So reagieren Rechtsextreme auf den Bann bei Youtube und Twitter

Aktivisten der "Identitären Bewegung" wollen sich die Sperre ihrer Konten auf Plattformen wie Twitter und Youtube nicht bieten lassen. Die rechtsextreme Gruppe inszeniert sich jetzt als "Digital-Guerilla".

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5Kommentare
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  • 4
    2
    censor
    31.07.2020

    @Maresch - ich würde eher sagen: eine eigene Identität ist heute in bestimmten Kreisen nicht mehr erwünscht. Dort hat man sich als Teil einer Masse, einer Bewegung oder einer Gemeinschaft zu fühlen. Individualität, die Voraussetzung für die Identitätsfindung, gilt dort als reaktionär-egoistisch. Wer die DDR kennt, dem kommt das bekannt vor. Es scheint, als gäbe es für diese Ideologen nur diese beiden Extreme: entweder man sieht sich als Individuum - dann gilt man als Egoist u typischer Parteigänger des "Kapitalismus" - oder man sieht sich als kleines Rädchen im großen Uhrwerk - dann passt man perfekt in die sozialistische Ordnung. Warum kann man nicht einfach den goldenen Mittelweg beschreiten? Jeder Mensch muss das Recht haben, selbst zu entscheiden, womit er sich identifizieren will.

  • 4
    2
    censor
    31.07.2020

    Die identitäre Bewegung - ist das nicht die Jugendorganisation, die vor dem Untergang des Abendlandes warnt, zuweilen auf Hausdächer klettert und dort Transparente enthüllt? Meines Wissens haben sie noch keine Baukräne angezündet und liefern sich auch keine den Steuerzahler Millionen kostenden Straßenschlachten mit der Polizei. Über die polit. Ansichten der IB kann man geteilter Meinung sein. Ich beurteile alle Bewegungen (ob links, ob rechts) ausschließlich danach, wie sie zur FDGO stehen, ob sie Bestehendes bewahren oder zerstören wollen. Es gibt in Deutschland u Europa Bewegungen, die ganz offen eine Abkehr von der gegenwärtigen Ordnung fordern, die von einer Renaissance des Sozialismus u Kommunismus träumen. In Jena und Zwickau marschierte kürzlich die FDJ (!) und warb unverhohlen für einen Systemchange. Bei dem, was von der IB zu hören ist, waren Umsturzpläne nie dabei - im Gegenteil: Dort will man ganz konservativ die bestehende Gesellschaftsordnung so erhalten, wie sie im GG steht, und sie keinen gesellschaftlichen Experimenten (welche Prof. Y. Mounk im Februar 2018 in den ARD-Tagesthemen formulierte) opfern. Wie kann das extremistisch sein?

  • 3
    7
    Maresch
    28.07.2020

    Wer sich einem Verein mit Namen 'Identitäre Bewegung' anschließt, hat anscheinend ein großes Problem mit seiner eigenen Identität.

  • 7
    4
    mops0106
    28.07.2020

    Hat die Linke eigentlich auch einen Experten für Linksextremismus?

  • 4
    10
    MuellerF
    27.07.2020

    Was wollen die denn? Wer facebook, Twitter und wiesiealleheißen nutzt, akzeptiert deren AGB/ Regeln- wenn man dagegen verstößt, fliegt man halt im schlimmsten Fall raus.
    Und es ist ja auch nicht so, dass die nicht ihre eigenen Server betreiben könnten oder eben ausländische Domains wie vk nutzen können.
    Davon abgesehen werden jetzt vllt. so ein paar "prominente" Seiten gekickt, aber die gleichen Inhalte gibt es noch zigfach mehr auf jeder einzelnen Plattform.