Robert Habeck: "Wir müssen nahbar sein, nicht von oben herab"

Der Grünen-Chef über Wahlchancen im Osten, die Bewahrung der Heimat und den Ruf als "Luxus-Partei".

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15Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    gelöschter Nutzer
    09.11.2018

    Eigentlich müssten die Grünen linker sein
    und die Linken das grüne mehr in den Mittelpunkt stellen, dann würde sich vielleicht etwas ändern. In Fragen Schutz
    Umwelt uns Stopp Klimawandel.

  • 5
    0
    Freigeist14
    09.11.2018

    Tagesschau : "Mit dem Etikett "Links" tut er (Habeck) sich allerdings schwer ". Wen wundert`s. Das Versprechen von einem grünen Kapitalismus,der Wachstum und Nachhaltigkeit miteinander versöhnt und nie das Kapital in Frage stellt,gefällt der bürgerlichen Öffentlichkeit .

  • 3
    4
    SimpleMan
    09.11.2018

    @saxon1965 "Windkraftanlagen und E-Autos sind nun mal nicht umweltneutral, ..." Habe ich auch nicht behauptet, es geht aber darum Mittel und Wege zu finden, die den CO2-Ausstoss vermindern. Mit fossilen Brennstoffen wird das nicht gelingen. Es ist natürlich richtig, auch die Gesamt-CO2-Bilanz eines Energieträgers oder eines E-Autos zu betrachten, das heißt von der Herstellung bis zur Erzeugung der Energie für die Fortbewegung. Trotzdem kann ich keine Alternative zur Energiewende erkennen. Was die Umverteilung der Kosten dieser Energiewende (Atomausstieg) betrifft, so wurde sie nicht unter direkter Beteiligung der Grünen ausgehandelt, weil sie zu der Zeit nicht an der Regierung beteiligt waren. Aber selbst wenn man die Umverteilung ungerecht findet, gibt es prinzipiell keinen Weg vorbei an der Energiewende, sondern man muss sich dann für eine gerechtere Umverteilung einsetzen. Es ist leichter auf dem Tellerrand zu sitzen und in die Suppe zu spucken, als selbst zu kochen ;-)

  • 4
    3
    gelöschter Nutzer
    09.11.2018

    Franz...: "Völig vom Fachwissen befreite Partei.." Das stimmt nicht. Sie kennen sich schon mit Gesetzmässigkeiten aus.
    Erläutern uns das Zustandekommens des
    Klimawandels und wissen wie wir ihn verhindern können. Ganz im Gegenteil zu Klimaleugnern, die es immer noch nicht merken, dass weltweit mehr dagegen getan werden muss. Besonders hier im Osten
    darf es bei vielen bis Weihnachten trocken und warm bleiben. Es gibt ja alles im Supermark. Zusammenhänge erkennen
    Fehlanzeige. Diesen Luxus ohne Regen brauchen wir nicht. Wir brauchen grüne
    Politik mit gesellschaftskritischeren
    Grünen (Das soziale, friedensbewegte fehlt noch etwas!) und allen anderen im Herzen
    umweltbesorgt-grünen.
    Und keine, die den Markt alles regeln lassen wollen, die "Konservativen"!

  • 3
    3
    saxon1965
    09.11.2018

    @ SimpleMan: Es geht doch gar nicht darum, dass wir unseren Beitrag zur Energiewende zu leisten haben. Es geht darum, auf welche Schultern das Verteilt wird. Für Unternehmen gibt es genügend Ausnahmen, für Privatpersonen keine. Die Hauptlast tragen die Haushalte und den Rest die Steuerzahler.
    Und was diese Windkraftanlagen in den hessischen Wäldern angeht oder sonst wo im Lande, so muss man doch feststellen, dass die Grünen letztlich den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. Windkraftanlagen und E-Autos sind nun mal nicht umweltneutral, aber es lässt sich ja prima den Dummen unterm Volk als solches Verkaufen.

  • 4
    2
    SimpleMan
    09.11.2018

    @Franziskamarcus " ...Aber unter den Grünen werden in Hessen tausende Bäume ..." Haben Sie schon einmal eine Tagebaulandschaft gesehen? Übrigens ist Hessen das waldreichste Bundesland.
    @franzudo2013 Die Kosten für die Energiewende ist auch ein Beitrag der jetzigen Generation für die zukünftigen Generationen inkl. unserer Kinder.

