Berufung in Verfahren zu Abtreibungsparagraf abgewiesen

Vor Gericht scheiterte eine Ärztin mit ihrer Berufung gegen ein Urteil zu dem Abtreibungsparagrafen 219a. Doch aus der Politik erhielt Kristina Hänel am Freitag viel Zuspruch. Von einer Seite erhält sie allerdings auch Gegenwind.

4Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    mathausmike
    13.10.2018

    Das Gericht hat ein sehr gutes Urteil gefällt!

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    Nixnuzz
    13.10.2018

    Wir leben in einem Zeitalter der Informationen. Haben nur die Kirchen bzw. ihre Institutionen das Recht, Informationen gefiltert bereitzustellen? Was wäre das im "schwarzen Kasten" am Kirchen- oder Gemeindeportal als Information, wenn dort neben den Terminen zum Gottesdienst auch Adressen mit spezifischem Inhalt hinterlegt wären? Vielleicht auch die Adresse einer Babyklappe neben den freien Stellen im Kindergarten? Wie alt ist eigentlich der Paragraph? Stammt der nicht noch aus unserer 1000jährigen Tradition, wo Menschenleben vom Glauben abhingen? Von manchen "Ausrutschern" gerade mancher höherer Kirchenvertreter ganz zu schweigen. Nordirland oder USA sind da keine leuchtenden Vorbilder. Es ist wirklich an der Zeit, solche Gesetze auf ihren Hintergrund zu überprüfen und zu korrigieren.

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    mathausmike
    13.10.2018

    Gerichte können wie hier,auch noch gute Urteile fällen,sehr gut!

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    Hankman
    12.10.2018

    Richtig, die Ärztin sollte das Verfahren in die nächste Instanz tragen - am besten bis zum EuGHM. Vielleicht ergeht dann ein Urteil, mit dem Deutschland gezwungen wird, das entsprechende Gesetz endlich zu reformieren. Keine Frau entscheidet sich für einen Schwangerschaftsabbruch, weil der gerade im Sonderangebot ist. Dies mit dem Paragrafen 219a zu unterstellen, ist blanker Unsinn und zeugt von einem Menschenbild auf dem Stand des frühen 20. Jahrhunderts. Insofern sollte das "Werbeverbot" abgeschafft oder zumindest so geändert werden, dass tatsächlich nur Werbung unterbunden und nicht sachliche Information kriminalisiert wird.



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