AfD-Chef Meuthen: In Zukunft heißt es Blau gegen Grün

Der Parteivorsitzende über Klima-Demonstrationen, Probleme der Partei im Europawahlkampf und Bündnisse mit der CDU in Sachsen

32Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    6
    Lesemuffel
    29.05.2019

    Meuthen - ein Politiker von Format. Spricht Klartext, schwurbelt nicht herum. Ist kein Studienabbrecher und hat wohl bei der Doktorarbeit auch nicht gemogelt. Wenn die Etablierten Leute dieser Qualität hätten, bräuchten wir uns um unser Land keine Sorgen machen. Wie schön, dass es noch Politiker gibt, die mit eigenen anstatt vorgestanzten Worten ihren Standpunkt erklären können. GRÜNE haben nur das Thema Klimawandel und die anderen haben alles richtig gemacht, ". Nur schlecht erklärt". Ach so, dann haben die noch die N@zikeule, mit der sie jede abweichende Meinung madig machen. Zieht nicht mehr bei immer mehr Wählern.

  • 6
    0
    Nixnuzz
    29.05.2019

    @Blackadder: Ich kann doch auch nix dafür, das es so ist wie es ist. Du kannst auf den Wahlzetteln machen wo du was willst - am Ende kommt Merkel raus!....Kein grüner aber auch kein roter..ICH war es nich...

  • 5
    4
    Franziskamarcus
    29.05.2019

    Nein, doch, ooohh.Ich bin begeistert, Blackadder, das sie auch langsam dahinter kommen.

  • 1
    0
    saxon1965
    29.05.2019

    Danke für die Zustimmungen!
    Ich kenne nur eine Partei (okay auch eine Partei, weil es momentan keine andere Möglichkeit gibt anders etwas zu ändern), die meint, dass sie bei Besetzung eines Ministeriums ihr Programm zu 100 Prozent umsetzen würde und das ist die Deutsche Mitte. Kann Jeder mal googlen und eine eigene Meinung bilden. Aber ist es nicht so, dass bisher wenig von dem, was in Parteiprogrammen steht oder vor Wahlen versprochen, dann auch gehalten wird? Außerdem finde ich dieses Postengeschacher bei Koalitionsverhandlungen eben so kontraproduktiv (... gibst du mir Das, gebe ich dir Jenes...). Darum wäre es mehr als fällig, wenn wir Minister einfordern würden, die Kompetenzen nachweisen und letztlich auch direkt dem Wahlvolk Rechenschaft geben müssten und das nicht nur aller vier Jahre durch Nichtwahl sanktionierbar. Kurz, ich bin für mehr Direkte Demokratie und nicht ohne Grund sträuben sich einige der Politmächtigen dagegen. Wenn man dem Bürger die Kompetenzen für eine Direkte Demokratie abspricht, dann spricht man ihm auch die Wahlmündigkeit ab. Alle anderen Gegenargumente hinken eben so.

  • 6
    2
    Blackadder
    29.05.2019

    @nixnuzz: Wir haben eine Kanzlerin? Echt ? Wo ist die denn und warum hört man von der nix. Mein Eindruck ist ja leider, dass Merkel immer populärer wird, je weniger sie tut und das kann ja auch nicht Sinn und Zweck sein.

  • 5
    2
    Nixnuzz
    29.05.2019

    Ich muss mal nerven:
    Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    Art 65
    Der Bundeskanzler bestimmt die Richtlinien der Politik und trägt dafür die Verantwortung. Innerhalb dieser Richtlinien leitet jeder Bundesminister seinen Geschäftsbereich selbständig und unter eigener Verantwortung. Über Meinungsverschiedenheiten zwischen den Bundesministern entscheidet die Bundesregierung. Der Bundeskanzler leitet ihre Geschäfte nach einer von der Bundesregierung beschlossenen und vom Bundespräsidenten genehmigten Geschäftsordnung."!! ..Ich sehe es wie saxxon, das das Parteiensystem nicht mehr wirklich in der Lage ist, Probleme zu lösen." Wenn also eine Regierung aus 3 Parteien besteht und jeder dieser Minister aus Machtanspruch oder persönlicher Abneigung bei Zuständigkeitsvermischungen auf seiner Position besteht, kommt nix zustande. Und damit hängt es an der "Basta!-Funktion" der Kanzlerin. Damit wäre der Zustand unseres Kabinett's ausreichend beschrieben....Verhandeln bis zum ...???? (Ende der Legislaturperiode oder Neuwahlen..)

