Thunberg ermutigt Klimaprotestler in Berlin

Mitten in den Sommerferien bekommen die für das Klima streikenden Schüler in Berlin Rückenwind von Greta Thunberg. Die schwedische Klimaaktivistin hat eine Botschaft im Gepäck.

Berlin (dpa) - Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat Mitstreiter in Berlin ermutigt, weiter für den Klimaschutz zu protestieren. «Wir werden nie aufhören», sagte die 16-Jährige in ihrer Rede auf einer Fridays-for-Future-Kundgebung.

Es gebe ihr Hoffnung, dass so viele Menschen für das Klima auf die Straße gingen. «Ich werde nie aufgeben.»

Thunberg kam zum zweiten Mal zu einem Klimaprotest nach Berlin. Sie sprach mehrere Minuten zu den Schülern und Klimaaktivisten, die ihr laut applaudierten. Thunberg dankte den Organisatoren der Klimabewegung hierzulande: «Diese Bewegung in Deutschland hat wirklich Geschichte geschrieben.»

Seit Monaten demonstrieren weltweit vor allem Schüler und Studenten freitags, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Die Bewegung geht auf eine Protestaktion Thunbergs in Schweden zurück.

Laut Organisatoren zog es zwischen 3000 und 4000 Teilnehmer an dem Sommerferien-Tag zu der Kundgebung im Invalidenpark. Die Polizei nannte keine Zahl. Auch Schüler und Aktivisten außerhalb von Berlin kamen. Darunter waren zum Beispiel Schüler aus Brandenburg und junge Leute aus Österreich. Auch Eltern kamen mit ihren Kindern. Es gab Sprechchöre und auf Plakaten war unter anderem zu lesen: «Es gibt keinen Planeten B» oder «Generation: Streik».

Thunberg kam in Begleitung der deutschen Klimaaktivistin Luisa Neubauer, die ihrerseits in ihrer Rede betonte: «Wir werden natürlich nicht aufgeben, sondern weitermachen.» Die Protestler würden in «jede Ritze von verkrusteten Strukturen» drängen.

Am Tag zuvor hatte das Klimakabinett in Berlin zum dritten Mal getagt. Es verhandelt über ein umfassendes Paket, um den Ausstoß von Treibhausgasen in Deutschland schneller zu senken und die Klimaschutzziele zu erreichen - bisher ohne Entscheidungen.

Der Präsident der Technischen Universität Berlin, Christian Thomsen, trat auch auf die Bühne der Kundgebung und sagte: «Die Fridays-for-Future-Bewegung ist richtig, sie ist wichtig und sie ist bedeutend für unsere Zukunft. Haltet durch, macht weiter.» Er wertete das Treffen des Klimakabinetts am Vortag ohne Entscheidungen nicht als Enttäuschung, sondern: «Es ist ein Schritt in die richtige Richtung», sagte er auf dpa-Anfrage.

Die Kundgebung verlief nach bisherigen Polizeierkenntnissen ohne Zwischenfälle. Danach riefen die Organisatoren die Teilnehmer dazu auf, bei einem anschließenden Klimastreik im brandenburgischen Luckenwalde mitzumachen. Auch in anderen deutschen Städten wurde erneut gestreikt. Zu drei Freiburger Fridays-for-Future-Aktionen etwa kamen laut Polizei rund 7500 Menschen.

Bewertung des Artikels: Ø 5 Sterne bei 1 Bewertung
40Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    2
    Täglichleser
    23.07.2019

    @Ralf, danke für Ihre Antwort.
    Versuche Sie nur zu verstehen.
    Selbst schwimme ich nicht auf der Woge
    irgendwelcher Altparteien. Bin eher einer, der aneckt. Und positive Lebenseinstellung
    ist für mich, etwas verändern zu wollen, was mir und der Allgemeinheit dient. Das geht nur durch Suche nach Wahrheiten und
    Ursachen von negativen Entwicklungen (Klimawandel). Die Unzufriedenen zu denen Sie und auch ich gehöre, kann aber nicht durch ungezügeltes Schimpfen abgearbeitet werden. Warum müssen wir fragen, läuft es so. Wer ist Täter, wer ist Opfer? Und wie kann im Interesse aller Änderung geschaffen werden?