  • 7
    6
    Franziskamarcus
    09.11.2018

    Jaja, Blackadder, und die Annalena verbreitete im Fernsehen die These, Strom kann man in der Leitung speichern und vom Habeck kam aussere Ideologie noch nie was gescheites. Aber unter den Grünen werden in Hessen tausende Bäume gefällt für neue Windräder. So geht grün. Völlig von Fachwissen befreite Partei, ums milde zu formulieren.

  • 6
    5
    franzudo2013
    09.11.2018

    Das ist schon immer das Problem der Grünen, sie verstehen sich als Glaubensgemeinschaft. Prinzipien wie Subsidiaritaet oder Physik und Mathematik sind da eher hinderlich. Deshalb wurden Pragmatiker wie Hermenau aus der Partei geekelt. Eine Energiewende, die kein CO2 spart, aber bis 2025 520 Milliarden kostet, zeigt, dass die Grünen in der Schule Physik abgewählt haben. Leider bittere Wahrheit und kein Populismus.

  • 10
    2
    saxon1965
    09.11.2018

    @ Blackadder: Es hilft nichts, nur weil man eine Partei (zu Recht) ablehnt, einer Anderen blindlinks hinterher zu laufen. Bei allen anderen Parteien gibt es eben solche Ansichten, die der Wähler kritisch hinterfragen sollte.
    Welche der Parteien, CDU/CSU, FDP, SPD und Grüne, die bisher an der Regierung waren, haben ohne wenn und aber stets "Schaden vom deutschen Volk" abgewandt? Außer man zählt Wirtschafts- und Finanzoligarchen mit zum Volk.

  • 9
    0
    saxon1965
    09.11.2018

    Bei den Grünen bin ich im Zwiespalt.
    Zum einen stellte sie mal eine Friedensbewegung dar, die die deutsche Beteiligung am Kosovokrieg mit zu verantworten hat, auch in umweltpolitischen Dingen weicht sie, in Regierungsverantwortung, von ihren Idealen gerne mal ab, einige ihrer Parteifunktionäre äußern gerne mal Blödsinn und auf der anderen Seite will ich niemandem absprechen sich auch ändern zu können.
    Das es in dieser Partei, wie in manch anderer, zwischen Anspruch an die Gesellschaft und dem eigenen persönlichen Tun große Widersprüche gibt, können sie jedenfalls nicht leugnen.

  • 10
    7
    gelöschter Nutzer
    09.11.2018

    Und deshalb wählen über 20% der Ossis lieber eine Partei, die ernsthaft behauptet, der Klimawandel werde von Windrädern ausgelöst! Aha. Das ergibt viel Sinn.

    https://www.huffingtonpost.de/entry/das-ist-die-absurdeste-afd-theorie-zum-klimawandel-die-ihr-heute-lesen-werdet_de_5bd0b56ce4b055bc9487b5c7

  • 3
    5
    saxon1965
    09.11.2018

    Warum bedeutet Demokratie stets nur Kompromisse bzw. den kleinsten möglichen Nenner zu bilden? Gerade CDU/Grüne haben doch sehr unterschiedliche Wähler. Müssen die sich dann, in einer solchen Koalition, nicht teilweise verraten und verkauft vorkommen?
    Was spricht gegen den Kompromiss, dass in einer Koalition ganz einfach über die Aufteilung der Ressourcen/Ministerien verhandelt wird. Da kann man dann sich als Partei und als Wähler wiederfinden. Klar wird das auch nicht immer einfach sein, weil dabei die Finanzierbarkeit eine große Rolle spielen wird. Wenn jedoch zu gleich auch die Aufteilung des Haushaltes besprochen wird, dann kann es gelingen. Vielleicht kann dann die Partei XY nicht alles aus ihren Wahlversprechen umsetzen, aber dort wo, dann wenigstens fast 100 Prozent.
    Wäre das so undemokratisch?

  • 6
    10
    bürgerenergie
    09.11.2018

    @franzudo2013: Einfache Klischees zu dreschen, das ist eben genau kein Ausweis für gute naturwissenschaftliche Bildung, sondern des Populismus.

  • 8
    8
    gelöschter Nutzer
    08.11.2018

    Die Grünen sind nun mal ne Luxuspartei.

  • 14
    13
    franzudo2013
    08.11.2018

    Die Vorurteile gegenüber den Grünen im Osten können nicht überwunden werden, weil die Leute im Osten eine gute naturwissenschaftliche Schulbildung haben.