  • 2
    1
    saxon1965
    29.05.2019

    @ Freigeist14, stimmt!

  • 6
    4
    Einspruch
    28.05.2019

    @Blackadder: mir fällt grad nichts sinnvolles ein, drum bedanke ich mich einem Grünen.

  • 7
    5
    Blackadder
    28.05.2019

    Tut mir leid, Einspruch, aber auch ich muss Ihnen zustimmen.

  • 6
    2
    Einspruch
    28.05.2019

    @Distelblüte: ja ,das denke ich auch.

  • 9
    2
    Distelblüte
    28.05.2019

    @Einspruch: Ein grüner von mir.
    Ich hatte nach dem Misstrauensvotum in Österreich und der damit verbundenen Expertenregierung als Übergangslösung auch gedacht, dass das nicht die schlechteste Variante ist, ein Land zu führen, und sei es auch nur bis zu den Neuwahlen.

  • 14
    2
    Einspruch
    28.05.2019

    Wenn man auf t-online liest, das die 16 jährige Howey ou in China allein demonstriert, gegen den Widerstand auch der Familie, ohne Freunde und alles riskiert, auch in den Knast zu kommen, da kann ich nur sagen: Respekt. Und ich hoffe, man lässt sie in Ruhe und ihre Familie. Sie riskiert viel, viel mehr als vielleicht eine Greta im sicheren Europa. Dabei ist es unerheblich, ob man ihre Ansichten komplett teilt. Hier ist es nach der Wahl wie immer, jeder (Politiker) verzieht sich auf sein parteilich vorgegebenes Schema und es wird gestritten bis der Arzt kommt , aber oft ohne Sachkenntnis und nur ideologisch. Ich sehe es wie saxxon, das das Parteiensystem nicht mehr wirklich in der Lage ist, Probleme zu lösen. Ich schließe da keine Seite aus. Jeder wirft der anderen Seite vor, keine Ideen oder Lösungen zu haben, oft schon nur, weil er oder sie in der falschen Partei ist. Man dreht sich im Kreis. Vielleicht sollten wir alle (auch ich), mal in uns gehen und mehr um Sachen als Ausrichtungen streiten. Ist jeder Vorschlag von grün oder links gleich Mist, oder von einem aus der AFD, oder lässt sich irgendwas davon gebrauchen? Und statt Politiker sollten vielleicht wirklich Fachleute auf ihren Posten sitzen. Ein General als Verteidigungsminister, ein Arzt als Gesundheitsminister, ein Banker oder Volkswirt als Finanzminister, ein Forscher als Umweltminister, usw. Und zu guter letzt musste ich mir auf drängen des Nachwuchses den Rezo reinziehen. Ich finde es gut gemacht und denke, da steckt viel Arbeit und Wahrheit drin und vieles lässt sich nicht so einfach wegwischen.

  • 5
    1
    Nixnuzz
    28.05.2019

    saxon1965@ : "..nur aus Prinzip vom politischen Gegner schlecht geredet, verwässert oder gar verhindert wurde?.." Diese "fürchterlichen Diskussionen" sind der Ausdruck unseres demokratischen Systems. Sollten wirklich unsere GG-Grundlagen zurückgefahren werden - zum Nutzen Einzelner? Stimmt - einzelne Entscheidungen werden durch Geschachere und gegenseitigem Nutzen verabschiedet. Erst wenn strafrechtliche Massnahmen gesetzt wurden, sind Entscheidungen revidierbar. Aber es bleibt die Frage, welcher Entscheider die demokratische Rechtsbasis hat. Stimmt: "Mit mir wird es keine Maut geben!". Ansonsten : 1 grüner von mir!

  • 14
    8
    Freigeist14
    28.05.2019

    saxon1965@ Sie haben durchaus recht mit Ihrer Kritik an den Grünen und deren Hybris. Aber die AFD ,die auch für die NATO und Wirtschaftswachstum vor Nachhaltigkeit steht, ist nicht die Antwort darauf .

