Gesellschaftlicher Wandel? - Mehr Väter beziehen Elterngeld

Der Papa mit dem Säugling im Tragetuch ist vor allem in Großstädten inzwischen Normalität. Nach einer Statistik steigt die Zahl der männlichen Elterngeldbezieher. Ein Grund für Euphorie ist das aus Expertinnensicht aber nicht.

7Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    0
    ralf66
    14.04.2019

    @Blackadder, hier geht es um den Säugling, nicht um das Kleinkind, oder das ältere Kind und im Säuglingsalter ist die Mutter wissenschaftlich erwiesen der erste Bezugspunkt und nicht der Vater. Wenn Sie vergangene Zeiten kritisieren, dann sollten Sie das nicht aus Ihrer heutigen Sichtweise tun, denn das ist Unfug, in früheren Zeiten war die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau anders geregelt als heute gewünscht, deshalb heißt das noch lange nicht, dass die Frau früher nur als Untertan des Mannes fungierte, eine heute verbreitete straffe Lüge, damals wurden nicht weniger Frauen vergewaltigt wie heute und damals liebte der Mann seine Frau und seine Kinder genau so wie heute, Ausnahmen gibt es immer. Das Gespenst frühere Generationen wären brutaler und rücksichtsloser gewesen können sie begraben, weil es nicht stimmt! Die heutige Generation, spielt sich langsam als Allheilmittel in unmöglicher besserwisserischer Art, über die gesamte Weltgeschichte auf und das wird zunehmend ungerecht, falsch und völlig Unsinnig!

  • 3
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    DTRFC2005
    12.04.2019

    @ralf66. Das ihr hochgepriesene "Jahrhunderte lang bewährten Praxis" aber von vielen Männer gar nicht mehr gewollt ist, ist Ihnen nicht aufgefallen? Finden Sie das uncool oder nicht Männlich, wenn Männer in die Vaterrolle schon im Babyalter ihres Nachwuchses schlüpfen? Aber davon abgesehen, hat sich das Männer und Frauenbild ohnehin in der jüngeren Generation stark gewandelt. Zum Glück, so langsam schauen sich beide Geschlechter gleichberechtig in die Augen.

  • 3
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    sunhiller
    12.04.2019

    @Blackadder...das die Kirche nicht mehr den gesellschaftlichen Einfluss haben soll, ist doch nur ein Wunschgedanke. Man nehme nur mal die vielen "C" in den Parteinamen.

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    Blackadder
    12.04.2019

    @sunhiller: Weil er das immer noch tut. Die Kirche hat nicht mehr den Einfluss gesellschaftlich, wie sie das früher mal hatte, aber Parteien, wie die AfD, die ebenfalls ein solches Frauenbild pflegen, durchaus.

  • 4
    4
    sunhiller
    12.04.2019

    @Blackadder...warum greifen Sie denn ralf66 an und nicht die Kirche, die über zwei Jahrtausende das Bild der Frau geschaffen und vehement verteidigt hat ???

  • 5
    7
    Blackadder
    12.04.2019

    @ralff: Es war auch jahrhundertelang bewährte Praxis, dass Frauen in der Küche zu stehen und dem Ehemann zu gehorchen hatten. Ohne wenn und aber. Dass sie nicht wählen und nicht arbeiten durften, ohne Zustimmung des Ehemanns und das Vergewaltigung in der Ehe normal war. All das haben wir überwunden, da wird es ihre Männlichkeit auch überstehen, mal Windeln zu wechseln, ohne dass Ihr Testosteronwert dadurch sinkt.

  • 4
    6
    ralf66
    11.04.2019

    Was an der Jahrhunderte lang bewährten Praxis, der klaren Aufgabenverteilung in der Familie, im Beruf und in der gesamten Gesellschaft, bezogen auf die Geschlechter, Frau und Mann so schlecht gewesen sein soll, dass man das heute in sehr kurzer Zeit, mit stätig steigender Tendenz, von den Beinen auf den Kopf stellt, ist mir nicht erklärlich und ob die Frau Professorin dafür die richtige wissenschaftliche Erklärung liefert und nicht einer von gewissen Kreisen vorangetriebenen Ideologie verfällt, ist ebenfalls fraglich? Die Mutter ist, auch wenn man das heute anders sieht, wissenschaftlich völlig umdeuten will, zum Beispiel im Säuglingsalter, der wichtigste Bezugspunkt des Säuglings und nicht der Vater!



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