Kein dringender Tatverdacht: Oberleutnant Franco A. frei

Im Frühjahr kommen rechtsextreme Umtriebe in der Bundeswehr ans Licht. Oberleutnant Franco A. wird vorgeworfen, als Asylbewerber getarnt Anschläge geplant zu haben. Jetzt ist er zwar aus der Untersuchungshaft frei - von Vorwürfen frei ist er aber nicht.

15Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    2
    Blackadder
    12.12.2017

    "Generalbundesanwalt klagt Bundeswehroffizier Franco A. an

    Im Fall des Oberleutnants Franco A. hat die Bundesanwaltschaft nach SPIEGEL-Informationen Anklage erhoben. Die Strafverfolger werfen dem Rechtsextremisten die Vorbereitung eines Terroranschlags vor."

    http://m.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-generalbundesanwalt-klagt-franco-a-an-a-1182957.html

  • 5
    2
    BlackSheep
    03.12.2017

    @Täglichleser, natürlich gibt es Rechte in der Bundeswehr, ich zitiere Sönke Neitzel, solange es Rechte in der Gesellschaft gibt gibt es auch welche in der Bundeswehr. Deshalb der Bundeswehr ein rechtes Problem überzustülpen ist albern, Sie sollten sich mal erinnern wie oft von der Leyen gekeift hat und zurückrudern mussten.

  • 1
    6
    Täglichleser
    03.12.2017

    In der Bundeswehr gibt es rechtes nationalistisches
    Gedankengut mit Verehrung der
    Wehrmacht.
    Und das soll nicht diskutiert werden. Bundeswehr will
    ja ein Verteidiger freiheitlicher Werte und von Demokratie sein. Und nicht in Verbindung gebracht werden mit einem Diktator, mit einem faschistischen
    Aggressor. Deshalb schnell abhandeln, Schwamm drüber.

  • 4
    3
    BlackSheep
    03.12.2017

    @Täglichleser, Sie sagen doch selber, sehr ominöse Äusserungen über das ganze. Ausserdem schnell Schwamm drüber hat doch gerade von der Leyen verhindert, die jede Mücke zu einem Elefanten gemacht hat. Wenn am Anfang von Terrorverdacht geredet wird und auf einmal ist alles halb so schlimm, dann ist das mit dem bösen Rechten zeigen nun mal nicht aus der Luft gegriffen.

  • 1
    1
    Täglichleser
    03.12.2017

    Richtig "Pixel...." im juristischen Sinne. Es war ein sehr begründeter Anfangsverdacht. Die Ermittlungen laufen weiter. Bestimmt mit Auflagen. Ein Justizopfer ist er bestimmt nicht. Und über ein halbes Jahr eine einsitzen, wäre für mich eine Strafe. Und im dem Sinne war diese Untersuchungshaft ein Denkzettel.

  • 4
    1
    Pixelghost
    02.12.2017

    @Täglichleser, die Untersuchungshaft ist keine Strafe.

  • 2
    5
    Täglichleser
    02.12.2017

    "Blackshesp" die Bundeswehr will sich bestimmt nicht mit einem solchen Menschen repräsentieren. Er war seit April in Untersuchungshaft. Das war Strafe und noch kein Freispruch trotz Entlassung. Unter Beobachtung wird er stehen. Die Info ist trotzdem spärlich. Geht in die Richtung: Schnell Schwamm drüber: Gute Bundeswehr, gute Soldaten. Nach der
    Festnahme hieß es, dass er im Besitz von Waffen und Sprengstoff war. Jetzt heisst es soll im Besitz gewesen sein. Ominös. Was nun? Bei solcher Information sagt natürlich der AfD-Anhänger:
    Die wollten nur einen bösen Rechten zeigen.

  • 3
    7
    Freigeist14
    02.12.2017

    "...wäre nicht einmal dieses Land so dumm ,ihn auf den freien Fuß zu setzen". Offenbar doch. Außerdem braucht niemand "eine bösen Rechten" präsentieren. Denn die gibt es reichlich in DIESEM Land.

  • 6
    3
    BlackSheep
    02.12.2017

    @Täglichleser, da man ihn herausgelasen hat, ist doch offensichtlich das man diese Geschichte aufgebauscht hat um endlich wieder einen bösen Rechten präsentieren zu können. Wenn wirkliche eine Liste mit Namen exestiert hätte die eliminiert werden sollen, glaube ich, wäre nicht einmal dieses Land so dumm, ihn auf freien Fuss zu setzen.

  • 3
    6
    Täglichleser
    01.12.2017

    Das war ein starkes Stück, sich als Syrer auszugeben.
    Warum? Mit dieser nationalistischen Haltung. Kein
    Beitrag für friedliches Miteinander, für konstruktiven
    Beitrag zur Lösung der Flüchtlingsproblematik.
    Glück gehabt, dass man ihn aus dem Knast entlassen hat. Mich hätte interessiert, wie er das geschafft hat,
    sich herauszureden Gab ja eine Liste von unliebsamen
    Personen, die eliminiert werden sollten. Eine Labalie?
    Spass ist das nicht. Ein Offizier, der Zugang zu Waffen hat.

  • 8
    0
    1953866
    30.11.2017

    @BlackSheep, na ja, bei einem echten Syrier und 14 Identitäten wäre das, nach diversen Erfahrungswerten, schon denkbar. :-)

  • 6
    2
    BlackSheep
    30.11.2017

    @Blackadder, also wollen Sie mir wirklich glauben machen, einem dem man Terrorgefahr nachweisen kann, lässt man aus dem Knast, ist das wirklich Ihr Ernst?

  • 7
    4
    kartracer
    30.11.2017

    @Blackadder, wie gut, daß SIE ALLES wissen,
    der Rest wird sich dennoch seine eigenen Gedanken
    machen, und realistische Schlussfolgerungen ziehen.
    Wie sind Sie bloß an die Ermittlungsakte gekommen,
    oder ist es nur das Nachgeplapper von Medienwissen,
    das in Ihr Bild passt?

  • 2
    8
    Blackadder
    30.11.2017

    @Blacksheep: Nein, es gibt durchaus Straftaten, die verübt wurden, z.B. die Diebstähle von Munition haben ja stattgefunden. Nur die Anschlagsplanungen kann man wohl nicht zu 100% nachweisen, was auch nicht heißt, dass es sie nicht gab. Die Listen gab es auf jeden Fall und es wird auch Strafverfahren geben, nur sieht man die Fluchtgefahr nicht mehr als gegeben, weshalb der Haftbefehl aufgebhoben wurden. Eine Rehabilitation ist das für mich nicht.

  • 7
    3
    BlackSheep
    29.11.2017

    War das große Geschrei als man das herausfand, viel Wind um nichts?



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