicht" geben wollten? - unter Vernachlässigung der anstehenden divergierenden Bundesprobleme? Und: Demokratie ist mehr als Monokratur in blau-weiß..ein paar Farbtupfer mehr mit Kontrollfunktion dürfte dem Landtag vielleicht ganz gut tun?....

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    cn3boj00
    05.10.2018

    Wie alt muss eine Partei sein damit sie eine Altpartei wird? Die SPD wurde 1863 gegründet, Bündnis90/Die Grünen 1993. Oder wird man automatisch Altpartei wenn man schon mal an einer Regierung beteiligt war? Man weiß es nicht. Das sind diese Wortschöpfungen, mit denen ein Strategieteam um "Bernd" Höcke versucht, durch Sprache Macht zu erlangen, indem man alles, was außerhalb des Dunstkreises der AfD liegt mit negativen Bezeichnungen besetzt und dami diffamiert. Der geneigte Fakebook-Leser versteht das eher nicht, er liest ja auch keine Wahlprogramme. Sonst gäbe es auch bei den etablierten Parteien längst frischen Wind. Aber der geneigte Neuparteiwähler hat ja 20 Jahre lang brav Mutti, Biedenkopf oder Tillich (oder gar nicht) gewählt. Er hat das Dilemma erst verursacht und fühlt sich jetzt als Retter der Welt. Wahlprogramme liest er trotzdem nicht.
    Eigentlich gibt s nur 2 Optionen: Söder koaliert mit der AfD (dann wird die endlich auch zur Altpartei) oder mit den Grünen. Ich denke letzteres ist interessant und naheliegend. In Sachsen dagegen sieht es anders aus.

  • 6
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    Chillinger
    05.10.2018

    Altparteien. Ich kann es nicht mehr hören. Dieser AfD-Sprech geht mir erheblich auf den Zeiger. Dann tretet doch endlich in die Parteien ein und krempelt sie um. Wie als wenn daheim von der Couch aus über die Feuerwehr beim Löschen meckert. Auch Politik ist fast nur Ehrenamt. Und zwischen einer Linken und der CSU ist für mich ein erheblicher Unterschied sichtbar.

  • 8
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    Distelblüte
    04.10.2018

    @ralf66: Es ist nicht egal, wer in Deutschland oder Sachsen regiert.

  • 4
    5
    osgar
    04.10.2018

    Dann wird das schon mal ein Probelauf für Sachsen 2019

  • 9
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    ralf66
    04.10.2018

    Solange die Altparteien ihren teilweise drastischen Zuspruch- oder Stimmenrückgang nicht richtig politisch einordnen können, wird sich nichts groß ändern! Dadurch das sich die Altparteien inhaltlich nicht mehr viel von einander unterscheiden, ist es doch fast egal wer regiert!



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