Jeder Zweite empfindet den Islam als Bedrohung

Vorbehalte gegen den Islam sind hartnäckig und weit verbreitet. Vor allem dort, wo fast keine Muslime leben. Auf Dauer könnte das die Demokratie gefährden, warnt eine Studie.

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56Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    Nixnuzz
    21.07.2019

    @Jemand: "Da muss man aber ganz schön am Koran rumschrauben.." Klar - was sonst? Nur wenn da ein ganzer "Schraubenkasten" rumliegt mit versch. Größen ist das keine einfache Sache. Nur den "Willigen" sollte man nicht nochmehr Sand in die Ohren blasen. Ich werde wohl keinen reformierten Koran mehr erleben..

  • 0
    3
    Interessierte
    21.07.2019

    @acals - Zu soviel Menschenverstand.........
    Damals ging es um Reformen in der DDR , das haben wir ´hier` schon zur Genüge ausdiskutiert ...
    Und später hatte ich mich gefragt , was die geritten hat ...
    Aber zwischenzeitlich wissen wir ja , dass das Ganze initiiert wurde …
    Eine Konterrevolution von Außen , hatte die Margot damals gesagt ; und zwischenzeitlich ist mir das auch bewußt geworden - nach den vielen Dokus …
    Es wurden ´Menschen´ eingeschleust , die laut schreien konnten und die Ostler ´unterstützen` konnten - auf den Demos - nach dem Ruf auf Freiheit und Demark
    Die Sahra W. wollte auch nur Änderungen in der DDR , kam kürzlich ein Beitrag von ihr !

  • 0
    3
    OlafF
    14.07.2019

    Malleo@: In der Schweiz hat man sich noch seine relative Objektivität bewahrt, "und das ist gut so"... Bei einer der letzten Volksabstimmungen stand das Volk mit absoluter Mehrheit hinter ihren einheimischen Leitmedien. Mir persönlich, gibt es jedoch zu denken, dass einzelne jüdische und muslimische Intelektuelle relativ " allein auf weiter Flur" stehen. Wenn es um Kritik gegenüber dem politischen Islam und wenn es um Antizyonismus geht, sind viele deutsche Intelektuelle wie gelähmt...

  • 3
    2
    Jemand
    13.07.2019

    Nixnuzz: "Vielmehr sei es im Sinne des Islam, Frauenrechte, allen voran das Recht auf körperliche Unversehrtheit [ ] zu schützen und zu fördern."

    Da muss man aber ganz schön am Koran rumschrauben und vieles bis ins Gegenteil uminterpretieren. Beispiel Sure 4;34: "Die aber, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet, die ermahnt, haltet euch fern von ihnen auf dem Lager, und schlagt sie." Weiß jemand, wie diese (mittlerweile als Prügelsure bekannt gewordene) Sure von liberalen Muslimen entschärft wird ohne sie ganz über Bord werfen zu müssen?
    Das Problem ist, dass liberale Muslime - gewollt oder ungewollt - für konservative oder fundamentalistische Muslime den Nährboden vorbereiten, indem sie dafür sorgen, dass der Koran (durch ihre "zeitgenössige Interpretation") weiterhin hoch verehrt und als fehlerlos angesehen wird.

  • 5
    1
    Malleo
    13.07.2019

    OlafF
    Mache ich nicht oft Links weiterzureichen aber dass passt hier ganz gut zur Situationsbeschreibung.
    Ist es aber nicht sonderbar, dass es schon wieder eine Zeitung aus der Schweiz ist?
    Der Autor ist ein ausgezeichneter deutscher Historiker.
    Er weiß, wovon er spricht.

    https://www.nzz.ch/feuilleton/der-historiker-michael-wolffsohn-sieht-in-einer-radikalisierten-muslimischen-minderheit-den-grund-fuer-wachsenden-antisemitismus-ld.1359869

  • 5
    1
    OlafF
    13.07.2019

    Interessierte@ Ich möchte mich für Ihren Quellenhinweis vielmals bedanken, sehr gut recherchiert! Leider bin ich erst jetzt dazu gekommen ihn zu lesen...
    Basam Tibi trifft genau ins Schwarze, und ich unterstütze voll und ganz dessen Argumentation, der intellektuellen Feigheit entgegentreten !

    Der Artikel ist keine Panikmache, sondern nimmt die begründeten Bedenken der Bevölkerung, gegenüber dem Islam (nicht gegenüber den Moslems) ernst, verharmlost nicht und zeigt Perspektiven. Diese brauchen wir jetzt und nicht erst später!

    https://www.nzz.ch/feuilleton/willkommenskultur-islam-und-muslime-in-europa-wie-weiter-ld.1493390?utm_source=pocket-newtab

  • 3
    3
    Nixnuzz
    13.07.2019

    @Malleo: Soweit ich weiß, treten heute zahlreiche Muslime nicht nur für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Islam ein, sondern für die Anerkennung der Menschenrechte in ihrer Gesamtheit. Sie argumentieren, dass Menschenrechte und Islam keinen Gegensatz darstellten, sondern die Scharia – zeitgenössisch interpretiert – mit den Menschenrechten durchaus vereinbar sei. Diese moderne Koranauslegung ruft den Widerstand konservativer Theologen hervor, die der Auffassung sind, dass der Koran Gottes authentisches Wort und somit für alle Zeiten unveränderbar gültig sei. Im Hinblick auf Frauenrechte argumentieren moderne Theologinnen und Theologen, dass mit dem Einzug des Islam – gemessen an den damaligen Verhältnissen – sehr fortschrittliche Rechte für Frauen festgelegt worden seien, vor allem indem ihnen eine eigene Rechtspersönlichkeit zugestanden wurde. Dieser koranische Auftrag – die Stärkung der Frauenrechte – müsse daher in der heutigen Zeit mit angemessenen Mitteln fortgeführt werden. Es sei also gerade nicht islamkonform, so die Sicht vieler progressiver islamischer Theologinnen und Theologen, Mädchen und Frauen zu unterdrücken und ihre Rechte zu beschneiden. Vielmehr sei es im Sinne des Islam, Frauenrechte, allen voran das Recht auf körperliche Unversehrtheit, auf Bildung sowie auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, zu schützen und zu fördern.https://www.bpb.de/internationales/weltweit/menschenrechte/38719/menschenrechte-und-islam?p=all

