Deutschland will Fachkräfte anlocken

Die deutsche Wirtschaft sucht händeringend Fachkräfte auch aus dem Ausland. Nach jahrzehntelanger Debatte hat die Bundesregierung neue Regeln auf den Weg gebracht - und erntet einiges an Kritik.

6Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    Nixnuzz
    22.12.2018

    Keine Ahnung, wer bessere Fake-News produziert. Aber das Gejammere der KMB's über hiesige Arbeitsverweigerer dürfte wohl ehrlicher und bedeutender sein als manche Bemerkung zu der Abwanderung von vermeintlichen Fachkräften aus den hochindustrialisierten Ländern der Sahelzone oder sonstiger afrik. Armenhäusern. Von den Geldzahlungen hier arbeitender Fremdarbeiter profitieren ihre Familien in den dortigen Dörfer - um auch dort einen Wirtschaftskreislauf zu ermöglichen - trotz europischer Subventionsmassnahmen zur vermeintlichen dortigen aber speziell hiesiger Industrieen. Ein bisschen europäischer Einfluss gegenüber alleiniger chinesischer Kolonialismuspolitik würde uns wohl auch ganz gut tun. Und: Bleiben diese Menschen wirklich immer hier oder haben die mehr als nur Geld im Rückreisekoffer drin..?

  • 13
    0
    gelöschter Nutzer
    20.12.2018

    Zu Malleo: "Diese „Fachkräfte“ werden deshalb voraussichtlich für sehr lange Zeit das Heer der Geringqualifizierten verstärken."
    Das glaube ich auch. Und ich kann auch die
    Ängste der angestammt deutschen Niedriglöhner verstehen. Sie sehen teilweise berechtigte Konkurrenz. Den meisten Unternehmern ist das egal. Die dazukommen arbeiten auch für weniger.
    Eine hervorragende Situation für Ausbeuter.
    Und eine hervorragende Situation Ängste politisch zu nutzen. Aber die machen die Situation nicht besser.

  • 14
    0
    Malleo
    20.12.2018

    Nach einer Anfrage vom Juli 2015(!) an das SMI Dresden zu belastbaren Zahlen über das Bildungs- und Ausbildungsniveau der illegalen Einwanderer erhielt ich nachfolgende Auskunft: "Leider liegen dem SMI keine Zahlen über die beruflichen Qualifikationen von Migranten vor. Dies ist kein statistisches Erhebungsmerkmal für die Ausländerbehörden, so dass die Datenlage insoweit unzureichend ist. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat im Jahr 2013 festgestellt, dass von den Asyl-Erstantragsstellern etwa 10% über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen." Insofern ist es wohl keine Überraschung, dass nach der euphorischen Erwartungshaltung einer Frau KGE zu syrischen Ärzten, Krankenschwestern und Baufacharbeitern, die harte Realität über die …“geschenkten Menschen“ eingezogen ist. Deshalb verschwinden sie erst einmal im Sozialsystem (2 von 3 erhalten Hatz IV) und kosten dem deutschen Steuerzahler für die häufig notwendige Alphabetisierung und Spracherlernung sehr viel Geld.
    Eine Zahl von Prof. Bonin ZEW mag das verdeutlichen. „Wenn 1 Mio. Flüchtlinge erst in 20 Jahren voll integriert sind und die Leistungsfähigkeit von Einheimischen mit geringem Qualifikationsniveau erreichen, belastet das die Staatskasse mit 400 Milliarden zusätzlich! „
    (Quelle :Die Zeit 24.04.16)
    Die großen Erwartungen an die Zuwanderer erfüllen sich n.m.E. nicht.
    Woher auch, stammen sie doch zu viele aus Ländern, die nicht gerade zu den industriellen Leuchttürmen im weltweiten Vergleich zählen.
    Diese „Fachkräfte“ werden deshalb voraussichtlich für sehr lange Zeit das Heer der Geringqualifizierten verstärken.
    Auch das neue Gesetz wird daran nichts ändern und geht für die Zielgruppe „Fachkräfte“ ins Leere, obwohl man die Anforderungen an die beworbenen „Fachkräfte“ drastisch senkt. Richtige Fachkräfte kommen, das zeigen die Zahlenvergleiche (545.000 EU Zuwanderung zu 38.000 Fachkräfte), schon jetzt mit Green Card und Visum, sprechen deutsch oder englisch, brauchen keine „Integrationskurse“, haben eine adäquate Ausbildung.
    Über die Folgen der Abwerbung aus den Herkunftsländern muss man noch nicht einmal befinden.
    Es ist eine Form des Neokolonialismus.

  • 19
    2
    gelöschter Nutzer
    19.12.2018

    Was passiert in den Ländern, wo diese Fachkräfte herkommen? Brauchen die nicht
    auch Fachkräfte? So wird evtl. Konkurrenz,
    die aufkommen könnte, ausgeschaltet.
    In der EU oder ausserhalb der EU. Das ist der Irrsinn des Kapitalismus. Ich "first". Wir
    sind nicht viel anders als der Donald Tr.

  • 14
    5
    Einspruch
    18.12.2018

    Sicher wimmelt es bald vor ausländischen Hochschulabsolventen und Facharbeitern.

  • 16
    7
    BlackSheep
    18.12.2018

    Erst die Bildung verkommen lassen und dann Gesetze für Fachkräftezuzug? Offensichtlicher geht es kaum das die Politik in diesem Land die Wähler nur zu Wahl brauch.



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