Wahlumfrage: Union bei 39 Prozent

Die Union weiter im Aufwind. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage bleiben CDU und CSU deutlich auf Platz eins. Mit 39 Prozent ist das der derzeit höchste Wert aller größeren Befragungsinstitute und auf dem Niveau vom August 2017.

Berlin (dpa) - Im Zuge der Corona-Krise gewinnt die Union einer Umfrage zufolge weiter an Beliebtheit. Im RTL/n-tv-«Trendbarometer» des Forsa-Instituts steigt die CDU/CSU im Vergleich zur Vorwoche um zwei Prozentpunkte auf 39 Prozent.

Das ist der derzeit höchste Wert aller größeren Befragungsinstitute und auf dem Niveau vom August 2017, also noch vor der vergangenen Bundestagswahl (32,9).

SPD und Grüne verlieren je einen Prozentpunkt und kommen auf 16 beziehungsweise 15 Prozent, wie die am veröffentlichte Umfrage ergab. Die mit der Union regierenden Sozialdemokraten behaupten sich damit wie in der Vorwoche vor den Grünen, die sie monatelang weit überholt hatten, aber nun stark abgesackt sind. Bei allen anderen Parteien ändert sich nichts.

47 Prozent der Bürger trauen der CDU/CSU derzeit zu, mit den Problemen am besten fertig zu werden. Das sind vier Punkte mehr als vor Ostern. Der SPD trauen dies unverändert 7, den Grünen 3 Prozent der Bürger zu. 5 Prozent halten eine der sonstigen Parteien für politisch kompetent, 38 Prozent keine.

3Kommentare

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  • 3
    2
    Interessierte
    19.04.2020

    Unverständlich , wenn man eine Arbeit macht , für die man zuständig / verantwortlich ist und auch noch ausgesprochen gut dafür bezahlt wird , dass man da noch ´gelobt wird` …………...
    Eine Frau Merkel hat 11 Millionen verdient …..
    https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/von-merkel-bis-putin-die-derzeit-reichsten-staatsführer-der-welt/ss-BB10MpnR?ocid=spartandhp#image=14

  • 7
    3
    Lesemuffel
    18.04.2020

    Ein zweifelhafter "Umfrageerfolg", wenn es zur Zustimmung auf Basis von Ängsten kommt, ohne politische Programme, wenn man all die kritikwürdigen Zustände aus der Vorcoronazeit vergisst. Mal sehen, wie die Umfragen sich entwickeln, wenn die Steuerzahler merken , dass sie später die heutigen Milliardensummen der Regierung bezahlen müssen.

  • 11
    2
    mops0106
    18.04.2020

    Mal unabhängig davon, dass ich jede Umfrage so gestalten kann, dass das jeweils gewünschte Ergebnis herauskommt: Da sieht mal mal wieder, wie leicht Menschen zu beeinflussen sind. Und die Menschen, die nur die sogenannten Mainstream-Medium konsumieren und sich nicht umfassend informieren, sind noch leichter zu manipulieren.