Chemnitzer Jurist zur Maskenaffäre: "Das Lobbyregister ist ein Ausweichmanöver"

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Nach der Maskenaffäre: Der Chemnitzer Jurist und Lobbyismus-Experte Malte Roßkopf über Korruptionsbekämpfung im Bundestag nach Vorbild der Wirtschaft.

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22 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    klapa
    31.03.2021

    Kleine Zahlenspielerei und nicht ganz ernst zu nehmen.

    Wenn nur fünf MdB in die Maskenaffären der letzten Zeit involviert wären, ergäbe das eine Tagesinzidenz von 705 auf 100.000, fünf dividiert durch die Ausgangsgröße von 709 Abgeordneten, multipliziert mit 100.000.

    Die Süddeutsche ist der Meinung, dass bis zu zwei Dutzend MdB verwickelt sein könnten.

    - https://www.sueddeutsche.de/politik/masken-lobbyismus-bundestag-korruption-1.5225744

    Gehen wir von zwanzig Personen aus, wäre das eine viermal höhere Inzidenz. Konsequenz – ein harter Lockdown ohne jeden Kontakt nach außen von mindestens zwei Wochen

    Nicht ganz ernst zu nehmen? Richtig. Nur in diesem Fall?

    Erkenntnis – Inzidenzen haben das Potenzial und geben m. E. die Möglichkeit zur Dramatisierung und Übertreibung und sie dienen Politikern offenbar auch dazu sich zu inszenieren.

  • 24
    1
    klapa
    27.03.2021

    'Ausweichmanöver' ist sehr zurückhaltend ausgedrückt.

    Da sich der Jurist dankenswerterweise sehr verständlich für den Leser ausdrückt, darf hier ohne Umschweife auch das Wort 'Augenauswischerei' verwendet werden.

    Man ist aktiv geworden in einer Weise, die das bisherige Systen nicht allzu sehr schädigen soll.

    Der oder die Compliance-Officer würden das effektivere Mittel, der Korruption auch präventiv in gewisser Weise vorzubeugen.

    Aber das ist wohl nicht im Interesse des Erfinders.