  • 12
    17
    Franziskamarcus
    28.05.2019

    Im hinblick auf Umweltschutz kann man schon mal sagen , wenn die AfD der grünen Windradlobby entgegen bläst und damit das unter grüner, schwarzer und roter Führung stattfindenden abholzen von hunderten Quadratkilometern Waldes zum Bau von Windkrafträdern eindämmt oder Stoppt, dann hat diese Partei für die Umwelt mehr getan als die grünen Pharisäer in den letzten 20 Jahren.

  • 12
    10
    Malleo
    28.05.2019

    DrHDL
    Danke.
    Dem ist nichts hinzuzufügen.
    Bei einer ideologisierten Debatte mit Grünen über Klimaphänomene können Sie sich auch mit einem Kühlschrank unterhalten.
    Das Ergebnis bleibt gleich.

  • 5
    3
    Moderator
    28.05.2019

    Hinweis: Wir haben einen Kommentar gelöscht, der von uns zuvor freigeschaltet wurde, obwohl er nicht im Einklang mit unserer Netiquette steht. Auch die Antworten, die sich direkt auf diesen Kommentar bezogen, haben wir entfernt.

  • 16
    5
    saxon1965
    28.05.2019

    Ich bleibe dabei: Diese s. g. repräsentative Demokratie = Parteiendemokratie funktioniert nicht mehr!
    Immer dort, wo es um die Sache geht, nicht um Parteidisziplin oder Fraktionszwang, wo z. Bsp. Freie Wähler (mit)regieren, wo parteilose Fachleute entscheiden, läuft es besser und das, obwohl man dennoch in den Grenzen dieses Systems gefangen ist.
    Wie oft schon hatte man das Gefühl, dass eine gute Sache nur aus Prinzip vom politischen Gegner schlecht geredet, verwässert oder gar verhindert wurde? Natürlich nur, weil es nie nur um "das Wohle des ... Volkes" ging, sondern stets auch "übergeordnete" Interessen berücksichtigt wurden.
    Rezo zeigt eine Reihe solcher Beispiele auf.

  • 8
    16
    Interessierte
    28.05.2019

    Ich wünsche dem Herrn Meuthen aus Essen viel Erfolg ...

    "Fakt ist" war gestern sehr interessant ...
    Laut Lochthofen :
    Die AfD ist rechtsradikal ...
    Der Höcke ist rechtsradikal ...
    Dann sollte man den Höcke ´entfernen` , die anderen sind es nämlich nicht !!!
    Und wir Ostler sollten erst einmal ´erwachsen` werden ........................

    Und der Udo Röbel von der Weinstraße hatte eine sehr gesunde Meinung
    Im Westen wurde ´nichts´ über die ostdeutsche Wahl berichtet , die interessiert das gar nicht , die ignorieren das ...
    Und er war der Kommunikationsberater von Dulig mit dem Tisch
    https://de.wikipedia.org/wiki/Udo_Röbel

    Und die intelligente Astrid Lorenz war dabei
    Und eine auch sehr intelligente Anne Hähnig von der "Zeit" und sie ist Links
    https://www.mdr.de/sachsen/news-plus/fakt-ist-ostdeutsche-waehler-100.html

  • 21
    2
    saxon1965
    28.05.2019

    @ Nixnuzz: Ich wollte mit meinem Beitrag zu verstehen geben, dass es eben nicht nur ein Klimaproblem gibt, dass sich explizit die Grünen auf die Fahne geschrieben haben. Natürlich gebe ich ihnen Recht, wenn die Kettenreaktion einmal ausgelöst ist, wird es eher unmöglich diese anzuhalten. Deshalb sollte ernsthaft nach praktikablen Lösungen gesucht werden. Schnell! Aber bitte im Sinne der Menschheit und nicht im Interesse von Konzernen und ihren Aktionären. Bisher zahlen vor allem die kleinen Leute den Energieumstieg. Und schon sind wir bei unserer "Interessenvertretung", den Politikern, den Parteien. Leider traue ich auch den Grünen keine ehrliche Politik zu. Dafür haben sie leider schon zu viele Beispiele geliefert (Kosovokrieg, Autominister Kretschmer).
    Jedoch nützt uns keine Klimarettung, wenn wir uns zum Schluss A-typisch wegbomben! Ramstein schließen, Rüstungsausgaben in den Klimaschutz stecken und keine 20 Prozent der Steuereinnahmen für die Nato!