  • 3
    3
    ralf66
    23.07.2019

    @Täglichleser, was verlangen und erwarten sie denn, dass sich alle die hier Kommentare zu gewissen Themen abgeben ihrer Meinung und der von der Regierung und den Altparteien vorgegebenen Meinung anschließen? Auch wenn viele sie hier in ihren Kommentaren nicht direkt ansprechen, wie ich das mache, müssten sie doch trotzdem gemerkt haben, dass ich nicht der Einzige bin, der ihre Meinung nicht teilt.
    Wenn sie die Einschränkung der Meinungsfreiheit zu politischen Fragen in der DDR-Zeiten als schlimm ansehen, dann gebe ich ihnen Recht, dass ich schlimmes erlebt habe.
    Was verstehen sie denn unter Verbitterung, wenn andere Kritik üben und Fakten sehen die ihnen nicht gefallen, wo sie anderer Ansicht sind?
    Was ist denn für sie eine positive Lebenseinstellung, etwa vorgegebenes bedingungslos ohne zu hinterfragen abzunicken, mit der breiten korrekten politischen Lehre, Auffassung und Masse mit zu schwimmen um bloß nicht anzuecken und damit In zu sein?
    Ich kenne keine Organisation, die politisch gegen alles ist und gehöre auch keiner Organisation jeglicher Form an, ich kenne aber viele Menschen in Deutschland, die so wie ich nicht gegen alles sind, aber einige Fehler zu verschiedenen politischen Fragen sehen, diese auch kritisieren, einiges davon mag manchmal hart rüberkommen, trotzdem sind gut überlegte Argumente dabei, die Sinn machen und nicht von der Hand zu weißen sind, sollte das nicht ihren politischen Geschmack treffen, nicht in ihr Weltbild passen ist das nicht zu ändern.
    Was ist den für sie eine gerechtere Welt, wenn die Menschen denen es gut geht anderen Menschen bedingungslos in jeder Situation helfen, diese Menschen denen immer wieder geholfen wird und wurde, oft wenig Bereitschaft zeigen, ihre schlechten allgemeinen Lebensbedingungen selbst in den Griff zu bekommen, sich durch eigenes intensives Handeln ein besseres Leben zu ermöglichen, stattdessen immer wieder Ausflüchte gesucht werden, die Not durch immer neue und anderer Gründe zu erklären und somit die wahren Ursachen der Not nicht bekämpft werden können?
    Sie möchten verteilen, mit der Begründung, wenn es dem Nachbar gut geht, geht es auch mir gut. Verteilen ist noch nicht einmal Tauschhandel, seit es auf dieser Erdkugel Geld gibt, wird hergestellt, produziert und verkauft, also für Waren und Handelsgüter, für die Bestreitung des Lebensunterhaltes bezahlt, verteilt wurde nur in bestimmten Fällen auf eine kurze gewisse Zeit, nur selten bis gar nicht, Ausnahme bildet die heutige Zeit, verteilen scheint wahrscheinlich ein neuer kommunistisch- sozialistisch-grüner Traum zu sein, wo ein Teil der Menschen arbeiten muss, dafür Geld bekommt, mit diesem Geld der eigene Lebensunterhalt bestritten werden muss, davon noch hohe Abgaben und Steuern bezahlt werden müssen, diese Geld in Form von Steuern dann an die Menschen verteilt werden soll, die ständig aus den unterschiedlichsten Gründen immer wieder als bedürftig gelten, ist das ihre wahre gerechte Methode oder Denkweise zu erklären, man müsse verteilen, wenn es dem armen Nachbarn gut geht, geht es auch mir gut, also in Afrika hat pures Geld geben, verteilen, in nicht zu beziffernden Zahlen dazu geführt, dass die Armut nicht merklich abgenommen hat? Sie sind wahrscheinlich als Mensch e guter Kauz wie mor do in Arzgebirg song tät, aber politisch werden wir uns nicht einig.

