Einbau-Verbot für Ölheizungen betrifft jeden siebten Haushalt

In Sachsen werden 264.000 Häuser oder Wohnungen mit Öl geheizt. Die Eigentümer müssen sich langfristig umstellen - oder auf eine Ausnahme hoffen.

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8Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    cn3boj00
    25.10.2019

    @saxon, auch die fossilen Brennstoffe wie Erdöhl, Erdgas, und sogar die gute Kohle haben mal CO2 gespeichert, als sie entstanden. Deshalb ist das Werben mit dem "klimaneutralen" Verbrennen von Holz eben nur Werbung. Denn klimaneutral ist es nur dann, wenn in der gleichen Zeit, in der es verbrannt wird, durch nachgewachsenen Wald das CO2 sozusagen sofort wieder aufgenommen wird. Doch das wird weder kontrolliert, noch interessiert das die Pellethersteller und Heizungsbauer. Das meiste Holz in der EU kommt heute aus Polen und Rumänien, die beide eine negative Waldbilanz haben. Ganz abgesehen davon entsteht beim Transport des Holzes und seiner Verarbeitung zusätzliche Emissionen, so dass man sogar mehr aufforsten als abholzen müsste.
    Und bei der Gelegenheit fällt mir noch auf, dass ich es für sehr fragwürdig halte, wenn jemand aus einem "Energieinstitut" das Herstellen synthetischen Gases aus Strom als zukunftsfähig betrachtet. Vielleicht noch aus gutem Kohlestrom? Nach den Gesetzen der Thermodynamik kann es nicht sein, dass das Gas beim Verbrennen dann mehr Energie abgibt als bei seiner Erzeugung aufgewendet wird. Da wäre es wohl sinnvoller gleich elektrisch zu heizen. Dazu muss man wissen dass dieses Institut Auftragsforschung für die Industrie betreibt.

  • 1
    1
    SimpleMan
    25.10.2019

    @Nixnuzz Hier noch ein ergänzender Kommentar aus der FAZ. https://www.faz.net/aktuell/wissen/klimaretter-wald-das-gift-der-populisten-16444883.html

  • 3
    0
    Nixnuzz
    25.10.2019

    Vielleicht helfen diese Angaben zur weiteren Diskussion:
    (https://www.wald.de/wie-viel-kohlendioxid-co2-speichert-der-wald-bzw-ein-baum/ )
    Fichte: Eine 35 m hohe Fichte mit einem Alter von ca. 100 Jahren hat einem Durchmesser von 50 cm (in 1,3 m Höhe über dem Boden gemessen). Das Holzvolumen inklusive Äste aber ohne Wurzeln beträgt 3,4 m3. Die darin enthaltene gesamte Biomasse hat ein Trockengewicht von knapp 1,4 Tonnen; die Hälfte des Holzkörpers besteht aus Kohlenstoff, also 0,7 Tonnen.
    Das bedeutet: Eine 35m Hohe Fichte hat 0,7 Tonnen Kohlenstoff gespeichert. Dies entspricht einer CO2 Absorption von 2,6 Tonnen CO2 (Umrechnungsfaktor 3,67).
    :: => oder einfacher: in 100 Jahren werden 2,6to bzw. pro Jahr 0,026to CO2 gespeichert!
    Buche: Eine 120 jährige und ca. 35 m hohe Buche mit einem Durchmesser von 50 cm (gemessen auf 1,3m Höhe) hat ein Trockengewicht von 1,9 Tonnen, also rund 0,95 Tonnen Kohlenstoff. Dies multipliziert mit 3,67 ergibt 3,5 Tonnen CO2.
    Eine Buche mit der gleichen Höhe und dem gleichen Durchmesser hat fast eine Tonne mehr CO2 gespeichert als eine Fichte. Dies liegt daran, dass die Holzdichte bei der Buche höher ist.
    .. => oder einfacher: in 120 Jahren werden 3,5to bzw. pro Jahr ca. 0,030to CO2 gespeichert!

