Kramp-Karrenbauer folgt Merkel als CDU-Parteivorsitzende

Nach 18 Jahren an der CDU-Spitze tritt Merkel ab - und wird vom Parteitag noch einmal bejubelt. Die Delegierten erfüllen ihr wohl einen Herzenswunsch und wählen Kramp-Karrenbauer zur Nachfolgerin. Die konservative Wende der CDU ist erst einmal abgesagt.

Hamburg (dpa) - Die CDU hat Annegret Kramp-Karrenbauer in einem dramatischen Wahlfinale zu ihrer neuen Bundesvorsitzenden und Nachfolgerin von Angela Merkel gekürt.

Nach einer emotionalen Rede setzte sich die Saarländerin am Freitag beim Bundesparteitag in Hamburg in einer Stichwahl knapp gegen den früheren Unionsfraktionschef Friedrich Merz durch. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn war bereits im ersten Wahlgang ausgeschieden.

Die Siegerin und die Verlierer riefen die CDU nach der Abstimmung einhellig zur Geschlossenheit auf. Alle drei lobten den «fairen Wettbewerb» nach 18 Jahren mit Merkel an der Parteispitze. «Dieser Aufschwung muss weitergehen», sagte Kramp-Karrenbauer.

Die bisherige CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer erhielt im zweiten Wahlgang knapp 52 Prozent der Stimmen. Für Merz entschieden sich gut 48 Prozent der Delegierten. Spahn war im ersten Wahlgang abgeschlagen auf knapp 16 Prozent der Stimmen gekommen. Offensichtlich waren überraschend viele Unterstützer Spahns im letzten Wahlgang zu Kramp-Karrenbauer gewechselt.

Die bisherigen Stellvertreter der Vorsitzenden, Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner, NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl wurden im Amt bestätigt.

Merkel bleibt Regierungschefin. In ihrer letzten Rede als Parteichefin sagte sie: «Für meine Verbundenheit mit der Partei brauche ich keinen Parteivorsitz - und Bundeskanzlerin bin ich ja auch noch.» Merkel erklärte, die CDU könne auch in Zeiten von Polarisierung und AfD gute Ergebnisse erringen, «wenn wir geschlossen und entschlossen kämpfen». Sie betonte: «Wohin uns nicht enden wollender Streit führt, dass haben CDU und CSU in den letzten Jahren bitter erfahren.» Ihrer Partei wünsche sie für die Zukunft auch «Fröhlichkeit im Herzen».

Kramp-Karrenbauer hatte in ihrer Bewerbungsrede erklärt, die CDU müsse eine Partei sein, die Mut hat - anstatt «ängstlich nach rechts und nach links zu schauen». Merz forderte, von diesem Parteitag müsse «ein Signal des Aufbruchs und der Erneuerung» ausgehen. Er ging auf Fehler der Vergangenheit ein und sagte: «Ohne klare Positionen bekommen wir keine besseren Wahlergebnisse.» Spahn sagte, die Partei müsse «mutig vorangehen, Debatten führen, Gegenwind aushalten». Deutschland sollte endlich wieder in der Lage sein, Brücken rechtzeitig zu sanieren und funktionstüchtige Flughäfen zu bauen.

Bouffier führte den Erfolg Kramp-Karrenbauers auch auf ihre Rede vor den Delegierten zurück. «Es spricht sicher sehr für Annegret Kramp-Karrenbauer, dass sie die Partei sehr unmittelbar angesprochen hat und auch das Herz der Partei erreicht hat», sagte er der dpa.

Sachsen Ministerpräsident Michael Kretschmer hofft nach der Veränderung an der Parteispitze wieder auf mehr Zustimmung für die CDU auch im Osten. «Ich traue der Annegret Kramp-Karrenbauer zu, dass sie genau das hinbekommt», sagte er der dpa. «Deshalb setzen wir darauf, dass sie alle Flügel einbindet und dass wir einen richtigen Ruck in dieser Partei und in diesem Land bekommen»

Kramp-Karrenbauer reagierte gerührt auf das Vertrauen, das ihr die Delegierten mit dem Wahlergebnis aussprachen und bedankte sich bei Spahn und Merz für den «fairen Wettbewerb». Merz wollte zunächst nicht für einen anderen Posten kandidieren. Der Wirtschaftsanwalt aus dem Sauerland empfahl den Delegierten, Spahn ins Präsidium zu wählen. Es war das erste Mal seit 1971, dass die CDU-Delegierten bei der Wahl ihres Vorsitzenden zwischen mehreren Kandidaten entscheiden konnten.