  • 6
    1
    Malleo
    13.07.2019

    nixx und distel…
    Soll ich etwa den Inhalt verstehen müssen, den die Organisation der Islam- Konferenz mit der Kairoer Erklärung 1990 zu Menschenrechten nach islamischen Verständnis deklarierte und in der es u.a. im Artikel 1 heißt:
    „Alle Menschen bilden eine Familie, deren Mitglieder durch die Unterwerfung unter Gott vereint sind und alle von Adam abstammen“
    Der Verweis auf den „wahrhaften Glauben(also den Islam) und die Scharia“ zieht sich als roter Faden durch das Dokument.
    Weitere Kostproben?
    „Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung, soweit er damit nicht die Grundsätze der Scharia verletzt“ und letztlich das Sahnehäubchen:
    „Alle in dieser Erklärung festgelegten Rechte und Freiheiten sind der Scharia nachgeordnet.“
    Klingt weder nach Aufklärung noch nach westlichen Demokratieverständnis!
    Insofern ist es nachvollziehbar, dass es auf dieser schönen Welt keinen liberalen Rechtsstaat gibt, der islamisch ist.

  • 5
    0
    Malleo
    13.07.2019

    distel.
    Sie unerschreiben die Kairoer Erklärung natürlich?

  • 6
    1
    Malleo
    13.07.2019

    nixx
    Lesen Sie mal paar Seiten der Kairoer Erklärung von 1990 zum islamischen Weltbild und den Menschenrechten.
    Da sollten die Islamversteher rote Ohren bekommen!

  • 4
    1
    Nixnuzz
    13.07.2019

    @Jemand: Nur ein Punkt: Bezahlung des Islam. Dadurch, das sich die Türkei - und andere? - hier mit auf Staatskosten entsandten Predigern in die sprachig ausgerichteten Gläubigen reinhängt und durchaus isolierende Predigten halten läst, wird einem Isolationismus und Desintegration Tür und Tor geöffnet. Von anderen "schmutzigen" Nebenaktivitäten politischer Meinungsbildung als auch Meinungschnüffelei ganz zu schweigen. Wenn also hier eine Steuerartige Kostenerhebung kontrolliert!! stattfindet, die auch eine deutschsprachige Koranlesung beinhaltet, ist das wohl im guten deutschen Sinne. Und das hat nichts mehr mit Glaubensfreiheit sondern Angriff auf die demokratischen Strukturen unseres Systems zu tun.

  • 2
    6
    cn3boj00
    13.07.2019

    @malleo, was ein Gottesstaat ist weiß ich, ich wollte wissen was ein liberaler Rechtsstaat ist. Kennen Sie einen?
    Und ich habe eine lange Liste genannt von Staaten, in denen Der Islam bis zu 98% der Bevölkerung stellt. Diese Liste, zusammen mit weiteren Muslimen die in anderen Ländern wohnen, ist die übergroße Mehrheit der islamischen Weltbevölkerung. Von welchem dieser Staaten fühlen Sie sich am meisten bedroht?
    "Es geht im Umgang mit deren Feinden in der Gesellschaft selbst, nicht um äußere Feinde!!" Da trifft meine Antwort genau so zu: wie wollen Sie mit den Feinden hier umgehen? Sie aussperren? Sind wir dann noch eine offene Gesellschaft?
    Wenn Sie gegen den Rechtsstaat verstoßen, gehören sie natürlich nach dessen Recht bestraft.
    Aber ich kann bisher aus keinem der Beiträge der Islambedrohten den Grund erkennen, worin die Bedrohung besteht. Nicht mal in Ihren Beiträgen. Sie verallgemeinern etwas und konstruieren daraus eine Bedrohung. Sie tun so als seien alle Muslime Gotteskrieger. Dass dies jedoch nur auf eine kleine Minderheit zutrifft blenden Sie postfaktisch aus.

  • 5
    2
    Jemand
    13.07.2019

    Nixnuzz: "In den - pardon - großflächigen Volksparteien sind/waren Muslime jeglichen Geschlechtes in den Führungsebenen vertreten. Deren größter innerdeutsche Kampf galt/gilt der Trennung der Muhezine/Imame von den türkischen Gehaltslisten."

    Es ist nicht Sache von Politikern, sich um die Gehälter von irgend welchem religiösen Personals zu kümmern. Die von Ihnen erwähnten Politiker arbeiten doch nur daran, dass Muhezine/ Imame genau wie z.B. Bischöfe nun auch noch vom deutschen Staat finanziert werden - ich sehe darin nichts lobenswertes.

    Nixnuzz: "Eine deutsche Islam-/Imam-Ausbildung erfolgt im katholischsten Land nach Bayern: Münster in NRW."

    Auch darin sehe ich nichts lobenswertes - die Ausbildung von Religionsvertretern sollte reine Angelegenheit der entsprechenden Religionsgemeinschaft sein. Die Zeugen Jehovas z. B. kriegen das doch auch alleine hin...?