  • 4
    2
    Täglichleser
    22.07.2019

    Ralf was haben Sie nur Schlimmes erlebt.
    So eine Verbitterung. Das geht auf keine Kuhhaut. Sie geben mir Rätsel auf. Gehören
    Sie einer Organisation an, die gegen alles ist? Vom einer positiven Lebenseinstellung
    sind Sie weit entfernt. Sie sehen überall Negatives, vieles ist an den Haaren herbeigezogen. Wofür sind Sie?
    Ich bin für eine gerechtere Welt. Wenn es den Nachbar gut geht, geht es auch mir gut. Also gerechtere Verteilung. Jeder bemüht sich, so gut er kann. Dann wird es.
    Und Sie? Würde mich über eine kurze Antwort freuen. Danke.

  • 3
    5
    ralf66
    22.07.2019

    @ASS, ich war mal in einem Arbeitsprozess eingebunden, dort habe ich genau sehen können, wie bei Schülern und an einer Schule solche außerschulische Projekte wie hier diese Freitagsdemos entstehen und organisiert werden, wie verschiedene Projekte dann am Ende auch angenommen, akzeptiert und umgesetzt werden. Ich kann dazu nur sagen, wenn es morgen in der Erntezeit wieder wichtig wäre, dass diese Schüler Kartoffeln mit der Hand ernten müssten, wäre die Begeisterung gleich sehr wenig und stark gen 0 tendierend, alles was nicht mit Halli Galli oder mit einer gewissen Modeerscheinung zusammenhängt. was nicht In ist, mit ausdauernder Arbeit und Dreck zu tun hat, wird kategorisch abgelehnt, wird nicht angenommen oder gar umgesetzt.

  • 1
    4
    ralf66
    22.07.2019

    @Täglichlese, sie kann man nicht einmal mit Zahlen beeindrucken, Bester ist für Sie der der Schlechtester ist, dass ist mir zu anstrengend und bringt eigentlich nichts. Warum wollen sie denn das CO2 pro Kopf ausrechnen und als Endergebnis betrachten, ich selber lasse mir doch nicht den CO2-Ausstoß der gesamten Industrie, Energieindustrie und Landwirtschaft mit aufbrummen, ich selber stoße doch niemals dieses CO2 aus, was als pro Kopf Wert angegeben wird, dass Gleiche gilt für die Chinesen. Der Chinese bringt es aber nur auf einen niedrigen pro Kopf CO2-Ausstoß wie Deutschland, weil sein CO2-Gesamtausstoß im Verhältnis zur Bevölkerung so ist, dass rein rechnerisch ein kleinerer pro Kopf Verbrauch rauskommt und rauskommen muss. Wenn die Chinesen nicht durch Zufall oder Fügung, mir egal wie sie das immer auch nennen wollen, 1,4 Milliarden Einwohner hätten, sondern nur 83 Millionen Einwohner wie Deutschland, dann würde es mit dem nichtssagenden Wert pro Kopf-CO2-Ausstoß genau so schlecht aussehen, wie mit dem Gesamt-CO2-Ausstoß.

  • 5
    3
    ASS
    22.07.2019

    Ich habe letzten Freitag extra einen Tag Urlaub genommen um mich der Aktion "Fridays for Future" anzuschließen und ein Zeichen zu setzen. Leider habe ich in der Innenstadt keine Mitstreiter gefunden. Ich vermute, das viele Jugendlichen mit ihren Eltern in den Urlaub gefahren sind. Entweder an die Ostsee oder Kroatien oder sogar Flugreisen in ferne Länder.
    In Chemnitz ist jedenfalls für die Zeit von 6 Wochen der Klimawandel ausgesetzt.

  • 3
    2
    kartracer
    22.07.2019

    Sorry ich habe leider zu dem Thema in der FP nichts gefunden, hierzu passt es am Besten "China: Shanghai entdeckt Mülltrennung und Recycling, Steffen Wurzel, ARD-Hörfunkstudio Shanghai, 21.07.19 21:13"
    Das wäre doch mal eine reise wert, oder sind die geringen Mengen an Müll im vergleichbar KLEINEN China uninteressant für den Klima HYPE??
    In der Erde verbuddeln werden die ihren Mischmüll aus Allem ja wohl nicht!
    Vielleicht könnte die Presse dazu mal realistisch Stellung beziehen??