Unklar blieb zunächst, mit wem Kramp-Karrenbauer als Generalsekretär zusammenarbeiten will. Sie kündigte aber an, ihre Entscheidung noch auf dem zweitägigen Parteitag kund zu tun.

Bundesinnenminister Horst Seehofer, der am 19. Januar als CSU-Chef abtreten wird, schrieb auf Twitter: «Meine herzlichen Glückwünsche zur Wahl zur neuen Vorsitzenden der CDU. Viel Glück und Erfolg im neuen Amt! Auf gute Zusammenarbeit mit der CSU!» Die Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alice Weidel, erklärte, Kramp-Karrenbauer sei eine neue Version von Merkel. Mit ihr werde sich der «Linkskurs der CDU fortsetzen». SPD-Chefin Andrea Nahles sagte der neuen CDU-Chefin via Twitter: «Sie treten in große Fußstapfen» und bot ihr «gute Zusammenarbeit» an. «Wir freuen uns auf einen spannenden politischen Wettbewerb», erklärten die Grünen-Vorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck.

Merkel wurde nach ihrer Rede von den 1001 Delegierten mit knapp zehn Minuten Applaus gewürdigt. Viele hielten Schilder mit der Aufschrift «Danke, Chefin» hoch. Die Kanzlerin war den Tränen sichtlich nahe. Ende Oktober hatte sie nach Kritik und Wahlschlappen in Bayern und Hessen ihren Rückzug von der CDU-Spitze erklärt.

Den Parteitag nutzte Merkel auch für einen Blick zurück. Sie sagte, die CDU habe nach der Parteispendenaffäre unter Bundeskanzler Helmut Kohl nicht klein beigegeben, sondern «wir haben es allen gezeigt». Sie betonte, die Aussetzung der Wehrpflicht 2011 sei richtig gewesen, und verteidigte ihre Entscheidung von 2015, Flüchtlinge von der sogenannten Balkanroute in Deutschland aufzunehmen.

Die Stimmung zwischen den Merz- und Kramp-Karrenbauer-Lagern hatte sich kurz vor dem Parteitag verschärft - vor allem nachdem sich Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble öffentlich hinter Merz gestellt hatte. Kramp-Karrenbauer erhielt kurz vor der Wahl noch Schützenhilfe von Armin Schuster aus Baden-Württemberg, einem der schärfsten innerparteilichen Kritiker Merkels während der Flüchtlingskrise. Der Bundestagsabgeordnete kündigte auf Twitter an, er wolle «AKK» wählen.

Der Parteitag sollte nach dem Willen des Bundesvorstands auch noch einen Beschluss zum umstrittenen UN-Migrationspakt fassen. Dazu wird es aber voraussichtlich erst am Samstag kommen. Die Wähler reagierten zuletzt positiv auf die Wechselstimmung bei den Christdemokraten. Im neuen ARD-Deutschlandtrend gewannen CDU und CSU vier Prozentpunkte hinzu und kamen somit auf 30 Prozent.

Der Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, sagte: «Die hohe Zustimmung auch für Herrn Merz beweist, dass es in der CDU eine große Nachfrage nach neuen wirtschaftspolitischen Impulsen gibt - Stichwort Steuerreform.»

Bewertung des Artikels: Ø 4.3 Sterne bei 3 Bewertungen
33Kommentare
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  • 4
    4
    Freigeist14
    10.12.2018