    Nixnuzz:" Das der Islam in Deutschland sich in mehreren Strukturen und damit Koranauslegungen darstellt und gegen einen übergreifenden "Deutschland-Koran" nicht zusammenzubringen ist, ist den wenigen Fortschrittgläubigen - spezifisch Muslima - ein abzuarbeitendes Hindernis."

    Das ist aber deren Problem und nicht Angelegenheit eines säkularen Staates. Auch im Christentum herrscht keine Einigkeit über Bibelauslegung - nicht mal innerhalb einer Konfession. (Deshalb sind ja theologische Fakultäten totaler Unsinn und reine Steuergelderverschwendung - der Staat sollte das Geld in die Bildung oder in soziale Zwecke stecken.)

  • 6
    3
    ralf66
    13.07.2019

    Nixnuzz, was sie machen ist beschwichtigen ohne die wahren Fakten sehen zu wollen weiter nichts.

  • 2
    9
    Distelblüte
    13.07.2019

    Volltreffer, Nixnuzz. Sehr gut erklärt.

  • 4
    5
    Nixnuzz
    13.07.2019

    @Malleo: Unsere pluralistische als auch überinformelle Gesellschaft gestattet es, sich aus Auswüchsen jeglicher Art sein Gesamt-Welt- und damit Meinungsbild explizit schwarz-weiß zusammenzusetzen. Die Kölner Moschee mit ihrer Entstehungsgeschichte - ähnlicher Art wie in Duisburg. Ohne jetzt ins akribische Detail zu gehen: In den - pardon - großflächigen Volksparteien sind/waren Muslime jeglichen Geschlechtes in den Führungsebenen vertreten. Deren größter innerdeutsche Kampf galt/gilt der Trennung der Muhezine/Imame von den türkischen Gehaltslisten. Eine deutsche Islam-/Imam-Ausbildung erfolgt im katholischsten Land nach Bayern: Münster in NRW. In vereinzelten Moscheen wird deutsch gepredigt. Nicht alles was im Ausland passiert, hat die gleichen Grundquellen wie bei uns. Alte Kolonialstaaten haben sich diese Menschen hereingeholt. Ohne "Sozialisierung" wie in Frankreich oder Belgien. (Ok - hier kann sich jeder seine Meinung darstellen.) Wir hatten primär die Arbeitskräfte nach z.B. Köln oder Wolfsburg geholt - und Menschen mit Sozialstrukturen kamen. Hinzu kamen andere Nationalitäten ab 2015. In der Hohe Strasse in Köln sammeln die wohl noch immer die Nägel aus der "Anti-Islam-Demonstration" ein. Stimmt - die alten Männer dort sprechen noch immer kein rheinisches Deutsch. Nur deren erfolgreiche Folgegeneration ist wohl mehr vom GG überzeugt als manch anderer Neubürger. Das der Islam in Deutschland sich in mehreren Strukturen und damit Koranauslegungen darstellt und gegen einen übergreifenden "Deutschland-Koran" nicht zusammenzubringen ist, ist den wenigen Fortschrittgläubigen - spezifisch Muslima - ein abzuarbeitendes Hindernis. Nur wenn einer der muslimischen Hauptvertreter des "DITTIB" als "oberster Grundgesetz-Hüter" sich in TV-Diskussionen respektlos gegen jeden andere/n durchpoltert - ne das muss nicht sein und diskreditiert seine Religion weiter.

  • 4
    9
    Distelblüte
    13.07.2019

    @Malleo: Sie zitieren Helmut Schmidt mit den Worten "„Die Bestimmung unserer nationalen Identität dürfen wir nicht extremen Kräften überlassen“.
    Schöner kann ein geschätzter Politiker nicht ausdrücken, dass die AfD keinesfalls politische Macht erlangen darf.

  • 7
    0
    Malleo
    12.07.2019

    Dieser Zuschrift möchte ich voranstellen, dass die Einschätzungen und Aussagen zum Islam selbst, deren Einfluss auf das gesellschaftliche Leben und Kultur von Islamwissenschaftlern getroffen wurden. Die Literatur wird ausnahmslos in der Landeszentrale für politische Bildung in Dresden ausgereicht.
    Ich möchte damit dem recht schnell verwendeten Begriff "Islamophobie" verbeugen.
    Nicht zum ersten Mal gibt es die Diskussion, ob der Islam zu Deutschland gehöre, was offensichtlich nach wie vor sehr viele Menschen verneinen oder sehr kritisch sehen.
    Die Reaktionen sind auch immer vorausschaubar und haben ein gemeinsames Kennzeichen- der romantischen Verklärung der Religion des Islam bis hin zur Opferrolle.
    Jene, die dem „Gutseinwollen“ Folge leisten, verkennen aber den absoluten, universellen, totalitären und politischen (!) Anspruch des Islam.
    Genau daraus leiten sich alle Erscheinungen ab, die die Glaubensträger von den Menschen einer westlichen, pluralistischen Gesellschaft trennen und das Zusammenleben höchst anstrengend gestalten.
    Für einen „richtigen“ Moslem ist der Islam alles, was außerhalb steht, nichts.
    Die muslimische Diaspora in West- und Mitteleuropa ist ein deutlicher Beweis hierfür.
    Wie in den europäischen Nachbarländern auch, haben sich in Deutschland parallele Strukturen dieser Religionsträger herausgebildet.
    Die türkischen Gemeinden leben in deutschen Großstädten über Generationen in „ihrer“ Gesellschaft, welche ein Überleben selbst ohne elementare Kenntnisse der deutschen Sprache ermöglicht.
    Wer diese bestehende Kluft zwischen den islamischen Ethnien und „Eingesessenen“ leugnet, lügt sich in die Tasche.
    Den fundamentalen Hintergrund dieses Dilemmas, der tiefen Verwurzelung der Muslime im Islam und der von ihm geprägten Kultur, hat die Politik über Jahre völlig unterschätzt.
    Mit dem realen islamistischen Terror und der Fremdheit des Islam hat sich die Integrationsbereitschaft für Moslems in die deutsche Zivilgesellschaft überdurchschnittlich reduziert.
    Die unvermittelten und anhaltenden Flüchtlingszuströme beschleunigen die „Entheimatisierungsängste“ (Thierse) zusätzlich.
    „Die Bestimmung unserer nationalen Identität dürfen wir nicht extremen Kräften überlassen“
    (Helmut Schmidt)
    Hieße das nicht im Umkehrschluss, dass man in Berlin endlich zu einem Umdenken und einer strategischen Migrationspolitik finden muss?

