Neuer NRW-MP Wüst: Bei CDU-Vorsitz Teamlösung denkbar

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Im Januar soll die neue CDU-Spitze gewählt werden, von diesem Samstag an können Bewerber nominiert werden. Der neue Ministerpräsident von NRW bringt eine für die CDU noch ungewohnte Option ins Spiel.

Düsseldorf (dpa) - Der neue NRW-Ministerpräsident und Landesparteichef Hendrik Wüst sieht Chancen für eine Teamlösung bei einem künftigen CDU-Bundesvorsitz.

«Ich halte es auch in der CDU Deutschlands für erreichbar, dass es einen möglichst breiten Konsens gibt - womöglich eine Lösung, bei der sich mehrere Menschen mit Ambitionen zu einem Team zusammentun», sagte Wüst der «Rheinischen Post» (Samstag).

Nominierungsfrist startet

Von diesem Samstag an können Bewerber für den Posten des oder der CDU-Vorsitzenden nominiert werden. Die Frist läuft bis zum 17. November. Die neue Parteispitze soll auf einem Parteitag im Januar in Hannover gewählt werden. Davor werden die Parteimitglieder zur Nachfolge von Armin Laschet befragt.

Wüst sagte, der Idealfall wäre, «dass man gar keine streitige Abstimmung mehr hat». Komme es aber zum Wettbewerb, sei das auch kein Unglück, sondern schlicht ein demokratischer Prozess, zitierte die Zeitung den CDU-Politiker. Die Phase der personellen Neuorientierung solle möglichst kurz sein. Wüst war Ende Oktober als Laschets Nachfolger zum Ministerpräsidenten gewählt worden.

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