    franzudo@ Ihre Lobhudelei auf Donald Trump erfreut sich gern an kurzfristigen,scheinbaren Erfolgen . Die letzte "Steuerreform" nutzte vor allem einer Schicht : Den Reichen und Superreichen . Aber nach der "Trickle-down-Theorie" erfreut auch das Sie,weil ja dann etwas vom Erfolg und Profit der Oberklasse nach unten durchsickert. Diese Ideologie funktioniert aber seit Ronald Reagan nicht,der als erster den kümmerlichen Sozialstaat der USA ans Mark ging . Auf die stagnierenden Löhne gehen Sie natürlich nicht ein. Dabei verdienen selbst Facharbeiter mittlerweile so wenig,daß der Wohlstand auf Pump finanziert werden muss und unvorhergesehene Ausgaben (kaputtes Auto oder Waschmaschine) den Ruin bedeuten können. Der Mittelstand der USA ist am Wegbrechen. Erst vor kurzem kam eine Doku über die Verarmung ganzer ehemals wohlhabender Berufsgruppen und Familien. Natürlich trägt an dieser Entwicklung die Regierungszeit Obamas eine große Rolle. Das ist ja auch der Hauptgrund für die Wahl des "Deal-Makers". Und weil dieser Staat die Ursachen einfach weiter ignorieren will ,müssen eben weiter die Russen und Putin als dubiose Wahlhelfer herhalten .

  • 4
    5
    Täglichleser
    10.12.2018

    Hallo Trumpfranzen, woher nehmen Sie nur
    Ihr Wissen über Trump? Da muss man schon sehr geprägt sein von dem Nicht-Hören-Wollen von gut recherchierten Fakten über die USA. Obama hat eine Gesundheitsreform auf den Weg gebracht,
    die jedem garantieren sollte, vom Arzt behandelt zu werden, so wie das hier schon
    jahrzehntelang bei uns der Fall ist. Trump wollte das abschaffen. Er hat das zähneknirschend dann doch so belassen, um keine Wähler zu verlieren.
    Sie sind also dafür, internationale Verträge
    zu ignorieren, gegen fairen und freien Handel, für Zölle, gegen internationale Zusammenarbeit, für ein "Ich zuerst" ohne Rücksicht auf Verluste, der Klimawandel ist für Sie Spinnerei, dann sind Sie für Trump.
    Oh, oh. So klären wir keine Probleme. Und der Frieden ist weiter weltweit in Gefahr.
    Und so ein Chaos wollen Sie. Das ist einfach gefährlich und dumm.

  • 1
    5
    acals
    10.12.2018

    Puh. Wir atmen erleichtert auf - denn der Anteil ungueltiger Stimmen war 0.1 %. Zumal - die CDU'ler mussten auch noch nachdenken, denn es war mehr als nur ein Kreuz gefragt, um gueltig abzugeben.
    Da hebt sich diese Partei doch erheblich von solchen Truppen ab, bei denen nur 1x ankreuzen zu mehr als 10 % ungueltigen Stimmen fuehrt. Nach Adam Ries duerfen wir somit sagen das der Ausbildungsstand in Sachen Demokratie bei der CDU 100-mal hoeher liegt. Nicht das da irgendjemand jemals daran gezweifelt haette - aber halt immer wieder neu feststellbar.

  • 6
    5
    Franziskamarcus
    09.12.2018

    Tja, Freigeist, das werden sie nicht verstehen, Trump ist ein Freund von Taten und nicht von faulen Versprechungen. Erstmal schafft er Arbeitsplätze, er macht halt den ersten Schritt und nicht zuerst den fünften vorm ersten. Hat was von Plan, finden sie nicht? Btw: Was hat den eigentlich der heilige Barack so die letzten Jahre zustande gebracht? Ich würde ja ihre Krankenschwester gern wählen, aber weil sie unbestritten viel geleistet hat wird sie das Land nicht zwangsläufig weiter bringen. Äpfel und Birnen, ne, aber mit Populismus kennen sie sich aber ganz gut aus. Grüsse ausm schönen Gebirge.

  • 5
    3
    Freigeist14
    09.12.2018

    Immerhin bleibt Frau Merkel so lang Kanzlerin bis die Transatlantiker und Fracking-Gas-Lobbyisten die Nord-Stream II -Trasse nicht mehr rückgängig machen können.

  • 6
    6
    Tauchsieder
    09.12.2018

    Winke, winke, der Muttistaat lässt grüßen!

  • 4
    3
    aussaugerges
    09.12.2018

    Wie hat die gelbe Demonstrantin gesagt..
    Ich bekomme 1200€ und bezahle 600 € Miete.
    Wie soll ich da Leben.
    Hat sie genauso gesagt..