  • 5
    2
    Jemand
    12.07.2019

    Distelblüte, ich habe nicht auf Kreuzzüge oder die zehn Gebote angespielt, ich meinte das allgemein auf alle Religionen zutreffend (auch z. B. auf orthodoxe Juden, die darauf bestehen, dass Frauen in öffentlichen Verkehrsmitteln hinten zu sitzen haben, weil diese ihrem Glauben nach dem Mann untergeordnet sind).
    Aber wenn Sie schon mal die Zehn Gebote ins Spiel bringen: Gerade das 1. Gebot "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir" hat so viel Leid und Blutvergießen und Intoleranz verursacht, dass es schon etwas makaber ist, es immer noch als was Gutes anzusehen. Das 6. Gebot lautet zwar: "Du sollst nicht töten", aber dann wird es im AT ununterbrochen mit zig Tötungsaufforderungen ausgehebelt. Im 10. Gebot wird die Frau als Eigentum des Mannes auf die Stufe des Haustieres gesetzt und Sklavenhaltung als etwas völlig Normales angesehen. Ich denke, auf solche - hinter unseren heutigen ethischen Werten weit zurückliegenden - Regeln können und sollten wir verzichten.

  • 6
    1
    Malleo
    12.07.2019

    cn3
    Schauen Sie mal in einem Rechtslexikon nach.
    Khomeini:
    Eine islamische Regierung, die auf göttlichen Recht basiere und ihre Gesetze nicht angezweifelt oder geändert werden dürfen....
    heißt wohl Gottesstaat.
    Ich könnte jetzt noch Erdogan zitieren.
    Das würden aber die Administratoren und Islamversteher nicht hören wollen.
    Und wenn Sie das mit der offenen Gesellschaft nicht verstehen, kann ich nicht ändern.
    Es geht im Umgang mit deren Feinden in der Gesellschaft selbst, nicht um äußere Feinde!!

  • 3
    8
    Distelblüte
    12.07.2019

    @Jemand: Ich habe lange überlegt, wie ich Ihnen in knapper Form antworten kann. Sie schreiben: "Religiöse wollen , indem sie mit "Gottes Wille" argumentieren, der Gesellschaft Regeln aufdrücken, die dann für alle gültig sein sollen."
    Ich vermute, Sie spielen damit auf die versuchte Legitimierung von Kreuzzügen und Kriegen durch Menschen in staatlichen und kirchlichen Machtpositionen an - was klar eine Instrumentalisierung und MIssbrauch von Galuben und christlichen Werten darstellt. Darüber besteht hoffentlich Konsens.
    Falls Sie mit 'Regeln' die 10 Gebote ansprechen, so gab es diese, lange bevor soziale Konstrukte wie ein Staats- und Gemeinwesen entstanden. In leicht verständlicher Form finden Sie sie hier: https://klexikon.zum.de/wiki/Zehn_Gebote
    Die Gebote regeln die Beziehung zwischen Gott und den Menschen. Die ersten drei betreffen die Beziehung zwischen Gott und Mensch, die restlichen sieben betreffen die Beziehungen von Menschen untereinander (Achten der Eltern, nicht töten, nicht die Ehe brechen, das Eigentum anderer respektieren, keine Falschaussage machen, keine Begehrlichkeiten gegenüber Besitz und Familienbeziehungen anderer Menschen entwickeln).
    Diese Regeln, wenn man sie so nennen will, finden sich als Funktionshilfe von menschlichen Gemeinschaften in den allermeisten Kulturen wieder.
    Ich weiß nicht, ob das als Antwort fürs erste genügt. Fragen Sie ruhig weiter. Ich versuche, nach bestem Wissen zu antworten.

  • 3
    7
    cn3boj00
    12.07.2019

    Jemand, ersetzen Sie einfach "Gewaltenteilung" durch "Trennung", dann haben wir die amtliche Definition, wenn Sie so viel Wert auf Korrektheit legen. Wobei der Unterschied zwischen Trennung und Gewaltenteilung nicht so groß ist, oder? Entweder liegt die Macht in einer Hand oder ist geteilt zwischen einem religiösen Oberhaupt und einem weltlichen.

  • 2
    2
    Jemand
    12.07.2019

    cn3boj00: " Sie meinen wahrscheinlich das Gegenteil von "Gottesstaat", d.h. eine Staatsform mit Gewaltenteilung zwischen Staat und Kirche?"

    Das Gegenteil von Gottesstaat ist ein säkularer Staat, der sich weitesgehend aus Religion raushält statt irgend eine zu bevorzugen.
    "Gewaltenteilung zwischen Staat und Kirche" - sowas hab ich noch nie gehört.

