Wunsch nach Politikwechsel in Deutschland: Was Ost und West unterscheidet

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Seit Mitte der Neunzigerjahre war der Wunsch nach Veränderung noch nie so groß wie heute, sagt eine repräsentative Studie. Ost und West aber klaffen einmal mehr auseinander.

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1212 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 12
    0
    OlafF
    18.05.2021

    Eigentliche sind wir es gewohnt zusammenzuhalten, zu arbeiten, miteinander zu leben, Kompromisse einzugehen, sich gegenseitig auszuhalten u. zu tolerieren. Trotz aller Fehlentscheidungen u. Defizide.
    Wir leben schon längst diverse Vielfältigkeit u. brauchen dafür keine geschwollenen Worte .
    Jeder nach seiner Fason, soll das wählen, was seiner Haltung entspricht, nicht was ihm eingeredet wird.
    Jede Menge Umfragen u. Dauerwerbesendungen in den Medienanstalten ?
    Der eigentliche Wechsel entspringt aus der Kluft zwischen Basis u. Wunschspolitik.
    Es ist die fehlende Verbindung der Selbstgerechten, welche den Kontakt verlorenen zur Wirklichkeit, zum Machbaren u. zu den Ausführenden. Es wurde von oben nach unten durchregiert als gäbe es ein Politbüro, welches die Demokratie nicht als Wettstreit um die besten Ideen und Lösungen ansieht, sondern als Konsens zum Machterhalt. Die zentralistische Autokratie mag im Panikmodus gewisse Zeit funktionieren. Aber nicht bis in alle Ewigkeit.

  • 13
    2
    Bautzemann
    18.05.2021

    Der Wunsch nach einem Politikwechsel scheint in Ost und West vorhanden zu sein. Was aber wollen die Menschen?
    Sind sie gegen die sittenwidrigen Mieten in den Ballungsräumen unserer Länder?
    Sind sie gegen die Überlastung unserer Autobahnen durch den LKW- Transitverkehr?
    Sind sie gegen einen weiteren Abbau der Demokratie im Land zu Gunsten der Parlamentarier?
    Sind die Menschen für ein Gesundheitssystem ohne Profitinteressen?
    Sind die Menschen für mehr Transparenz in Politik und Gesellschaft?
    Sind die Menschen für ein besseres Bildungssystem im Land welches eine kostenfreie gute Ausbildung von Kita bis Studium garantiert?
    Sind die Menschen im Land für mehr Umweltschutz der den Klimaschutz mit beinhaltet und wollen dafür Opfer bringen?
    Was will die Gesellschaft? Soziale Sicherheit? Finanzgetriebenen Turbokapitalismus? Eine werteorientierte, konservative Gesellschaft? Eine liberale bürgerliche Gesellschaft? Aus den Umfragen ist das Wollen sehr schwer erkennbar. Wahlüberraschung?

  • 24
    3
    Malleo
    18.05.2021

    Politikwechsel- wohin?
    Es muss erst noch schlimmer kommen bevor es besser wird- bei diesen Kandidaten?!
    Warum?
    Scholz sollte sich die Zahlen anschauen und fragen, wofür dieses rote Häuflein SPD noch steht.
    Er selbst glänzt mit Unfähigkeit bei Bafin und Wirecard sowie den Auszahlungen der Novemberhilfen.
    Laschet ist Merkel auf rheinisch und programmatisch irgendwo im Nirgendwo. Er muss seine (noch) vorhandenen Konservativen in den Osten schicken, damit man die CDU als solche hier überhaupt noch erkennt.
    Baerbock, die es versteht, selbst peinlichste Patzer hinter einer selbstbewussten Fassade zu verbergen und noch immer an der Gestaltung ihrer akademischen Laufbahn arbeitet, wie allein 50 Änderungen seit ca. einer Woche zeigen. Details darf man hier nicht nennen.
    Zu den Sterbebegleitern der deutschen Wirtschaft sagte der BDI: Wenig Licht und viel Schatten im Programm.
    Bei 1000 Befragten- sehr repräsentativ! Wohl deshalb sind auch die meisten Bertelsmann- Stiftungen sinnlos.

