Corona-Risikogruppe der über 80-Jährigen: Covid-19 das größte Risiko

Neueste Daten zeigen: Vor allem für die Altersgruppe ab 80 Jahren bedeutet Covid-19 ein großes Risiko. Wohl auch deshalb weist die Entwicklung der Sterbefallzahlen nach oben.

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1212 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 7
    2
    nnamhelyor
    30.11.2020

    Die Stimmen mehren sich dass die ausschließlich durch PCR-Test festgestellten "Neuinfektionen" differenzierter zu betrachten sind und es sich dabei nicht zwangsläufig auch analog immer um Erkrankte handelt (siehe z.Bsp. "Deutsches Ärzteblatt 48/2020). Und die Kontaktnachverfolgung von Gesunden macht ja auch keinen Sinn und bindet nur Ressourcen!

  • 8
    3
    oesil
    29.11.2020

    @nnamhelyor

    (.... Was die Inzidenz betrifft, nun ja, solange da "hochgerechnet" wird ... )
    Ich glaube ich weis was Sie meinen.
    So wie in Österreich wo ein Dorf mit 900 EW und 7 Infiezierten, durch die anpassung auf 100000 Ew plötzlich 770 hatte, weil das Europaweit einheitlich sein soll.

    Aber für die Geschichte, wird mit sicherheit gleich der gegenbeweis gefunden und mit dubiosen verlinkungen bewiesen, das das falsch ist und nicht sein kann.

    Selbst wenn hier schreibt, heute ist der 1. Advent, wird es welche geben, die das anzweifeln und wiederlegen.

  • 5
    6
    BuboBubo
    29.11.2020

    @nnamhelyor: Das Gesundheitsamt des Landkreises Mittelsachsen meldete für den 27. November (letztes Meldedatum) 166 Neuinfektionen. Das Amt hat zwei Standorte - Mittweida und Freiberg. Ich kenne die Interna nicht, aber wenn Sie jeden Tag eine solche Zahl an Neuinfektionen haben und die Anzahl möglicher Kontaktpersonen zudem hoch ist, dann kommen Sie schnell auf tausend oder mehr Kontakte, die Sie ermitteln und benachrichtigen müssen, jeden Tag - und nach dem Wochenende noch mehr. Anscheinend ist die Nachverfolgbarkeit nicht mehr gegeben, und so läuft das Geschehen eben aus dem Ruder. Einen Grund für den rasanten Anstieg der Inzidenz muss es ja geben.

  • 7
    3
    nnamhelyor
    29.11.2020

    @BuboBubo Ich dachte auch eher an die Besucher, welche sich bei Betreten den entsprechenden Maßnahmen unterziehen sollten. Dass das Pflegepersonal dies bereits verinnerlicht hat sollte längst selbstverständlich sein (die Realität sieht bisweilen hier und da anders aus).

    Was die Inzidenz betrifft, nun ja, solange da "hochgerechnet" wird kann das in vielen Gemeinden/Landkreisen unter 100k EW in DE noch etwas dauern. Beispiel?: Mittweida hatte in der letzten Woche 30! positiv getestete auf knapp 15000 EW. Eigentlich überschau- und kontrollierbar. Der 7 Tage Inzidenzwert auf 100k EW gibt dann allerdings über 200 aus! Das bedeutet in Konsequenz dann Dunkel-Dunkelrot.

  • 13
    6
    vonVorn
    29.11.2020

    Dürfte keine neue Erkenntniss sein, das die Ältesten die grösste Risikogruppe sind, bei Infektionskrankheiten. Vor dem Hintergrund, wirkt dieser Artikel irgendwie komisch, Drama wegen einer altbekannten Tatsache?
    Interessant ist, in Gesprächen mit Älteren, sagen die trotzdem sehr häufig, das Sie mehr Angst vor Einsamkeit haben als vor Corona. Die meister in dieser Altersgruppe wissen das Ihr Leben nicht mehr alzu lang geht und dieses Stück dann allein verbringen zu müssen ist für viele kein schöner Gedanke.

  • 9
    9
    BuboBubo
    29.11.2020

    @UweG "Schon mal daran gedacht, das über 80 die Chance zu sterben generell hoch ist?"

    Ja.