  • 14
    25
    872889
    28.05.2019

    Da hat Herr Meuthen das Wahlergebnis schnell analysiert. Wenn die griesgrämigen Alten weg sind, sieht es schlecht mit Wählerpotential für seine Partei aus. Die jungen und anständigen WählerInnen folgen den Parolen der AfD nicht. Um den Großteil unserer Jugend müssen wir uns offenbar keine Gedanken machen. Es wäre nur gut, wenn das Oma und Opa etc. auch machen würden. ;)

  • 11
    4
    Nixnuzz
    28.05.2019

    @saxon1965: "Man meint, es müsste der Beginn einer Revolution sein, denn was nützt uns die Klimaerwärmung unter 1,5 Grad, wenn der Ami die Welt in Schutt und Asche legt oder es zu Bürger- oder Glaubenskriegen kommt?!" Schätze das als Krieg an 2 Fronten und der 2 Geschwindigkeiten: Ein "Standart-Krieg" ist wohl kürzer und mehr als deutlich erkennbar. Der "Umweltkrieg" ist nahezu unsichtbar aber ständig schleichend vorhanden. Die Folgen eines Standart-Krieges kann vielleicht innerhalb ein bis zwei Menschengenerationen "ausgeglichen" werden. Der Umweltkrieg vernichtet wie jetzt im UN-Bericht aufgeführt Millionen Fauna- und Floragenerationen ersatzlos. Irgendwann fehlen die Bestäuber und die Futterorganismen für andere Teile der Fauna, die auch unsere Nahrungskette damit dezimieren. Das Auffüllen der Atmosphere mit CO2 oder Methan verändert das übliche Abstrahlen überflüssiger Wärme der Sonneneinstrahlung mit zunehmendem Temperaturanstieg. Das man die Atmosphere beeinflussen kann, belegen die Messungen an den berüchtigten Freonen in der Luft. Die Erde nähert sich nach dem Verbot seit den 80er Jahren jetzt! 2015 wieder dem Niveau seit Beginn der Messungen in den 72/74er Jahren. Über die variabele Ozonloch-Größe wird wohl noch länger spekuliert..

  • 19
    8
    Malleo
    28.05.2019

    saxxon1965
    Richtig, bis auf die weisen, alten weißen Männer, die mag die Christin distel nicht.
    Aber schaut mal, wer hinter der Einzelperson Rezo steht!!

  • 33
    24
    franzudo2013
    28.05.2019

    Klimawandel gibt es, seit es Klima gibt. Geht mal ins Naturkundemuseum, in
    Chemnitz wuchsen Riesenschachtelhalme.
    Die grüne Klimakirche setzt auf Glauben. Das funktioniert nur mit dem Schreckgespenst des nahenden Untergangs.
    Intelligenz und Selberdenken ist mir da lieber. Hat etwas mittelalterliches, dieser Heiligenkult um die Greta. Wem es gefällt....

  • 32
    5
    saxon1965
    28.05.2019

    Da sind auf der einen Seite hunderte Wissenschaftler, die von menschengemachter Klimaerwärmung reden und eine Partei, die sich auf die Fahne schreibt "Mit uns retten wir die Erde". Mir stellt sich die Frage nach der Praxistauglichkeit und Deutschlands Einfluss auf das Welt-Klima.
    Ja unsere Erde geht den Bach runter, aber das aus vielerlei Gründen. Dagegen aufzubegehren sollte unser aller Job sein, denn es geht nicht nur um die jungen Leute. Es geht vor allem um unsere Kinder, Enkel, Ur...
    Der Youtuber Rezo hält unseren Parteien den Spiegel vor und legt den Finger in die unzähligen Wunden dieses kranken Systems. Man meint, es müsste der Beginn einer Revolution sein, denn was nützt uns die Klimaerwärmung unter 1,5 Grad, wenn der Ami die Welt in Schutt und Asche legt oder es zu Bürger- oder Glaubenskriegen kommt?!
    Deshalb finde ich, es ist keine Sache von Parteien mehr. Diese vertreten stets nur Klientele, sind machtgeil und opportunistisch.
    Es gehören Fachkräfte (Wissenschaftler, "Weise Männer" in das Management des Volkes, direkter gewählt, kündbar, haftbar und nur dem Souverän gegenüber verantwortlich. Rezo tritt für mich den Beweis an, dass dieses Parteiensystem gescheitert ist.