  • 3
    8
    OMMI67
    09.12.2018

    Sehr geehrter Herr FreiGeist 14
    Die Kohl-Ära endete übrigens im Jahre 2000,da Herr Kohl bis dahin noch Ehrenvorsitzender seiner Partei war.
    Sie meinte sicher die Ära als Kanzler?
    Naja, kann passieren.
    Auserdem , wie könnte ich eine kommende Ära meinen, mit jemandem der 2017 verstorben ist??????????
    Darf ich Ihren Nicknamen adeln?:)

  • 8
    5
    Freigeist14
    08.12.2018

    OMMI67@ Sie schrieben von der kommenden Cholera . Sie meinten sicher die Kohl-Ära (?) . Die endete aber schon 1998 .

  • 9
    7
    Freigeist14
    08.12.2018

    Kopf hoch, Freunde der privaten Altersvorsorge : Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Herr Merz wird noch noch an die für ihn vorgesehenen Schaltstellen kommen . Bei der Lobhudelei auf den Deal-Maker Trump : Franzikamarcus@: Was sagen Sie eigentlich zu den seit Jahrzehnten stagnierenden und gesunkenen Realeinkommen der US-Amerikaner ,an denen der Präsident - nach eigener Aussage - nichts ändern will ?

  • 6
    8
    franzudo2013
    08.12.2018

    Die Hybris der Sachsen ? Wo tritt die denn in Erscheinung ? Bei den vielen Sachsen im Bundeskabinett ? Beim liebsten Ministerpräsidenten den Sachsen je hatte ?
    Täglichleser, Trump hat geschafft, was die Linke gar nicht will. Er hat soviel in Amerika gedreht, dass soviel Menschen Geld verdienen wie lange nicht. Diese Menschen können dann von ihrer eigenen Hände Arbeit leben. Die Kommunisten und auch die CDU wollen die Menschen in Abhängigkeit halten, es geht schon lange nicht mehr um Wirtschaft, nur um Alimentierung/ Sozialhilfe.
    Genauso läuft es bei den Kommunen, die Basis wird durch Fördermittel abhängig gehalten und gefügig gemacht. Dabei ist es das Geld, was die Menschen in den Kommunen erarbeitet haben. Fördermittel sind wie Drogen, sie machen abhängig und fördern die Unselbstständigkeit. Merkel steht für dieses Schlaftabletten- Regime, welches in Kürze implodieren wird.

  • 4
    7
    ralf66
    08.12.2018

    @Täglichleser, wenn die Wirtschaft richtig brummt, es erreicht wird, dass der Arbeiter gut verdient, dass drumherum alles passt, wissen sie wie egal das dann ist, wie reich die Unternehmer sind, die waren schon immer reich, viel reicher wie der Arbeiter sich früher und heute denken konnte und kann, dass werden sie nicht ändern und die die es ändern wollten, haben sich nicht an ihre eigenen Vorgaben gehalten und sind damit kläglich gescheitert.
    Wenn wir nicht Steuern zahlen müssten wie verrückt, dann hätten wir auch als Arbeiter mehr Geld in der Tasche, aber die hohen Steuern braucht ja der Staat, um dem weniger gut betuchten Ausland ständig Geschenke zu machen und um die Migration zu finanzieren, die ja nicht nach Bedarf und Nutzen für das Land durchgeführt wird, sondern zum großen Teil das Gegenteil bewirkt, die Migration kostet uns Geld und bringt uns kein Geld, dass bezahlt der gute Steuerzahler, übrigens auch die Unternehmer und Sie mit Ihrer besteuerten Rente auch!
    Ich glaube Merz hätte sich mit Merkel kurz über lang unterhalten müssen und das wäre auch passiert, ich glaube auch, dass die Frau AKK das so nicht tuen wird, wie will die CDU was verändern, wenn Sie nicht wirklich bereit ist, die Fehler die gemacht wurden überhaupt erst einmal klipp und klar zu benennen, die reden doch alle nur um den heißen Brei rum, selbst die alten CDUler, man hörte ja was Bernhard Vogel auf dem Parteitag von sich gab, halten vor Scham, die kennen nämlich schon die Fehler, die gemacht wurden, hinter den Berg. Auf diesem Parteitag gab es nur einen, der eigentlich Tacheles redete, dass war der Delegierte Eugen Abler, der sprach zum Beispiel Themen, wie den Geburtenrückgang, die Abtreibung, die Migration, den Migrationspakt und den Linksruck der CDU zu Recht an.
    @Blackadder, Merz wollte die gesetzliche Rente nicht abschaffen, sondern nur Bürger die Aktien haben begünstige, dass ist ein Unterschied! Jetzt möchte ich Ihnen gerne etwas erzählen, vor einigen Jahren dachte ich, ich bin der tiefste Hinterwäldler, weil ich als Arbeiter keine Aktien hatte, viele einfache Menschen waren nämlich Kleinanleger, hatten Aktien und hauten auf den Putz wie gut das wäre, also auch der kleine Mann hatten den Drang reich zu werden, nicht nur die Reichen immer reicher und diese Kleinanleger wollte Merz belohnen!