  • 4
    6
    Täglichleser
    22.07.2019

    @Ralf, wenn ich Ihrer Logik folge, meinen Sie, vor allen die Chinesen müssen sich einschränken. Weil sie wesentliche mehr
    Menschen sind und natürlich in der Masse
    mehr essen und produzieren müssen und
    dementsprechend mehr CO2 ausstossen.
    Und die Deutschen dürfen mehr pro Kopf
    CO2 herausschleudern, weil sie wenigere
    Menschen sind.
    Das ist elitäres Denken. Daraus kann auch folgen, einige Wenige dürfen schlechter, ausbeuterischer mit der Welt umgehen als die Masse der Menschen.
    Falsch! Wir sitzen alle in einem Boot und
    da muss jeder etwas tun für den Klimaschutz, um weitere Katastrophen zu verhindern.

  • 3
    6
    BlackSheep
    21.07.2019

    @Täglichleser, was Sie schreiben ist sachbezogen? Na ja wieder was gelernt.

  • 5
    6
    ralf66
    21.07.2019

    @cn3boj00, ich habe auch das CO2 nicht mit der Rente verglichen, ich habe nur ein Beispiel gebracht, was bei eine pro Kopf Rechnung rauskommen kann und ich bleibe dabei, wenn China rund 27% CO2 ausstößt und Deutschland nur 2% CO2 ausstößt, dass China hier der Klimasünder ist und nicht Deutschland und da ist es Wurst, wie hoch der pro Kopf CO2-Ausstoß ist und wie groß das Land ist, dass sind keine Berechnungen sondern nachlesbare Werte.

  • 3
    4
    ralf66
    21.07.2019

    @cn3boj00, dann entkräften sie mir doch mal meine sinnlose Rechnerei in meinem Beispiel, dass können sie nicht, sie kommen hier wie auch @Täglichleser mit pauschalen Aussagen, wie man sie täglich zum CO2 hört, kritisieren können sie mich, glauben muss ich ihnen aber nichts.

  • 5
    8
    Täglichleser
    21.07.2019

    Wunderbare sachbezogene Beiträge.
    Klasse, es geht nur um Inhalte. Keiner
    schweift ab. So kommen wir zu Erkenntnissen, die wir noch nie hatten.
    Da kommt doch Greta aus Schweden.
    Die Grünen haben dort die Wahl verloren.
    Na so was. Die sprechen auch noch schwedisch und die meisten Frauen sind blond.
    Toll.

  • 7
    9
    cn3boj00
    21.07.2019

    @ralf was wollen Sie mit ihren dauernden sinnlosen Rechnereien sagen? Da Sie doch grundsätzlich den Einfluss der Menschen auf das Klima ignorieren müssen Sie doch nicht dauernd versuchen Ihre Meinung anderen aufzudrängen, indem Sie das Klima mit der Rente vergleichen. Die Industrienationen (auch oder vor allem die aufstrebenden) erzeugen nun mal deutlich mehr "künstliches" CO2 (also als Abfall der Industrialisierung) als etwa Afrikaner. Und da kann man rechnen wie man will, wenn man verstanden hat, dass weder die Natur noch der Mensch eine so rasche Änderung innerhalb weniger Jahre ohne Probleme wegstecken kann, ist es unsere Pflicht, das zu vermeiden, was möglich ist, natürlich ohne wieder in die Steinzeit zu verfallen. Der Prozess wird nicht umkehrbar sein, aber man kann ihn zumindest begrenzen. Ich weiß nicht was Ihre Beispiele daran ändern.

  • 7
    10
    Interessierte
    21.07.2019

    Da die Schweden die Grünen nicht gewählt haben , vielleicht darf sie nun dort nicht mehr auftreten und bringt nun andere Länder ganz durcheinander ???

  • 5
    2
    Nixnuzz
    21.07.2019

    @Interessierte: Schweden war doch der Ausgangspunkt? Die ganze Welt ist doch daraufhin eingestiegen?

  • 5
    8
    Interessierte
    21.07.2019

    Warum macht sie das denn nicht in Schweden ?

