Schäuble: Auseinandersetzung mit AfD nicht dramatisieren

Hat der Einzug der AfD in den Bundestag die Umgangsformen radikal verändert bis hin zu einem «Angriff auf demokratische Institutionen»? Im Parlamentspräsidium gehen die Meinungen auseinander.

6Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    4
    Interessierte
    05.01.2019

    Ich meine nicht diese Äußerung zu Gauland , da war schon eher mal was , wohl bei den Wahlen ???

  • 2
    3
    aussaugerges
    01.01.2019

    Intressierte hier liegst du falsch.
    Es war ein sehr guter Beitrag gegen die NAZI Keule,einiger Pläckguschen.

  • 1
    7
    Interessierte
    31.12.2018

    Der Herr Schäuble wird jetzt im Alter wunderlich , könnte man denken , da war schon mal was , wo ich mich gewundert hatte ...
    Aber er wird jetzt langsam alt . und wird dem Honecker immer ähnlicher ...

  • 2
    2
    Haecker
    31.12.2018

    @klapa: Es empfiehlt sich schon, mal das Interview mit Claudia Roth und Wolfgang Kubicki in der "Rheinischen Post" vom 29.12.2018 nachzulesen. Da zeigen sich schon erhebliche Bewertungsunterschiede zwischen beiden. Kubicki hat auch nicht behauptet, es habe Gewalt oder Gewaltandrohung im Bundestag durch AfD-Abgeordnete gegeben, nur, man habe mal "kurz vor einer kleinen Keilerei" gestanden. Unerträgliche Zwischenrufe aus AfD-Reihen seien der Anlass gewesen. Aber wer womöglich kurz davor stand, seine Beherrschung zu verlieren und eine "Keilerei" zu eröffnen, sagte er nicht.

  • 9
    2
    30.12.2018

    Anlass für das Interview des Bundestagspräsidenten war auch auf diese Behauptung:

    'Ein Drittel der AfD-Fraktion, das überwiegend in den hinteren Reihen sitzt und vorwiegend aus ostdeutschen Bundesländern kommt, ist nicht nur verbal aggressiv.` - Kubicki

    Also haben ostdeutsche AfD-Abgeordnete zumindest in Einzelfällen schon Gewalt ausgeübt oder zumindest angedroht. Wer wem gegenüber? Aus welchem Grund? Was wurde dagegen unternommen? Weshalb wird darüber nicht konkret berichtet?

    Oder ist diese Äußerung gar nur eine fixe Idee oder freie Erfindung von Herrn Kubicki, der von sich reden machen will, weil er befürchtet, dass seine Partei bei der nächsten Wahl wieder aus dem Bundestag verschwindet oder geht es einfach wieder einmal gegen die bösen Ostdeutschen?

    Profilierung geht anders.

    Die Journalisten der meisten Medien interessiert merkwürdigerweise solch eine Äußerung eines in der Verantwortung stehenden Politikers überhaupt nicht, auch nicht den Vertreter der FP in Berlin.

    Da wird von einem prominenten Politiker über 'nicht nur verbale Aggression', also Gewaltandrohung im Bundestag gesprochen und es kümmert niemanden.

    Ist das Normal?

  • 16
    2
    30.12.2018

    Eine erfreulich nüchterne Einschätzung des Bundestagspräsidenten zur derzeitigen Atmosphäre, wie sie gegenwärtig für das herrschende Klima im Bundestag charakteristisch ist. Und sie hebt sich angenehm besonnen und durchdacht von dem ab, was Frau Roth bzw. Herr Kubicki glaubten, in dramatischer und alarmierender Weise zum gleichen Thema äußern zu müssen.

    Herr Schäuble ist seit 1972 ununterbrochen Mitglied des Bundestages, ist damit der dienstälteste Abgeordnete überhaupt, hat mit Sicherheit schon 'lebendigere' Debatten dort erlebt, wie sie z.Zt. erfreulicherweise offenbar wieder Eingang in den Bundestag finden und weiß also, wovon er spricht.



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