  • 8
    7
    Blackadder
    08.12.2018

    @franzudo: "Sachsen hat mehr Bedeutung als 5%." Genau diese Hybris ist es doch, die Sachsen bei vielen anderen so unbeliebt macht.

    @ franziskamarcus: Sie wollten also auch lieber ihre Rente über Aktien bestreiten? Na dann....

  • 7
    5
    Freigeist14
    08.12.2018

    Mann ,Mann ,Mann . Die drei Kandidaten unterschieden sich in Nuancen und die Schäfchen des Heilands Merz sehen Deutschland natürlich wieder am Abgrund und üben sich in Nachrufen . Den Vogel schießt Franzimarcus@ ab,der im bedingungslosen Agieren Merz` für seine Geldgeber und Einflüsterer einen "Dienst an Deutschland" herbei fantasiert . Jede Krankenschwester hat mehr Vorzeigbares für das Gemeinwohl geleistet .

  • 10
    9
    Täglichleser
    08.12.2018

    Franz Sie sind also Trumpanhänger.
    Was sollte so ein Mensch hier bewirken?
    Was meinen Sie, was er verbessern würde?
    Wem würde er in Deutschland unterstützen? Hilft der vorrangig nur den Superreichen mit Steuergeschenken!

  • 4
    4
    Täglichleser
    08.12.2018

    Lesemuffel was verstehen Sie unter Sozialdemokratisierung? Eigentlich in einer
    Gesellschaft wie unserer, beherrscht durch
    Banken und Konzernen, etwas für den kleinen Mann herauszuholen. Wenn der mit dem vielen Geld schon goldene Wasserhähne hat. Er kann es ja nichts mitnehmen. Wenigsten für den Normalbürger etwas zu schaffen, dass er Grundbedürfnisse befriedigen kann und seine Kinder und Enkelkinder glücklich aufwachsen sieht. So ist Sozialdemokratie gedacht. Ist doch nicht schlecht. Sozial.
    Und was erwarten Sie von der Politik.

  • 9
    10
    Täglichleser
    08.12.2018

    Das in der FP das durchgeht. Menschen mit Pest und Cholera zu vergleichen.
    Merkels Nachfolgerin als Clone zu bezeichnen.
    Lieber Administrator, dass hätten Sie nicht
    durchlassen dürfen. Das ist Verunglimpfung.

  • 10
    8
    Lesemuffel
    08.12.2018

    Wie soll sich mir AKK etwas zum Guten wenden? Die alte Garde der bedingungslos ergebenden Merkeljünger, wie Bouffier, Laschet, von der L. passen schon auf, dass die Sozialdemokratisierung ihrer Partei weiter geht. Als Wähler zurück zur CDU? Nein, Danke!

  • 12
    14
    Franziskamarcus
    08.12.2018

    Nuja, schade, Merz war derjenige, der wenigstens von wirtschaflichen zusammenhängen ein bisschen was im Oberstübchen hat und die CDU dahingehend halbwegs wieder auf vernünftige Füsse hätte stellen können. Jetzt machen sie halt weiter mit der nächsten, weiblichen ähhmm, naja, egal. Unwählbar. Schade, in Deutschland weit und breit kein Trump in Sicht. Die Wirtschaft schwächelt, in Amiland macht Donald für sich gute Deals, handelt einen Burgfrieden mit China beim G20 aus, überall wächst es, aussenvor bleibt Europa. Merz hätte ich es zugetraut, sich ins Weltwirtschaftsgetümmel zu stürzen und was für D/Europa rauszuholen. Der Donald sitzt im übrigen fester im Sattel den jeh, da können sie mit noch so miesen Tricks ihm versuchen, eine Latte ans Bein zu stecken. Eine Erleuchtung für die Amis im Gegensatz zum Blindgänger Obama. Und hier freuen sich alle über Merkel 2.0.