  • 4
    5
    cn3boj00
    12.07.2019

    @BlackSheep, Irak und Iran waren nie weltoffene Länder, sondern bestenfalls Scheindemokratien. Und in Irak regiert immer noch ein gewählter Präsident. Ihre "Ajatollahs" sind von den USA und uns, also vom Westen aufgeweckt worden, auf dass sie Saddam und Co stürzen. Und nun reden wir plötzlich vom bösen Islam. Der Zauberlehrling lässt grüßen.

  • 3
    8
    cn3boj00
    12.07.2019

    @malleo: was ist ein "liberaler Rechtsstaat"? Eine von Ihnen kreierte Staatsform? Sie meinen wahrscheinlich das Gegenteil von "Gottesstaat", d.h. eine Staatsform mit Gewaltenteilung zwischen Staat und Kirche? Anbei ein paar Beispiele von Staaten, in denen der Islam die Staatsreligion darstellt, und die trotzdem parlamentarische Republiken sind, also per Definition Rechtsstaaten: Ägypten, Albanien, Aserbaidshan, Bangladesh, Gambia, Indonesien, Kasachstan, Tadshikistan, Turkmenistan, Türkei, Usbekistan, Malediven, Malaysia (parl. Monarchie). Inwieweit diese die speziellen Kriterien erfüllen die Sie sich von einem Staat wünschen sei dahingestellt, man kann nicht davon ausgehen dass alle Menschen dieser Erde die gleichen Vorstellungen von einem idealen Staatssystem haben wie Sie.
    "Das Problem einer offenen Gesellschaft ist der Umgang mit ihren Feinden." Was meinen Sie da? Deutschland ist eine offene Gesellschaft, und Saudi-Arabien, Iran usw. sind Feinde? Und wie sollen wir nun mit unseren Feinden umgehen? Sie aussperren? Sind wir dann noch eine offene Gesellschaft?

  • 3
    8
    Distelblüte
    12.07.2019

    @BlackSheep: Was Sie diesen beiden Ländern vorwerfen, ist die politische Instrumentalisierung des Islam. Das sagt nicht viel über das Wesen des Glaubens aus.
    Im übrigen ist der Irak niemals ein Gottesstaat gewesen. Allerdings wurde der Irak in Teilen vom IS befallen, ebenso wie Syrien.
    Das Thema ist zu komplex, um es hier in ein paar Kommentaren abzuhandeln.

  • 7
    2
    Jemand
    12.07.2019

    BlackSheep: Richtig. Siehe auch Indonesien!

  • 8
    3
    gelöschter Nutzer
    12.07.2019

    Ein gutes Beispiel wie der Islam Länder zurückwerfen kann sind doch Iran und Irak, müsste mich täuschen aber vor der Machtübernahme der Ajatollahs weltoffene Länder, dann nicht mehr.

  • 8
    1
    Jemand
    12.07.2019

    Ja Distelblüte, ich blicke von etwas weiter außen auf Religion. Wieso ich das aber nicht verstehe und warum das falsch sein soll - das müssten Sie schon mal etwas näher begründen. Danke im voraus!

  • 2
    8
    Distelblüte
    12.07.2019

    @Jemand: Sie reden wie jemand, der von weit außen auf etwas blickt, das er nicht versteht. Ist Ihr gutes Recht, bloß eben falsch.

  • 5
    5
    Jemand
    12.07.2019

    Distelblüte: "Jede Religion lasst sich politisch instrumentalisieren, es ist oft genug geschehen, geht aber immer völlig am Kern des Glaubens vorbei. Der betrifft die Beziehung zwischen Gott und Mensch."
    Das nist falsch. Religiöse wollen , indem sie mit "Gottes Wille" argumentieren, der Gesellschaft Regeln aufdrücken, die dann für alle gültig sein sollen. Religion wird nicht "politisch intstrumentalisiert", sondern sie IST politisch. Das wird immer wieder verkannt. Und : Alle drei monotheistischen Religionen sind aus ihrem Selbstverständnis heraus autoritär und nur zu ertragen, wenn sie nicht allzuviel Macht haben. Der Islam muss erst durch die Zähmungsschule der Aufklärung (was das Christentum etwas erträglicher gemacht hat), dann könnten sich liberale Strömungen eventuell durchsetzen.

  • 9
    5
    Malleo
    12.07.2019

    cn3
    Ich kenne keinen liberalen Rechtsstaat auf dieser Welt, der islamisch ist!
    Sie??
    Gerichtsbarkeit, Wahlrecht, Gewaltenteilung und Gesetzesherrschaft(rule of law) bilden gemeinsam das Fundament des modernen Verfassungsstaates!
    HRRDN- wie viele Jahre liegen zwischen dessen Ende und der Moderne?
    Das Problem einer offenen Gesellschaft ist der Umgang mit ihren Feinden.
    Wer etwa im Sinne des politischen Islam die Einheit von staatlicher und religiöser Ordnung will, ist aus rein logischen Gründen stets ein Feind der offenen Gesellschaft.
    Aus rein taktischen Gründen wird er sich mit ihr abfinden und ihre Vorteile nutzen, bis er und seinesgleichen die Mehrheit stellen!
    Schauen Sie in diese Gesellschaft- ohne Tunnelblick derjenigen, die das Leben daran festmachen, wie freundlich die Menschen im Supermarkt sind!