  • 5
    5
    ralf66
    21.07.2019

    Täglichleser, was soll den bei der Zahl, dem Wert, der Größe ''pro Kopf'' rauskommen und erreicht werden, genau das was sie wollen, einen Vergleich zu ziehen mit Ländern, die zwar insgesamt mehr CO2 ausstoßen wie Deutschland und damit diesen Gesamtausstoß zu verschleiern oder zu beschönigen und somit erhobenen Fingers zu mahnen Deutschland müsse schnell reagieren, liegt weit zurück im CO2-Abbau, Energiewende ruck zuck ausführen, koste und bringe es was es wolle. Man kann auch die Staatsverschuldung pro Kopf ausrechnen, was die ja auch machen und dann kommt blöderweise raus, dass ich Schuldner bin ohne privat nur einen einzigen Pfennig Schulden zu haben. Beispiel: Wir haben zwei Kohlekraftwerke gleicher Bauart und Leistung mit gleichem CO2- Ausstoß ein Kraftwerk steht in China, dass zweite Kraftwerk steht in Deutschland China hat 1,4 Milliarden Einwohner und Deutschland 83 Millionen beide Kraftwerke haben den gleichen CO2-Ausstoß jetzt ist zwar der Chinese pro Kopf besser mit dem CO2-Ausstoß wie der Deutsche, aber der Gesamt- CO2- Ausstoß bleibt bei beiden gleich oder nicht? Pro Kopf ist ein nicht fertiger Zwischenwert, ein Durchschnittswert, der sich durch einer anderen Zahl ergibt, in dem Fall durch die Einwohnerzahl und kein Endwert kein Endergebnis, mit der Größe des Landes hat alles gar nichts zu tun. Möchte mal sehen wenn man ihnen bei der Rentenberechnungen Zwischen- oder Durchschnittswerte als Endergebnis präsentiert hätte, wie sie sich gefreut hätten.

  • 6
    0
    Nixnuzz
    21.07.2019

    Es ist eigentlich wurscht, wieviel Kohle wir hier verbrennen oder Kuhmägen an Abgas liefern. Wir alle weltweit verbraten "Kohlenstoff" in unterschiedlichster Struktur. Uns Deutschen eilt - noch - zumindest der Ruf vorraus, für fast alles eine Lösung zu haben. Im Bereich Auto sind wir wohl gut aber andere auch nicht schlechter oder schon besser. Wir rühmen uns, die meisten Autos weltweit zu produzieren und auch dort in die Welt zu schicken und mit unserem know-how auch Treibstoff geregelt in CO2 umzusetzen. Pkw-Skandale sind bloß unrühmliche Ausnahmen - oder?? Wir exportieren Maschinen und Anlagen nicht nur nach DIN sondern auch nach neuester Technik und spezifisch nach nationalen Umweltschutzgesetzen. Jeder der Exportiert macht diese Erfahrung. Montreal und Paris sind nicht nur schöne Städte sondern haben in der Gesetzgebung ihre massiven Spuren hinterlassen. Kein Unternehmen kann sich der direkten und indirekten Auswirkung entziehen. Und die ausländische Konkurrenz schläft garantiert nicht. Nur wir in unserer kleinkarierten deutschen Nabelschau ohne Gesamt-Staats-Konzept streiten für "Sofort - oder Nicht - Konzepte". Ja - ich werde weiterhin den Murks ertragen weil: Nein - ich wandere nicht mehr aus noch ziehe ich ungezwungener Maßen um. Glück auf!

  • 10
    4
    Täglichleser
    21.07.2019

    @Ralf66 was für eine Logik: Weil wir weniger Menschen in Deutschland haben,
    kann der CO2-Ausstoß pro Kopf durchaus höher sein als in China.
    @BlackSheep habe Ihren Link gelesen.
    Und? Kann ich alles unterstreichen, was
    dort steht. Kampf an allen Fronten und in
    allen Ländern. In Deutschland und China.
    Das steht in diesen Artikel. Das ist auch meine Meinung. Und dazu ruft auch Greta
    auf. Da dürfte es keine Unklarheiten geben.
    Und wieder kommt der böse Umweltgeist
    dazu. Wer steckt hinter Greta? Huhu!
    Diese Diskutiererei ist irre.

  • 8
    7
    osgar
    21.07.2019

    @Distel, es ist fast schon pervers, wenn man in der Weltgeschichte rumreist, selbst außer Reden und Protestieren nichts zur Veränderung beiträgt und dann die Änderungen ausgerechnet von den von Ihnen und Ihresgleichen so verachteten „angry white men“ zu erwarten.