  • 12
    9
    franzudo2013
    08.12.2018

    Sachsen hat mehr Bedeutung als 5%. Woher sollen denn Impulse für gesellschaftliche Entwicklungen kommen, wenn nicht aus Ostdeutschland, wenn nicht aus Sachsen.
    Der tiefe Westen ist ja die Ursache der festzustellenden Probleme.

  • 10
    11
    OMMI67
    07.12.2018

    Herzlichen Glückwunsch CDU,
    Die Pest ist gegangen,die Cholera ist da.
    Die AfD wird's freuen.Armes Deutschland.
    Warum sollten AfD Wähler zur CDU zurückkehren?Vorwärts nimmer,Stillstand immer.
    Was sollte Merkels Clone bewirken?
    Ach ich vergaß,AKK will ja im Gegensatz zu Merkel dem "Volk"besser erklären warum bestimmte Entscheidungen getroffen werden und deshalb richtig sind.
    Na da bin ich ja mal gespannt ob ich noch etwas lernen kann bei soviel CDU-Intelligenz.

  • 6
    6
    ralf66
    07.12.2018

    @Täglichleser, wenn wir über die Zufriedenheit dieses Wahlergebnis diskutieren, kann man erstens überhaupt nicht von vielen CDU-Mitgliedern sprechen, die gewählt haben, die zufrieden oder unzufrieden sind, wenn schon, dann kann man zweitens, von CDU-Mitgliedern in Form von 999 Delegierten sprechen, deren Stimmabgabe und das Wahlergebnis war fast Hälfte Hälfte, Merz hatte gerade mal 35 Stimmen weniger als AKK, so und das ist meiner Meinung nach kein eindeutiger Wahlsieg für AKK, um mal mit dem heutigen Politikschlagwort zu antworten, die Partei ist gespalten, gespaltener Ansicht über den weiteren Kurs! Wenn ich zum Lager Merz gehören würde, wäre mir dieses Ergebnis nicht recht! Ich weiß auch gar nicht wie AKK anders wie Merkel, dass Migrationsproblem lösen will, wenn dort durchgreifend etwas verändert werden soll, müsste man völlig gegen die Einstellung von Merkel agieren, oder altkonservative Werte der alten CDU aus den 60er Jahren hervorkramen, so ähnlich wie es der Redner Eugen Abler auf dem CDU-Parteitag getan hat, dann könnte man vielleicht auch der AfD-Stimmen abjagen sonst nicht!

  • 11
    9
    Blackadder
    07.12.2018

    "Kretschmer kämpft und Berlin tritt ihm permanent in die Kniekehlen."

    Sachsen ist nicht der Nabel Deutschlands. Hier leben 5% der deutschen Bevölkerung.

  • 10
    12
    franzudo2013
    07.12.2018

    Gute Nacht CDU. Das war es.
    Das Leben ist Veränderung. Stillstand ist Rueckschritt.
    Kretschmer kämpft und Berlin tritt ihm permanent in die Kniekehlen.
    Das ist unfair, aber offensichtlich folgerichtig. AKK - die Kampfreserve der Partei. Ich grüße alle Genossen der Union.

  • 8
    6
    Freigeist14
    07.12.2018

    Ohne Frau AKK in Schutz zu nehmen : Was erwarten die Jubelperser eines Friedrich Merz ,was an seiner Agenda ihnen zum Vorteil gereichen soll ? Dieser bescheidene Mann des oberen Mittelstandes ist ein knallharter Finanzmensch mit klarem Auftrag seiner Auftraggeber der privaten Rentenversicherung und des Shareholder Value .So kann ich mich nur dem Wahlverhalten Täglichlesers@ anschließen .