  • 7
    11
    cn3boj00
    11.07.2019

    @Einspruch, Sie wollen hier den Anspruch erwecken Sie hätten sich mit dem Islam beschäftigt, und dann verwechseln Sie Muslime mit Islamisten? Der Koran ein Manifest des Schreckens? Ich denke, das gleiche kann man mit einer Bibelübersetzung erzeugen. Alles in allem sehr plaktiv, wie auch Melleos Einschätzung (das Heilige Römische Reich Deutscher Nation war übrigens auch ein Gottesstaat).
    Ich für meinen Teil gebe zu, dass ich mich mit dem Islam kaum mehr befasst habe als jeder normale Durchschnittsbürger, vielleicht mit der Menschheitsgeschichte im Allgemeinen etwas mehr als der Durchschnitt. Ich ziehe meine Schlüsse daraus, dass alle Menschen muslimischen Glaubens, die ich kenne oder denen ich anonym begegne, auf der Straße oder im Supermarkt, freundlich und hilfsbereit sind. Vielleicht bin ich ja immun gegen die stille Post auf irgendwelchen asozialen Medien, wo jedes Ereignis gleich ausgeschlachtet wird.
    Ich kenne keinen wirklichen Grund, weshalb ich Vorbehalte haben sollte, und wenn es bestimmte Erscheinungen gibt, dann finde ich ganz schnell, dass diese auch unter Deutschen auftreten.
    Das alles hat nichts damit zu tun, dass die sogenannten Gottesstaaten eine Gefahr für den Weltfrieden bilden, aber so lange diese von den anderen Großmächten der Erde (einschließlich D) je nachdem hofiert oder verteufelt werden, und monetäre Interessen über ethische gehen, hat das keinen Einfluss auf meine persönliche Einstellung.

  • 9
    3
    OlafF
    11.07.2019

    Distelblüte@: Vielen Dank, die Abweichung der wörtlichen Übersetzung von der sinnhaften Übersetzung, war für mich bisher so nicht bewusst. Aber die Aussage, dass Abdal-Samad als nicht religiöser Mensch nur die Auslegung der Muslimbruderschaft ablehnt stimmt nicht. Er lehnt den Islam generell als Religion ab und sieht nur in einer gemäßigten Auslegung als „Islam light“ eine Zukunft. Seine Interviews bei YouTube sprechen eine deutlichere Sprache und lassen für mich,seine klare Haltung zu freiheitlichen demokratischen und europäischen Werten der Aufklärung erkennen.

    Sarazin´s Thesen beruhen z.T. Thesen von Soziologen (auch von der TU Chemnitz) und konnten bisher nur unzureichend widerlegt werden. Ich halte Ihn für einen kühlen Analytiker, auch wenn seine Ergebnisse die Menschheit nicht gerade glücklich macht. Der einzige Trost dabei sind die unzureichende Berücksichtigung der erlernbaren Fähigkeiten und der Epigenetik.

  • 9
    6
    Malleo
    11.07.2019

    Meine Meinung zum Islam lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen:
    Fehlende Rationalität und Berechenbarkeit machen die Zusammenarbeit wie auch wegen der fundamentalen kulturellen Unterschiede ein Zusammenleben höchst anstrengend.
    Die Religion, mit einem politischen Anspruch (Gottesstaat) zeichnet sich zudem durch folgende Punkte aus:
    -absolut (keine andere Religion führt zum Heil)
    -universell (Forderung, den Islam weltweit durchzusetzen)
    -totalitär (sie umfasst alle Lebensbereiche-Pluralismus ist verwerflich) nicht wie Friedrich der Große formuliert hat, dass jeder „nach seiner Facon“ glücklich werde (Aufklärung)
    Akademiker und Religionswissenschaftler mögen sich streiten, wie die destruktiven Elemente eines jeden religiösen Bewusstseins am besten zu neutralisieren sind.
    Während die christlichen Kirchen das gut hinbekommen haben- so habe ich von der Kanzel einer Kirche noch keine fanatische Frohbotschaft gehört- sind Hassprediger in Moscheen nicht unbekannt.
    Hierfür muss ich im 21. Jahrhundert kein Verständnis aufbringen.
    Es gilt offensichtlich die Einschätzung von Adolf Holl:
    Je religiöser ein Mensch, desto mehr glaubt er, je mehr er glaubt, desto weniger denkt er, je weniger er denkt, desto dümmer ist er, je dümmer er ist, desto leichter kann er beherrscht werden.

  • 7
    7
    Distelblüte
    11.07.2019

    @Olaf: Danke für den ausführlichen Kommentar. Ich habe mehrere Bücher von Hamed Abdel Samad gelesen und fand sie sehr eindrücklich. Abdel Samad hat nicht mit dem islamischen Glauben an sich gebrochen, wohl aber mit der politisierten Variante, wie ihn die Muslimbrüder pflegen, zu denen er zeitweise gehörte. Er nimmt für sich das ( für uns selbstverständliche) Recht in Anspruch, gar keinen Glauben zu pflegen, was in vielen muslimischen Ländern zu Schwierigkeiten führt.
    Sarrazin halte ich allerdings für die falsche Wahl bei einer sinnvollen Lektüre.
    Was ich ergänzen möchte, ist die Erklärung zur Wortbedeutung von Islam:
    Das arabische Wort Isl?m (isl?m / ????? ) ist ein Verbalsubstantiv zu dem arabischen Verb aslama („sich ergeben, sich hingeben“). Es bedeutet wörtlich das „Sich-Ergeben“ (in den Willen Gottes), „Sich-Unterwerfen“ (unter Gott), „Sich-Hingeben“ (an Gott), oft einfach mit Ergebung, Hingabe und Unterwerfung wiedergegeben.

    Diese Glaubenshaltung ist nichts verwerfliches. Da gibt es eine Menge Berührungspunkte zum christlichen Glauben, wenn er nicht völlig evangelisch verkopft praktiziert wird.

    Jede Religion lasst sich politisch instrumentalisieren, es ist oft genug geschehen, geht aber immer völlig am Kern des Glaubens vorbei. Der betrifft die Beziehung zwischen Gott und Mensch.