  • 16
    25
    Freigeist14
    28.05.2019

    Tauchsieder@ Hochmut kommt vor dem Fall . Die Leser verstehen schon das pseudowissenschaftliche Geschwurbel eines DrHDLs . Nur ist es nicht der Rede wert ,darüber zu kommentieren .

  • 19
    21
    Tauchsieder
    28.05.2019

    Viel zu kompliziert "DrHDL", das kommt bei den beiden nicht an. Dies würde ihrem grün-roten Verständnis nicht entsprechen, da beide noch einer alten Ideologie anhängen. Ewiggestrige und nichts aus der Erfahrung gelernt.

  • 23
    11
    Nixnuzz
    28.05.2019

    @DrHDL: Was soll dieser Kommentar? Ok - ist Ok. Kommt bloss nicht mit Fakten - das verwirrt nur...

  • 23
    14
    Tauchsieder
    28.05.2019

    Scheinbar hat der Ausgang der Wahl bei den vorhergehenden Kommentatoren Schnappatmung ausgelöst. Der Eine spricht von "Wir haben ...", wem meint er/sie da und in wessen Name wird da gesprochen?
    Die/der Andere tritt hier belehrend auf, verkündet die wahre Wahrheit und verlangt sich auf dieses Niveau herab zu begeben. Erinnert einen irgendwie an den Staatsbürgerkundelehrer.
    Im Gegensatz zum Wahlausgang sammeln die Beiden die meisten Daumen, natürlich die Roten. Dies wiederrum steht dem Wahlausgang in Europa völlig konträr gegenüber.

  • 35
    27
    DrHDL
    28.05.2019

    "Schwänzt nicht die Schule, sondern geht in den Mathe- und Physikunterricht." Dieser Satz - den die Freie Presse oben immerhin schon 2x fixierte - sollte gebetmühlenartig immer wieder durch alle Medien gehen und über jeder Schuleingangstür prangen!!!

    Doch nicht genug: Erwachsene Grüne und ihre noch älteren Anhänger sollten Nachhilfeunterricht nehmen, denn ihr Bauchgefühl allein hält keine (globale) Erderwärmung auf. Ein Ansatzpunkt könnte z.B. die Frage sein "Wie messe ich eigentlich die Temperatur der Erde?".
    Im physikalischen Selbstexperiment könnten sie alternativ auch die eigene Körpertemperatur auf Zehntelgrad (!) genau zu bestimmen versuchen. Hinweis: Es reichen als Messpunkte alle Körperöffnungen und das Fieberthermometer, dann Messwerte auflisten und Mittelwert mit Messfehlerabschätzung (!!!) bilden. Vielleicht gelingt es, zu begreifen, dass die Angabe der Zehntelgrade in diesem Fall eigentlich völlig sinnlos ist. Wie man sinnvolle Messpunkte festlegt, mit Messinstrumenten umgeht, Mittelwerte bestimmt, Messfehler abschätzt, ja, alles das lernt man im Physikunterricht.
    Wer jetzt auch noch zu denken beginnt, erkennt womöglich den idiotischen Wahnsinn, die Entwicklung der Erdtemperatur auf Zehntelgrade genau - und das auf Jahrzehnte voraus - anzusagen. Wer das aber tut, mit welchen Mitteln auch immer, ist ein Betrüger.

  • 32
    41
    Blackadder
    28.05.2019

    Nein, Herr Meuthen, das Thema Klimawandel ist nicht emotional besetzt, sondern durch Fakten und den #fridaysforfuture Kindern müssen Sie nicht sagen, dass sie sich Ihres Verstandes bemächtigen sollen, weil sie das ja tun und Tausende Wissenschaftler von #scienceforfuture dazu hinter sich wissen.

  • 25
    41
    Distelblüte
    28.05.2019

    "Wir haben womöglich zu sehr auf die Kraft des vernünftigen Arguments gesetzt, wo andere mit flachen Slogans gearbeitet haben."
    Ich hätte nicht erwartet, dass Meuthen Sinn für Satire besitzt.
    Aber er hat recht, was die Überschrift des Artikels betrifft: "...die Grünen. Sie vertreten nahezu in allen Positionen das Gegenteil von uns. Das ist bei CDU und FDP nicht so."
    Besser kann man es nicht ausdrücken. Also wer sich gegen die AfD positionieren möchte: grün abbiegen bitte.



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