Merkel: "Ich kämpfe für meinen Weg"

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Die parteiinterne Kritik an der Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist massiv. In einem halbstündigen TV-Auftritt versucht Merkel, auf Skeptiker zuzugehen, ohne im Grundsatz von ihrem bisherigen Kurs abzuweichen.

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99 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    gelöschter Nutzer
    25.12.2015

    Als Kanzlerin muss ich das beste für mein Land machen und nicht diesen egoistischen Quatsch "ich kämpfe für meinen Weg"

  • 1
    2
    gelöschter Nutzer
    15.11.2015

    Tatsächlich hat die Kanzlerin in der Flüchtlingspolitik nichts im Griff:
    weder das Management der Einwanderung (wofür vorrangig ihr überforderter Innenmister übergeordnet zuständig ist), noch ihre, wenns darauf ankommt, illoyalen Minister De Maizière und Schäuble, noch die Unionsparteien in der Flüchtlingspolitik, noch die populistischen, rechten Hetzparolen vieler ihrer Parteifreunde, noch die CDU/CSU-Granden, von denen sie sich Jahrhundertfehler vorhalten läßt, noch die EU, wo sie erfolglos agiert (von den lächerlich 160 Tsd zur Umverteilung vorgesehenen Flüchtlingen sind gerade mal 100 umverteilt!)!
    Zudem sind, wie Gabriel kürzlich richtig analysierte, viele von der Union vertretenen Maßnahmen Ausdruck regierungsamtlicher Hilflosigkeit, also wenig zielführend. Wenn sich z.B. Merkel im Nachgang zu dem putschartig von De Maizière wieder in Kraft gesetzten Dublinabkommen einerseits wieder damit identifiziert, gleichzeitig aber, wie viele andere auch bekennt, dass dies im großen Stil derzeit gar nicht praktizierbar ist, dann ist die Asylpolitik mittlerweile offensichtlich vorwiegend zur Symbolpolitik verkommen! Auch die täglich neu aus der Union kolportierten Vorschläge wie Aussetzung des Familiennachzugs, Abweisung an der deutschen Grenze sind bekanntermaßen derzeit im nennenswerten Umfang gar nicht umsetzbar, u.a. auch deswegen, weil dem unter Verantwortung von De Maizière geführten BAMF die Kontrolle entglitten ist.
    Spätestens jetzt wäre - nachdem die Kanzlerin offensichtlich versagt - der bedeutendere Teil der Koalition gefordert. Der SPD-Chef muß die Reißleine ziehen, die Koalitionsfrage stellen und mehr Verantwortung in der Flüchtlingspolitik übernehmen.

    Vielleicht spielt aber die Union - auf dem Rücken der Flüchtlinge - einfach mal wieder das Good Guy (Merkel) - Bad Guy (Seehofer, neuerdings auch De Maizière)-Spiel mit der SPD.

    Verkehrte Welt?
    http://youtu.be/QqoSPmtOYc8
    Viel Spaß beim Anhören!

    Rock-Blogger, Blog-Rocker und Roll'n Rocker Sigismund Rüstig posted auf multimediale Weise Meinungen und Kommentare zu aktuellen Reiz-Themen in Form von Texten und Liedern.

  • 3
    1
    Nixnuzz
    15.11.2015

    Denke uns Kanzlerin hat geantwortet wie es eine Führungskraft auf hohem Stellen-Niveau in der Regel immer tut: Vergrätze keinen deiner Kollegen oder unteren Verwaltungsebene.
    --Ob das wirklich noch auf dem Ausbildingsstand der Blau-Hemden ist, wag ich zu bezweifeln. Mit zunehmenden Aufstieg auf einer Hierachie-Leiter verändert sich der Sprechstil. Egal ob Firma oder Partei oder noch kritischer Regierung. Es ist die Abhängigkeit von den verschiedensten Rahmenvorgaben, die hier das eindeutig : Ja - Nein / So oder so nicht - nicht mehr zuläst.
    --Denke das die Ausgangspartei-Arbeit unter H. Kohl hier der wirksamere Lehrmeister war. Und so offen, wie ein Hr. Bosbach oder andere Abgeordnete sich äussern können - ohne vom Wahlvolk als direktem Vorgesetztem abgeschossen zu werden - können Regierungsvertreter wohl nicht mehr agieren.
    --Allein wie konträr und direkt sich hier geäussert wird, ohne das dies Auswirkung auf den Schreiberling hat, ist das auf der "höheren Regierungsebene mit weitereichender Vernetzung" ohne tausend-fachem Echo oder Staatswirkung nicht mehr möglich.