  • 7
    7
    Einspruch
    11.07.2019

    @Distelblüte: „Sie haben offensichtlich schon eine festgefügte Meinung“.
    Ist es bei Ihnen nicht ebenso?
    Sie verteidigen etwas, was Sie offenbar nicht kennen, weil es eben politisch korrekt und schick ist, oder man es Ihnen so beigebracht hat.
    Mir war klar, das da nicht viel kommen kann. Wie auch, wenn man nicht wissentlich an der Realität vorbei will. Das es auch Anhänger des Islam gibt, die einfach nur anders glauben und normale Menschen sind, stelle ich ja nicht in Frage. Aber im Großen und Ganzen ist das nunmal kein Streichelzoo.

  • 11
    2
    OlafF
    11.07.2019

    Kein Wunder, schon das Wort Islam bedeutet nicht „Frieden“, wie man gern glauben machen möchte, sondern „Unterwerfung“. Wie die meisten Europäer, die zwar keine Experten sind, aber sich zumindest mit dem Koran beschäftigt haben, ist mir jedoch bewusst, dass die Schrift ca. im Jahr 650 von einem der Nachfolger Muhamad zusammengestellt wurde und sein Inhalt natürlich auf die damaligen Verhältnisse zugeschnitten ist.

    Die meisten Menschen hierzulande lehnen diese Religion aus bestimmten Gründen ab, ohne sie zu kennen und die welche ihr zustimmen kennen sie jedoch zumeist genauso wenig. Wenn ich auch nochmals explizit darauf hinweise, dass Religion etwas zutiefst persönliches ist und ich mit den meisten Muslimen, die ich kennengelernt habe (nicht in Antalya), zumeist gute Erfahrungen gemacht habe, muss ich jedoch davor warnen die von vielen Mitbürgern empfundene Bedrohung zu verharmlosen.Während die Bedeutung der Religion in unserer Gesellschaft insgesamt zurückgeht, breitet sich der Islam weltweit immer weiter aus. Es nützt nichts, wenn man Kritiker wie Abdel-Samad oder Sarazin ignoriert oder ausschließt. Es kann nur dazu führen, dass man sich öfter auf der Bank trifft und heimlich übereinander, als miteinander redet.

    Die Landsleute mit muslimischen Wurzeln unter Generalverdacht zu stellen, ist zumindest genauso dumm, wie die Probleme bei der Integration zu verharmlosen. Ich erinnere an die bisher misslungene Integration in Frankreich und den westdeutschen Großstädten und stelle sie einfach einmal den Verhältnissen in den VAR gegenüber. Dort besteht ein Ausländeranteil von 90% und eine Demokratie nach westlichem Vorbild. Und ? Es funktioniert... Und floriert.

  • 4
    9
    Distelblüte
    11.07.2019

    @Malleo: Ich lese eine Menge. Und habe auch einen Lektüre Tipp:
    https://m.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/stephan-gruenewald-ueber-angst-der-waehler-vor-fluechtlingen-14421603.amp.html?__twitter_impression=true

  • 10
    5
    Malleo
    11.07.2019

    distel..
    Habe 2-3 Facetten geschrieben.
    Lesen Sie etwas?

  • 12
    7
    ralf66
    11.07.2019

    Wir sitzen hier gerade fünf Mann auf einer Bank, drei stehen unmittelbar daneben da war nichts mit jeder Zweite fühlt sich vom Islam bedroht, alle achte sind es hier denen der Islam nicht geheuer ist.

  • 4
    11
    Distelblüte
    11.07.2019

    @Einspruch: Mir wurde was geimpft??
    Ansonsten: es ist nicht mein Job, mich auf eine fruchtlose Diskussion mit Ihnen einzulassen. Sie haben offensichtlich schon eine festgefügte Meinung.

  • 10
    6
    Einspruch
    11.07.2019

    @Distelblüte, Mir scheint eher, Sie haben keine Ahnung und sich mit Geschichte und dem Wesen des Islam noch nie befasst oder geben wieder, was man Ihnen eingeimpft hat. Zerstreuen Sie doch mal die Bedenken und äußern sich zur Gleichberechtigung, Attentaten, Kriminalität und den Umgang der Islamisten mit Christen und dem, was im Koran steht. Das ist meiner Ansicht nach ein Manifest des Schreckens, was mir da in die Hand gezwungen wurde und ergänzt meine eigenen Erfahrungen.
    Widerlegen Sie es doch, falls Ihnen was positives einfällt.

  • 9
    13
    Distelblüte
    11.07.2019

    @Malleo: Sie haben den Anschein erweckt, sich gut mit islamischer Kultur und Religion auszukenne; darüber können Sie doch berichten, oder? Nach Ihrem Privatleben hat keiner gefragt.

  • 9
    9
    cn3boj00
    11.07.2019

    Nun ja ich glaube aus eigener Anschauung, dass tatsächlich dort, wo mehr Muslime leben, die Toleranz größer ist. Ein brauchbares Indiz ist sicher auch das Wählerpotential der AfD, das indirekt proportional zur Zahl der muslimischen Mitbürger ist. Man kann das natürlich persönlich anfechten, Malleo, aber das gilt dann eben für Sie und kann nicht verallgemeinert werden. Vielleicht liegt das auch am Atheismus, der mit Religion an sich nicht viel anfangen kann. Tatsache ist, dass dieses Thema in unserer Schulbildung ausgespart wurde.
    Es ist ja nicht der Islam an sich, der ein Problem darstellt. Es ist ja der Umstand, wozu er benützt (und eben auch missbraucht) wird, aber dieser Unterschied wird ignoriert. Es gab Zeiten und Orte, da haben Muslime, Juden und Christen friedlich zusammen gelebt. Es waren immer Einzelne, die das zunichte gemacht haben. Aber es braucht eben nicht viel, um in sozialen Spannungsfeldern mit ein wenig Propaganda "Schuldige" zu finden.