  • 3
    12
    Distelblüte
    21.07.2019

    @BlackSheep: Die "angry white men" stürzen sich auf Greta Thunberg, wel sie jung und eine Frau ist und es wagt, sich unbeirrt für ihre Überzeugungen einzusetzen. Das stört mich. Es zeugt von einer Ignoranz gegenüber Fakten, die an Altersstarrsinn erinnert.
    @vomDorf: Die Jugendlichen ( und mittlerweile viele Erwachsene) engagieren sich für ein rasches Handeln angesichts des begonnenen Klimawandels, WEIL sie sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt haben. Es ist aber jetzt nötig zu handeln. Forscher warnen seit Jahrzehnten vor unumkehrbaren Folgen, doch Wirtschaft und Politik haben zumeist nichts getan außer allgemeine Zustimmung zu bekunden. Jetzt das Handeln auf die zukünftige Berufstätigkeit der Jugend zu verschieben ist ignorant.

  • 10
    3
    BlackSheep
    21.07.2019

    @Distelblüte, ist für sie eigentlich jedwede Form von Kritik dummes Gebabbel von alten weisen Männern, oder denken Sie über kritische Äusserungen überhaupt mal nach?
    @Täglichleser, https://www.focus.de/wissen/klima/iae-global-energy-co2-status-report-kohle-monster-usa-und-china-treiben-co2-ausstoss-auf-rekordniveau_id_10509461.html Mann fidet die Info leicht, wenn man will.

  • 10
    4
    vomdorf
    21.07.2019

    Warum ruft dieses vorgeführte Kind ihre Jünger nicht auf, fleißig zu lernen, die Schule nicht zu schwänzen und alle Kraft dafür einzusetzen, Strategien zu entwickeln, dieses ganze Energie- und Umweltdilemma in den Griff zu kriegen?

  • 5
    3
    ralf66
    20.07.2019

    @Täglichleser, der gesamte CO2-Ausstoß in Deutschland beträgt 2%, warum muss ich den deutschen CO2-Ausstoß pro Kopf der bei 8,88% liegt annehmen und das mit Chinas CO2-Ausstoß pro Kopf vergleichen der bei 6,57% liegt wobei der gesamte CO2-Ausstoß in China bei 26,4% liegt, wenn ich weiß in China leben 1,386 Milliarden Menschen und in Deutschland leben nur rund 83 Millionen Menschen. Wer braucht denn den pro Kopf CO2-Ausstoß als Zahl die eine falsche Größe ist, wenn diese Größe den tatsächlichem Gesamtausstoß von CO2 eines Landes nicht wiederspiegelt, der pro Kopf CO2-Ausstoß von China im Vergleich mit dem pro Kopf CO2-Ausstoß in Deutschland ist völlig uninteressant sogar irreführend und unzulässig, in Tabellen meist angegeben ohne die Bevölkerungszahl mit zu nennen. Übrigens, der CO2-Ausstoß in China, entgehen vieler grüner Behauptungen, die wären jetzt Ökovorreiter steigt weiter an, alles nachlesbar. Windkraftanlagen aufstellen und trotzdem weiter gasen, ist kein Umweltschutz, sondern nur eine unterschiedliche Produktionsweise den Strom mit zwei Energieträgern zu erzeugen.

  • 10
    5
    Steuerzahler
    20.07.2019

    Hier geht es doch schon lange nicht mehr um das Klima! Warum wohl wollen Grüne ( und auch SPD) nach den vielen Protesten eine Herabsetzung des Wahlalters? Doch nur weil Sie denken, sich mit den Stimmen der leicht beeinflussbaren Jugendlichen die Macht zu sichern. Mit 18 Auto fahren, aber mit 14 Einfluss auf Deutschlands Politik nehmen. Mit wie viel Lebenserfahrung soll das verbunden sein und wer wird hier vor welchen Karten gespannt und wer ist dabei willfähriger Mitläufer? Wer steckt wirklich hinter Greta?

  • 6
    10
    Täglichleser
    20.07.2019

    Ralf Sie reden von nur 2 % CO2-Ausstoß.
    Das ist sehr viel für so ein kleines Land wie
    Deutschland und ihrer Bevölkerungszahl.
    Glaube nicht das China, Brasilien oder
    afrikanische Länder pro Kopf so eine katastrophale Ökobilanz hinsichtlich CO2
    hat wie die Industriestaaten im Norden, wie
    Deutschland.