    Schon mal daran gedacht, dass ein(e) 80jährige(r) noch 10+ erfüllte Lebensjahre vor sich haben kann? Und nicht einfach vorher wegsterben will?
    Schon mal daran gedacht???

  • 4
    1
    1960175
    28.11.2020

    Dieser Artikel ist aber auch sehr interessant: https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/daten-zu-sch%c3%bcler-infektionen-sind-die-teenager-die-wahren-treiber-der-pandemie/ar-BB1briAb?ocid=U506DHP&li=BBqg6Q9

  • 25
    11
    BuboBubo
    28.11.2020

    @nnamhelyor: "(Maske, Handhygiene, Schnelltests)"

    Bei den Schnelltests bin ich bei Ihnen - dass diese im Pflegebereich (und an den Schulen) noch nicht Standard sind, ist in meinen Augen tatsächlich beschämend.

    Aber der Rest? Meinen sie tatsächlich, man wäscht sich im Seniorenheim nicht die Hände, geht als Pflegepersonal ohne Maske umher? Das kann nicht Ihr Ernst sein.
    Und was ist mit den anderen, den vielen Alten, die noch zu Hause wohnen und von ihren Angehörigen besucht oder gar versorgt werden? Was ist mit denen, die weiter nichts als einen BMI über 35 haben? Was ist mit den Diabetikern in Ihrem Umfeld, die Ihnen das nicht auf die Nase binden? Was ist mit den jungen Gesunden, die trotzdem erkranken und "genesen" wochenlang am Stock gehen? Wie wollen Sie die alle schützen oder gar isolieren?

    Es hilft nichts. Die Inzidenz muss runter - das ist das einzig Zielführende.

  • 17
    14
    BuboBubo
    28.11.2020

    @Kleinerbub
    "Die Zahl der Menschen ab 80 Jahren in Deutschland ist in den Jahren von 2015 bis 2019 von 4,7 Millionen auf 5,7 Millionen gestiegen."

    Dort steht nicht, dass die Zahl der Menschen, die älter als 80 Jahre sind, von September auf Oktober um 1 Mio gestiegen ist. Damit kann die Übersterblichkeit also nicht erklärt werden. Außerdem steht im Artikel auch, dass sich die Auswertung des Statistischen Bundesamtes nur bis zur zweiten Oktoberhälfte erstreckt (wenn schon Statistik, dann richtig) und die Entwicklung im November noch gar nicht abbilden kann. Machen Sie sich auf andere Zahlen gefasst!

  • 50
    22
    Kleinerbub
    28.11.2020

    Absolute Zahlen sind wenig hilfreich, sie vermitteln nur ein falsches Bild. Wenn es c.a. 1 Mio mehr über 80-jährige gibt, liegt es doch nahe, dass auch die absolute Zahl der Todesfälle steigt. Ich will die tatsächlichen Auswirkungen des Virus nicht klein reden, aber prozentuale Angaben wären besser. Wenn Statistik, dann bitte richtig ausgewertet.

  • 81
    29
    nnamhelyor
    28.11.2020

    Die Risikogruppen sind bekannt, die Übertragungswege sind bekannt. Die Situation ist nun mittlerweile seit mehr als 10 Monaten bekannt. Warum schafft man es nicht die Risikogruppen besser und effektiver zu schützen? Über die Pflegedienste, Sozialdienste und Heime wirksame Masken an diese ausgeben, die Besuche in den entsprechenden Einrichtungen steuern und kontrollieren (Maske, Handhygiene, Schnelltests). Einfach mal RICHTIGE gelebte Solidarität und Rücksichtnahme mit unseren Alten üben!

    Stattdessen wird in blindem Aktionismus alles geschlossen, verboten und schlussendlich vernichtet was sich so mancher mühsam aufgebaut bzw. erarbeitet hat. Diese Folgen, sei es wirtschaftlicher, sozialer oder menschlicher Art sind bereits heute exorbitant hoch und das dicke Ende kommt erst noch!

  • 72
    93
    UweG
    28.11.2020

    Schon mal daran gedacht, das über 80 die Chance zu sterben generell hoch ist? Das Leben endet immer mit dem Tod, da ist noch nichts anderes erfunden worden.