  • 6
    0
    gelöschter Nutzer
    14.11.2015

    Gut beobachtet, crashy9708!
    Schade, dass ich nicht zeichnen kann, das Merkel-Interviev gäbe reichlich Ideen für Karrikaturen.
    "Großes Einvernehmen in der Regierung" - ist die Frau realitätsfern, hält sie uns für bedeppert oder ist sie sich sicher, dass sie ihre Leute disziplinieren kann ?
    "Ich kämpfe für den Weg, den ich mir vorstelle" - Vielleicht wäre es nicht ganz verkehrt, wenn die Bevölkerung sich das auch noch bißchen vorstellen könnte.
    Der Plan, an den Fluchtursachen anzusetzen, ist ja richtig, aber bei Merkels Politik wird Deutschland überrannt sein, bevor diese Ursachen auch nur ansatzweise beseitigt sind.

  • 6
    0
    gelöschter Nutzer
    14.11.2015

    Frau Merkel hat mit vielen Worten und einst gelernter FDJ-Manier zwar viel gesprochen, aber wenig konkrete Aussagen getroffen.

    Wer ganz genau hingesehen hat, der starrt nicht nur auf die Hände, sondern auf die Augen und die Lügen nicht und hier hat sich mir ein Bild des Jammers geboten, denn hinter allen Antworten lag ein großer Berg an Unsicherheit und gepaartem politischem Kalkül.

    Die sonst so innerliche Ruhe und gelassen, die fand ich bei ihr nicht mehr vor.

    Auf konkrete Fragen gab es keine konkreten Antworten und letztlich versteckte sie sich noch hinter einer gewissen "Verschwiiegenheits-Pflicht"!

    Mein Vater sagte mal:
    "Wer etwas verschweigt oder keine konkreten Antworten gibt, der hat hat irgendwo "Dreck am Stecken"!"

    Nur gut, dass er dieses ganze "Affen-Theater" nicht mehr miterleben braucht.

    Merkel schwankt, aber so schnell wird sie nicht fallen, denn sie versteht es sehr gut, sich zu tarnen - eben ein richtiges

    "Cha|mä|le|on [ka... ], das; -s, -s (eine Echse; abwertend für oft seine Überzeugung wechselnder Mensch)
    © Duden - Die deutsche Rechtschreibung, 25. Aufl. Mannheim 2009 [CD-ROM]" .

  • 6
    0
    gelöschter Nutzer
    14.11.2015

    "zum Ausdruck gebracht" - sorry
    Und: Sie spricht von sich in der 3. Person, das gab es seit Kaisers Zeiten nicht mehr. Bezeichnend.

  • 8
    1
    gelöschter Nutzer
    14.11.2015

    Im Unrechtsstaat war sie nicht so kämpferisch ist aber totzdem sehr gut zurechtgekommen,wie man ihren Biografien entnehmen kann.
    Sie ist mal liberal,mal christlich sozial,mal konservativ mit anderen Worten sehr vielseitig.

    Glück auf !

  • 8
    1
    gelöschter Nutzer
    14.11.2015

    Frau Merkel hat faktisch zum Ausdruck gemacht, dass die 8 Millionen in Deutschland im produzierenden Gewerbe Tätigen die Lebensverhältnisse für ca. 5 Mrd. Menschen verbessern sollen und solange dies nicht gelingt, jeder zu uns kommen möge, um hier umfassend ver- und umsorgt zu werden.

  • 10
    1
    gelöschter Nutzer
    14.11.2015

    Ich würde es befürworten, wenn sich Frau Merkel mehr in den Dienst dieses Volkes stellen würde. Ihr Weg interessiert mich eher weniger.