  • 10
    6
    osgar
    20.07.2019

    @Ralf, Sie und ich und einige andere verstehen nicht, dass die Erde vorm Verglühen nur gerettet werden kann, wenn Deutschland seinen 2%-Anteil noch weiter reduziert (oder erstmal erfüllt). Die USA und China und andere Industrienationen lachen sich krumm ob der weiteren Schwächung des Industriestandortes Deutschland. Wenn man ganz gehässig ist, könnte man den Faden weiter spinnen, warum dieses Mädel nicht in diese Länder fährt (fliegt).
    Mich würde überhaupt mal deren CO2-Bilanz interessieren.

  • 10
    7
    Franziskamarcus
    20.07.2019

    ralf, das macht niemand mit. Wenn man ehrlich wäre, würde man bei Stromengpässen auf zukauf von Atomstrom verzichten. Bleibts halt mal Dunkel und kalt, aber konsequent. So veräppelt man lieber alle und erzählt was vom Pferd, wie umweltfreundlich und Toll der Ökostrom ist. Und schön abkassieren nicht vergessen.

    Aber solange die Bevölkerungsexplosion nicht gebremst wird und zurückgeht, solang überall Wälder vernichtet werden ( bei uns zum Bau von Windkraftanlagen), solang wird sich nix auf der Erde verbessern.

  • 12
    6
    ralf66
    20.07.2019

    @Täglichleser, warum schreiben Sie ausgerechnet einem Land wie Deutschland, dass einen CO2-Ausstoß von nur noch 2% hat zuerst die Vorbildrolle zu, als Vorreiter eine Klimapolitik zu machen, als wenn wir 70% CO2 Ausstoß hätten, dass ist doch absurd. Macht denn den radikalen Atomausstieg wo Deutschland die Vorreiterrolle spielt jemand in Europa mit?

  • 12
    6
    ralf66
    20.07.2019

    @Distelblüte, ja klar unterstützt man diese Freitags Kundgebung offiziell, ist doch so viel leichter klimapolitische Pläne, wo der Nutzen gering, der Aufwand hoch ist in die Tat umzusetzen und wenn wer meckert zu behaupten, man hätte die breite Masse hinter sich.

  • 7
    16
    Distelblüte
    20.07.2019

    Mittlerweile werden die Schüler und Studenten durch weitere Initiativen unterstützt, darunter Eltern "Patents for future", Wissenschaftler " Scientists for future", Landwirte "Farmers for future", Lehrer " Teachers for future " und auch Unternehmer "Entrepreneurs for future".
    Hier im Forum dagegen arbeiten sich die älteren Herrschaften wieder daran ab, dass die ganze Bewegung von einer (!) jungen Frau initiiert wurde. Auf diesem Menschen wird mit Spott und schäbiger Begeisterung herumgehackt. Sonst hat Mann ja nichts beizutragen.

  • 11
    7
    ralf66
    20.07.2019

    @Täglichleser, diese Demos sind in Deutschland überflüssig, wenn wir 2% CO2-Ausstoß haben und diese 2% noch einsparen tragen wir nur zu 2% zum Weltklima bei. Warum fährt das schwedische Mädel nicht nach China, in die USA oder wo es sonst auf der Welt noch stark gast mit hohem CO2-Ausstoß. Sich mit der Klimapolitik befasst zu haben, heißt noch lange nicht recht zu haben. Ich habe jetzt ein Buch in der Hand über das Saazer Land ein Gebiet südlich von Komotau (Chomutov) um Podersam (Podborany) Saaz (Zatec) und Jechnitz (Jesenice), mit bald zwei Seiten aufschlussreicher Behandlung des Klimas, dort steht etwas von Dürre von Temperaturen über 30,0 C schon im Juni, von Höchsttemperaturen um die 37 Grad, aber auch von starken Regengüssen mit großen Überschwemmungen und Todesopfern, über landwirtschaftlicher Ertragsminderung wegen länger anhaltender Trockenzeiten ist auch die Rede, klimatisch übereinstimmend mit Zahlen die ich verglichen habe zu heute, lesen hilft, überhaupt das aus der Vergangenheit, dass sind Werte im Zeitraum um 1920 bis Anfang der 1950er Jahre. Übrigens diese Waldbrände, die sie erwähnen, glauben sie wirklich dran, dass jeder Waldbrand egal wo auf der Welt natürlichen Ursprungs ist?