    Ich überlasse es den werteren Kommentatoren weitere Schlussfolgerungen bei bestimmungsmäßigem Gebrauch von CO2-Emittenten, in Kurzzeitprozessen wie Stunden oder Tagen, zu ziehen..inklusive der Eigenproduktion aus Pkw, Haus und Garten..

  • 9
    2
    saxon1965
    24.10.2019

    So oder so zahlt der Verbraucher die Zeche und wieder einmal nicht der, der auch trotz CO2-Ausbringung super verdient.
    Anstatt das sinnlose Transportieren von Warengütern rund um den Globus zu unterbinden, wo tausende Frachtschiffe Ressourcen verschlingende Billigware von Ost nach West und Fleisch von West nach Ost bringen, wird das "dünnste Brett" gebohrt!
    Und @ cn3boj00: Wenn beim Verbrennen von Holz, nur das CO2 freigesetzt wird, was vorher eingespeichert wurde, nennt man das glaube ich CO2-Neutral. Klar ist es heute zusätzlich, wurde aber gestern der Atmosphäre entzogen. Oder anders gefragt, gab es schon mal mehr CO2 auf diesem Planeten oder wie konnten sonst die riesigen Urwälder ihre Photosynthese aus Licht, Wasser und Kohlenstoffdioxid machen? Irgendwie verstehe ich das nicht.

  • 8
    1
    SimpleMan
    24.10.2019

    Das Verbot betrifft nur den Einbau neuer Ölheizungen ab 2026. Der Anteil neuer Ölheizungen in Neubauten lag 2018 bei 0,6 %. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/10/PD19_N002_129.html So klingt es natürlich nicht so spektakulär, wie die Überschrift des Artikels.

  • 11
    2
    cn3boj00
    24.10.2019

    Leider fehlt in dem Artikel der Hinweis, dass die Belastung mit Treibhausgasen durch Heizungen etwa genau so groß ist wie die durch den Verkehrssektor, nach den Belastungen durch den Energiesektor selbst. Deshalb ist auch hier eine Reduzierung durchaus sinnvoll. 25% sind dabei mehr, als etwa der Umstieg auf ein moderneres und sparsameres Verbrennerauto bringen könnte. Was bei der Rechnung zudem falsch ist: Gas kommt durch Rohrleitungen. Über deren Verluste macht man sich Gedanken. Öl wird durch Lkw breit gefahren. Diese zusätzlichen Belastungen werden vergessen.
    Trotzdem liest sich das ganze wie ein Konjunkturprogramm für die Installateursbranche, und so wird es wohl auch ausgehen. Die Preise werden steigen, und wer die Gasanschlusskosten zahlt ist auch unklar.
    Der Hinweis auf "umweltfreundliche" Pelletheizungen ist dagegen nicht haltbar. Auch wenn das CO2 vorher im Holz gebunden wurde: es wird beim Verbrennen freigesetzt und trägt daher genau so zur Belastung der Atmosphäre bei wie jedes andere Treibhausgas, das in die Atmosphäre gelangt. Dazu kommt noch ein mehrfaches an Feinstaub und anderen Schadstoffen. Was nützt bitte Aufforstung, um CO2 zu binden, wenn wir es danach verbrennen? Holz setzt beim Verbrennen 35% mehr CO2 frei als Heizöl. Das Märchen von der sauberen Pelletheizung hat die Heizungsindustrie erfunden.

  • 3
    0
    freieleser
    24.10.2019

    Lieber Stephan Lorenz und Christoph Ulrich, vielen Dank für den sachlichen Artikel, jedoch hätte ich mir eine weniger reißerische Überschrift gewünscht.

    A.Lorenz

  • 15
    3
    701726
    24.10.2019

    Diese fanatische Diskussion und immer neue Verbote sind doch haarsträubend und diese Entscheidungen treffen Personen die meist keine Ahnung haben.



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