  • 12
    9
    Täglichleser
    07.12.2018

    Was wollt Ihr denn? Was gefällt Euch nicht
    an AKK? Wie sollte es denn weitergehen?
    Ihr müsst doch nicht CDU wählen.
    Ich wähle auch anders.
    Meine aber doch, dass viele CDU-Anhänger
    zufrieden sind mit deren Ausrichtung und
    Strömungen in ihrer Partei.

  • 21
    8
    Deluxe
    07.12.2018

    Man hat jetzt die zweite Angela Merkel an der Spitze.

    Ich behaupte nicht, daß Spahn oder Merz die bessere Wahl gewesen wären. Aber AKK wird an der grundsätzlichen Linie dieser Partei überhaupt nichts ändern und die Talfahrt der CDU wird weitergehen. Zumal ihr m.M.n. obendrein auch das fehlt, was man Charisma nennt.

  • 16
    4
    Klapa
    07.12.2018

    Jemand kommentierte den Rücktritt von Angela Merkel als CDU-Vorsitzende im Vorfeld des CDU-Parteitages mit den Worten, sie hätte ihre Partei in die Mündigkeit entlassen, eine Aussage, die nicht nur einen Kern Wahrheit enthält.

    Mit der Wahl von AKK zur neuen Vorsitzenden, die ihren Wahrnehmungsgrad für die Probleme des Ostens erst noch beweisen muss, ist es auch für den neutralen Betrachter wünschenswert, dass diese neu gewonnene Mündigkeit effektiv genutzt wird und sich die vormals Volkspartei ihrer neuen Bestimmung bewusst wird.

    Es sollte für sie erstrebenswert sein und wäre Deutschland dienlich, sich der Rolle des nickenden, eifrigen und immer dienstbereiten Erfüllungsgehilfen einer kaum Widerspruch duldenden Kanzlerin ein für allemal zu entledigen.

  • 21
    12
    ralf66
    07.12.2018

    Nun ist es geschafft, mit AKK ist Merkel 2 auserkoren, dass zeigt, man hat in der CDU Angst vor wirklichen Veränderungen, mit den damit verbundenen Schwierigkeiten. Ob das einen merklichen Einbruch an Wählerstimmen bei der AfD zur Folge hat, auch in Hinblick auf die nächstes Jahr anstehenden Landtagswahlen ist fraglich!

  • 15
    19
    DTRFC2005
    07.12.2018

    Ein Shitstorm in den Social Networks. Es ist unglaublich, man kann es denn Leuten echt nicht recht machen. Es wäre schön gewesen, wenn sich ein paar mehr zur Wahl gestellt hätten. Aber mit Annegret Kramp-Karrenbauer kann ich eher leben als mit den anderen beiden. Es wird schon über Neuwahlen spekuliert und was man den jetzt in Zukunft auf diverse Plakate schreibt. Merkel ist ja nun bei weitem Kürzer als Annegret Kramp-Karrenbauer. Es wird sogar aufgerufen, die Franzosen nachzuahmen. Die Menschen werden immer merkwürdiger.

  • 23
    9
    BlackSheep
    07.12.2018

    Weiter so wie bisher, irgendwie war nichts anderes zu erwarten.

  • 14
    7
    Blackadder
    07.12.2018

    @ acals: Da im ersten Wahlgang keine einzige ungültige Stimme dabei war,tippe ich eher auf Spahnwähler, die nicht umschwenken wollten.

    Ansonsten: erwarteter Ausgang. Merz hat zu stark polarisiert, zu viel Banken und Markt und Neoliberalismus. Das hat vielen sicher Angst gemacht. Nun muss sie sehen, wie sie ihn einbindet. Schließlich war das Ergebnis denkbar knapp.

  • 18
    4
    acals
    07.12.2018

    Fuer den neutralen Beobachter hat diese Wahl einen durchaus spannenden Nebeneffekt. Nachdem ja aktuell bei einer parteiinternen Wahl mehr als 10 % ungueltige Stimmen dabeiwaren fragt sich der besorgte Buerger ob denn nun die CDU'ler wissen wie sie eine gueltige Stimme abgeben, somit demonstrieren ob sie Spielregeln in einer echten Demokratie verstanden haben. Lassen wir uns ueberraschen.



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