  • 9
    13
    Täglichleser
    20.07.2019

    @Black.. richtig nie Deutschland allein.
    Aber man kann nicht warten bis die anderen mitziehen. Einer muss den Anfang
    machen.

  • 16
    5
    BlackSheep
    20.07.2019

    @Täglichleser, und vor dem Hintergrund ist es scheinheillig so zu tun als ob beim Umweltschutz Deutschland, laut mehrer Studie emitiert Deutschland rund 2 Prozent des CO2 weltweit, das Problem ist. Ich bin der Meinung das der Umweltschutz weltweit passieren muss und da sollte Deutschland sich engagieren anstatt sich selbst ein Bein zu stellen.

  • 8
    11
    Täglichleser
    20.07.2019

    Hab den Anfang @black..gelesen von diesen Artikel in der Welt. Dann durfte ich nicht weiterlesen. Kam Anmeldung und so.
    Ging los mit verschieden Meinungen von Wissenschaftlern. Aber zu diesen Thema
    habe ich schon genug gelesen. Und wenn
    der Permafrostboden in der Arktis durch
    Brände aufweicht, wird das mit dem Klima
    noch bedrohlicher. Und wenn jemand auf die Probleme aufmerksam macht, sind doch die nicht scheinheilig. Wie das Problem gelöst wird ist dann die nächste Frage.

  • 12
    4
    BlackSheep
    20.07.2019

    @Täglichleser, mal den Artikel gelesen um zu verstehen worauf ich hinauswill, ich glaube nicht.
    Ich finde es nun mal bekloppt so zu tun als ob Deutschland ein Riesenumweltsünder ist und über die die wirklich Umweltsünder sind redet keiner. Genauso ist es bekloppt den Ausstieg aus der Atomkraft, dem Kohlestrom gleichzeitig zu machen und dann noch alle Verbrennungsmotoren abschaffen zu wollen um auf Elektorautos umsteigen zu wollen und dann wird jede Demo noch tausendfach auf Facebook dokumentiert.
    Aber ist schon ok, es ist ja am einfachsten einen Link nicht zu lesen und dem Betreffenden dann Unsinn zu unterstellen.

  • 6
    12
    Täglichleser
    20.07.2019

    @Black..mal wirklich sich richtig befasst mit der Klimaproblematik? Glaube nicht.
    Dann würden Sie nicht von scheinheiligen Demos reden. Gestern Abend im heute-Journal: Waldbrände in der Arktis und seine
    katastrophalen Klimafolgen.
    Warum sind Sie nur so ignorant gegenüber
    Tatsachen?

  • 11
    5
    Franziskamarcus
    20.07.2019

    Was ist denn nun schon wieder mit meinem Kommentar? Will doch bloss wissen, wo die hunderttausenden Protestler hin sind. Vielleicht kann Blackadder oder Diestelblüte es mir sagen. Meine Vermutung war nun mal Wandern in Potsdam. Urlaub auf dem Balkon? Oder doch nicht? Oder eifern sie ihrem Vorbild Luisa Neubauer nach? Jetten um die ganze Welt?

  • 14
    6
    Franziskamarcus
    20.07.2019

    3000-4000 Teilnehmer? In BERLIN? Wo ist der Rest der hunderttausenden? Blackadder und Diestelverblühte, ich hoffe, sie können mir das erklären? Wanderurlaub in Potsdam? Ist überliefert, wie Frau Thunberg anreiste? Zumindest find ich schon mal verwunderlich, warum Frau Neubauer noch nicht in den Urlaub geflogen ist. Naja, ihr CO2-Kontigent dürfte sie ja schon verbraucht haben, wo die schon überall war, siehe FAZ:
    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/problematische-doppelmoral-gruenenwaehler-sind-vielflieger-16043470.html

  • 12
    5
    BlackSheep
    20.07.2019

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus196991791/Fridays-for-Future-Wahrheit-basiert-noch-immer-auf-Tatsachen.html
    Besser kann man das Problem dieser scheinheilligen Demos nicht auf den Punkt bringen.



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