Bundesnachrichtendienst mit dunkelbrauner Vergangenheit

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Im aufziehenden Kalten Krieg ergreift das US-Kriegsministerium die Initiative. Vor 75 Jahren, am 1. April 1946, startet die "Operation Rusty" - bald übernimmt Ex-Nazi Reinhard Gehlen den Chefposten. Vorrangiges Ziel ist das Ausspähen des Ostblocks. Aus der dubiosen Organisation geht 1956 der Bundesnachrichtendienst BND hervor.

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1010 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    1
    paral
    05.04.2021

    Leider ist meine Erweiterung des Kommentars in der Ablage gelandet. Die mich verstehen wollen, den brauche ich nichts weiter zu sagen und die Anderen wollen nicht verstehen, da ist es ja eher sinnlos. Schönen Montag, ich geh jetzt in den Wald wandern.

  • 4
    1
    Interessierte
    04.04.2021

    Vorrangiges Ziel ist das Ausspähen des Ostblocks
    ( hat man sich dagegen wenigstens gewährt ???

  • 2
    8
    Nixnuzz
    02.04.2021

    @paral: 1 grüner. Nacch meinen bisherigen Erfahrungen hier hätte ich derartiges Meinungsmäßiges als auchh fachliches nicht schreiben dürfen. Danke für diese Arbeit..

  • 4
    9
    paral
    02.04.2021

    Freigeist, Sie dürfen. Die BStU ist zwar eine Quelle, doch eine verseuchte. Ihr Zitat ist richtig, aber eben nur ein Teil der Wahrheit. Revionismus ist für mich ein Teil aus der Mottenkiste des SED-Sprachgebrauchs, sie dürfen das Wort übrigens durchaus ausschreiben. Zu den Paragraphen, der DDR wäre zu sagen, da bräuchte es keine 131, denn die unerschütterliche Wahrheit lautete: " Was Recht ist , bestimmen wir!" Die alten komm. Kader und die blutjungen "Dummen", auch das waren die Leute, die man eben hatte. Seis drum, Die Richtlinien wurden von den Siegern vorgegeben, ganz nach politischem Kalkül und nach taktischen Erfordernissen. 1945, 1949, 1956, 1989. Im übrigen erlaube ich mir immer etwas müde zu lachen, wenn ich von kommunistischen Untergrundkämpfern höre oder lese. Die saßen ein, oder die Moskauer Stalin-Reserve im Exil, oder waren tot, falls sie aus Eigensinn oder Sendungsbewusstsein noch was sagen wollten. Der Untergrundkampf als Propagandalegende.

  • 10
    7
    Freigeist14
    02.04.2021

    Paral@ wenn ich Ihren Geschichtsrevi...ääh -exkurs etwas korrigieren dürfte . Selbst die BStU schrieb in einer Publikation über die HVA : "Während jeweils eine kleine Gruppe den Apparat führte , die sich aus alten kommunistischen Untergrundkämpfern(..)Kominern-Agenten und Partisanen sowie aus Verfolgten des NS-Regimes rekrutierte,handelte es sich bei der Masse der Mitarbeiter um extrem junge Männer aus sozial unterprivilegierten Verhältnissen mit niedrigem Bildungsstand ." Braune Gestalten ? Die DDR hatte übrigens keinen 131-Paragraphen zur Inklusion von NS -Beamten , wie in der Bonner Republik .

  • 10
    2
    Hirtensang
    02.04.2021

    Adenauer hat auf die Frage eines Journalisten gesagt: "Ich kann den Amerikanern keine 18 jährigen Generale anbieten!"

  • 9
    10
    paral
    02.04.2021

    Adenauer hat mal sinngemäß gesagt, wir müssen die Leute nehmen, die wir haben. Es gibt keine Anderen, es waren der Großteil sowieso "nur" Mitläufer. In der Ostzone war das genauso, da gab es auch sogennnte "dunkelbraune " Gestalten, nicht anders als Gehlen. Wer hat die Kasernierte Volkspolizei, die Nationale Volksarme aufgebaut? Wehrmachtsoffiziere und -unteroffiziere. Gehlen hat das verkauft, was er hatte, und er hatte was zu bieten. Im übrigen greift der Totschlagbegriff "Ex-Nazi" auf die Wehrmachtsangehörigen nicht. Parteimitgliedschaft war im Offizierskorps nämlich ausdrücklich unerwünscht oder gar verboten. Die Mitgleidschaft mußte zumindest ruhen. Der Trend ist, belehrend und voreingenommen zu wirken, unsere Vorfahren schlechtzumachen und ihnen posthum mitzuteilen, was sie hätten besser und anders machen können. In 100 Jahren wird man über uns urteilen, und es wird dasselbe sein, uns mitzuteilen, was wir anders hätten machen sollen. Denn die Schlaumeier sterben nicht aus.

  • 13
    6
    Bautzemann
    02.04.2021

    Erstaunlich wenig Interessenten für ein Kapitel deutscher Geschichte, welches die Welt in einen riesigen Abgrund schickte. Der BND ist bis heute anrüchig! Nicht nur Hitlergeneral Gehlen hat die Jung- BRD vor den Kommunisten und Sowjeteinflüssen bewahrt. Diese Alt-BRD hat die Nazigeschichte ihres Landesteiles von Deutschland nie aufgearbeitet. Hier muss ich an Beate Klarsfeld erinnern, die einem deutschen Nazi Bundeskanzler (Kiesinger) einige Ohrfeigen verabreichte. Bis weit in die Mitte der 70er Jahre konnten Nazis hervorragende Posten in der Politik der ALT- BRD erringen. Da gab es Bundespräsidenten, Bundeskanzler, Ministerpräsidenten und gut besetzte Amtsstuben in den Bürgermeisterämtern. Also warum nur den BND untersuchen? Warum nicht die Konzerne die am Krieg verdient haben und viele Kriegsgefangenen ausgebeutet, gar getötet haben. War Zyklon- B gar ein Produkt aus dem Ausland oder das eines deutschen Konzerns. Es wäre längst fällig, alle Saubermänner in Braun zu benennen.

  • 15
    7
    vonVorn
    02.04.2021

    Das ist doch naiv, jeder der so einen Dienst aufbaut übernimmt die die Wissen wie es geht, war zur Wende auch nicht anders.
    https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/fruehere-stasi-mitarbeiter-allgegenwaertige-kontrolleure-1830551.html

  • 16
    2
    Hirtensang
    02.04.2021

    Der als "Schlächter von Lyon" bezeichnete SS-Hauptsturmführer Klaus Barbie genoss nach 1945 das Wohlwollen der amerikanischen und britischen Besatzer. Für den amerikanischen CIC spionierte er die kommunistische Szene in den Besatzungszonen aus. Mit Hilfe der USA, der HIAG und des Vatikan reiste Barbie mit gefälschten Papieren nach Südamerika aus. Danach arbeitete er für den BND in Südamerika. Wegen seiner Gräueltaten wurde er in Frankreich mehrmals zum Tode verurteilt. Mehrere Anschläge auf Barbie, unter anderem durch den israelischen Mossad scheiterten. Erst 1983 wurde Barbie nach Frankreich ausgeliefert. Er starb 1991 in französischer Haft.