Steinmeier: Demokratie braucht selbstbewusste Bürger

Viele Fragen wirft der Bundespräsident in seiner Weihnachtsansprache auf: Und wer von ihm eine salbungsvolle Antwort erwartet, sieht sich getäuscht. «Denn die Antwort geben Sie. Sie alle», nimmt der Bundespräsident auch die Bürger in die demokratische Pflicht.

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6Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 12
    5
    Schnorchel508
    24.12.2019

    ....welche ihre Meinung nur dann äußern dürfen, wenn diese in den politischen Mainstream passt.... lieber Bundespräsident. Vielen Dank für die bereits seit dreißig Jahren andauernde (Meinungs-)Freiheit.

  • 18
    6
    Einspruch
    24.12.2019

    Solange die selbstbewussten Bürger alles politisch korrekt sagen und denken und um Himmels Willen nichts hinterfragen, ist alles gut.

  • 19
    9
    Lesemuffel
    24.12.2019

    Der Bundespräsident der Bevölkerung dieses Landes sollte demnächst mal definieren, was er unter Demokratie versteht. Bisher gehörte die Ausgrenzung aller konservativen Bewegungen, Menschen, Gruppen, die nicht der Fasson der linksgrünen Herrschaft nicht dazu. Heute ist es Staatsdoktrin. Übrigens, er hat nicht ein einziges Mal vom Volk gesprochen. Das unterscheidet die Absprache dieses Bundespräsidenten von allen Ländern dieser Erde.

  • 18
    8
    Malleo
    24.12.2019

    Richtig, weil auch er dafür sorgt, dass das ideologische Schema Vorrang vor der Wirklichkeit beansprucht.
    Jeder muss und darf seine Meinung sagen, selbst auf die Gefahr hin, den Arbeitsplatz zu verlieren oder Kinder in der Schule ausgegrenzt werden- aber vor allem den links rot grünen Mainstream entspricht.
    ( Wie H. Ford sagte: Sie können ihr Auto in jeder Farbe bekommen, solang sie schwarz ist)

  • 21
    5
    Sterntaler
    24.12.2019

    Nun, Steinmeier hat schon recht. Eine ordentliche Streitkultur bedeutet aber auch ein Ende des einseitigen medialen Hauptstroms und eine sachliche, verunglimpfungsfreie Auseinandersetzung mit a l l e n demokratischen Meinungen außerhalb der radikalen und/oder extremistischen Ränder. Zu oft wird nur als demokratisch anerkannt, was eine bestimmte Meinungsrichtung bedient. D o r t liegt das Problem aus dem die aktuelle Spaltung der Gesellschaft resultiert.

  • 18
    5
    Auriga
    24.12.2019

    Ich verstehe das Gejammer nicht. Die Wahlbeteiligung stieg doch bereits in den letzten Jahren bei fast jeder Wahl deutlich an. Manche Parteien gelang es besonders ehemalige Nichtwähler zu überzeugen...
    Dieses alberne Herumgelaber, wenn man den blauen Elefant im Porzellanladen benennen will aber, des Amtes wegen, nicht benennen darf.
    Wie wäre es denn mal mit Volksabstimmungen zur Demokratiebelebung?