  • 14
    8
    Malleo
    11.07.2019

    distel.
    Sicher breite ich mein Privatleben hier nicht aus.
    Deshalb heißt es auch Privatleben.

  • 8
    13
    Distelblüte
    11.07.2019

    @Malleo: Über Ihr persönlichen Kenntnisse kann ich nichts wissen, es lässt auch keine Hochrechnung auf die breite Mehrheit zu. Aber vielleicht teilen Sie Ihr Wissen mit den anderen hier? Vage Andeutungen sind nicht genug.

  • 13
    6
    Malleo
    11.07.2019

    distel.
    Lesen bildet, 10 Jahre Arbeit mit iranischen Geschäftman und natürlich Reisen ins Morgenland außerhalb der Strandburgen von Abu Dhabi.

  • 10
    16
    Distelblüte
    11.07.2019

    @Malleo: Sie schreiben "Vielleicht gerade deshalb, weil man sich damit beschäftigt und im Kulturkreis bewegt hat?"
    Was meinen Sie damit?
    Ein all- inclusive- Urlaub in einer Clubanlage in Antalya oder an der ägyptischen Mittelmeerküste bedeutet nicht, dass man sich mit der vielfältigen Kultur des Nahen Ostens beschäftigt hat.
    Ich erlebe die allermeisten Menschen in Sachsen schon erschreckend uniformiert, was christlichen Glauben betrifft - dieses Unwissen und die oft ablehnende Haltung halte ich für eine Folge der zwei religionsfeindlichen Diktaturen. Das, was viele selbsternannte Islamkritiker zu wissen glauben, ist bestenfalls bruchstückhaft und meistens tendenziös.

  • 8
    3
    acals
    11.07.2019

    Zu soviel Menschenverstand kann man Ihnen, @interessierte, nur von Herzen gratulieren. Der Ostdeutsche kann eben tatsächlich vorrausschauend denken - und ich darf hinzufügen das "dem Ostdeutschen sein Bewusstsein sein Sein bestimmt." Deswegen ist er ja vor 30 Jahren auf die Strasse gegangen und hat - obwohl ihm jahrzehntelang gelehrt worden ist wie Kapitalimus funktioniert - diesen nicht nur herbeidemonstriert sondern mehrheitlich demokratisch herbeigewählt. Nach Wahlergebnis vom 18.3.90 wurde praktisch gesagt "nun aber pronto".

    Soviel vorrauschauendes Denken müssen andere erstmal nachmachen - und ich stimme gerne in Ihr Lob über uns ein!

  • 18
    3
    OlafF
    11.07.2019

    Sorry, bin von der Taste abgerutscht. Ich meinte das Interview von Alice Schwarzer:
    "Die Häme hat mich fassungslos gemacht" S.15

    Nicht die Muslime sind ein Problem. Sie sind genau solche Menschen wie wir.

    Das Problem ist die unterschiedliche Kultur und deren Anpassungsschwierigkeiten an unsere westliche Lebensweise. Falsch verstandene Toleranz führt zu Ablehnung bei der einheimischen Bevölkerung ( siehe in den Freibädern).

  • 14
    1
    OlafF
    11.07.2019

    Die Demokratie ist vielmehr durch freiwillige Selbstzensur gefährdet. Die Vorbehalte gelten nicht gegenüber Muslime.Jeder kann in seinem privatem Bereich glauben oder nicht glauben. Wenn absichtlich der Eindruck gefördert wird, die Information über eine Religion fördere die Ablehnung der Religionsfreiheit, so ist es eher der Ausdruck relativer Hilflosigkeit. Der öffentliche Diskurs über die Silvesternacht in Köln, Personenschutz für Islamkritiker und Verrat an den Werten der freiheitlich demokratischen Demokratie auch bei den Linken, Gleichberechtigung und Antisemitismus sind einige Indizien dafür.

    Ich hoffe, die mir von einem Leser der F.P. empfohlene Lektüre ist seriös genug:

    https://www.slpb.de/fileadmin/media/Publikationen/Ebooks/Ortag_-_Islamische_Kultur_und_Geschichte_2016_E-Book.pdf


    und zum Nachtisch empfehle ich Ihnen:


    falls Sie noch eine Welt am Sonntag rumliegen haben, Alice Schwarzer

  • 14
    7
    Interessierte
    11.07.2019

    Wir Ostdeutschen können vorausschauend denken , zumindest die normale Bevölkerung , deshalb wissen wir , was auf uns zukommen kann , wenn man das im anderen Deutschland beobachtet - und auf der ganzen Welt …
    Wir erkennen , dass diese fremde Mentalität nicht in unserer Region paßt …
    Der Sarrazin erkennt das auch , deshalb paßt er nicht in diese Regierung …
    Und der Mann hat das auch schon erkannt …
    https://www.nzz.ch/feuilleton/willkommenskultur-islam-und-muslime-in-europa-wie-weiter-ld.1493390?utm_source=pocket-newtab

  • 9
    16
    gelöschter Nutzer
    11.07.2019

    @malleo: Wie viele Ossis waren schon mal im islamischen Kulturkreis unterwegs? Wie viele Muslime gibt es in Sachsen?

  • 19
    9
    Malleo
    11.07.2019

    Nein, das kann nicht wahr sein.
    distel..
    Vielleicht gerade deshalb, weil man sich damit beschäftigt und im Kulturkreis bewegt hat?

  • 10
    21
    Distelblüte
    11.07.2019

    Man fürchtet, was man nicht kennt. Besonders im Osten.



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