  • 20
    4
    censor
    18.05.2021

    D ist das eur. Land, das mMn am wenigsten zukunftsfähig aufgestellt wurde, weil immer nur auf aktuelle Entwicklungen reagiert, aber nicht vorausschauend gedacht wurde. So hat sich - wie bei einem abgewohnten Altbau - ein enormer Instandsetzungsrückstau gebildet.

    Wer immer ab September regiert, übernimmt diese Hypothek zusammen mit den Problemen, die neu hinzu treten.

    Äußerste Priorität sollte der Wiederaufbau der durch die Lockdowns ruinierte mittelständische Wirtschaft haben. Fisimatenten wie Steuererhöhungen und energetischen Kahlschlag können wir uns zz. nicht leisten.

    Fakt ist, dass man einen Politikwechsel nur zusammen mit einem Politikerwechsel bekommt - aber nicht mit roten und grünen Ideologen, sondern mit ökonomisch/ökologisch und sozial ausgerichteten Realisten, die auch dafür sorgen, dass nicht noch mehr Kompetenzen nach Brüssel abgetreten werden, denn dort sitzen Funktionäre, die die gleichen Fehler im Großen begehen: zentralisieren und bürokratisieren.

  • 8
    20
    neuhier
    18.05.2021

    @Deluxe: " Klimapolitik und eine andere, ebenfalls schärfere Migrations- und Einwanderungspolitik wünschen, daß beides zusammen nicht zu haben sein wird.
    "

    Doch natürlich und gerade so! Vernachlässigen wir die Klimapolitik schaffen wir Millionen neuer Flüchtlinge - Klimaflüchtlinge, die aus unbewohnbaren Regionen zu uns in die gemäßigten Klimazonen kommen.

  • 22
    3
    Piepsi05
    18.05.2021

    Ich weiß nicht, ob alle Befragten die einen Neustart auf verschiedenen Gebieten sich wünschen, dann auch in die gleiche Richtung los laufen würden, ich denke, da gibt es große Unterschiede und sehr verschiedene Richtungen.

    Ich wünsche mir eine Politik, welche Nachhaltigkeit nicht nur für eine Wahlperiode beschreibt.

    Es muss endlich wieder Diskussionen um den besten Weg geben, wo nicht gleich ausgegrenzt wird, wer eine andere Meinung hat. Viele verschiedene Interessen müssen vereinbart werden.

    Ich bin gespannt, wie die Änderungen zu den Klimazielen umgesetzt werden sollen, welche jetzt mal schnell beschlossen wurden, obwohl das Gericht Zeit bis 2022 gelassen hat, dieser Schnellschuss wird für die Mehrheit nach hinten losgehen.

    @deluxe Sahra Wagenknecht wird wegen ihrer Ansichten in ihrer eigenen Partei sehr kritisch gesehen. Sie analysiert die momentane Situation zutreffend und zeigt interessante Wege.

  • 16
    5
    2PLUTO6
    18.05.2021

    Hallo Ihr "Mehrdenker"! Ich schrieb von Innenpolitik und meinte damit mehr Ruhe in "unserem" Land!
    Durch die konsequente Zuwanderungspolitik von Frau Merkel, haben wir uns gezielt mehr Probleme ins Land geholt!
    Und der Mindestlohn..., da schneiden wir uns ins eigene Fleisch!
    Die Konzerne und auch mittelständige Betriebe, flüchten zur Zeit zunehmend nach Osteuropa, weil auf Dauer Deutschland nicht mehr konkurrenzfähig und zu finanzieren ist! Gerade heute bei einem meiner Zulieferer mitbekommen!
    Dort gehen schleichend die Lichter...äääh Arbeitsplätze verloren.
    Man überlege, das selbe Teil was bei uns 13,00 € in der Herstelling kostet, bekommt die Firma in Ungarn für 7,00 € incl. Hin-und Rücktransport mit dem LKW!
    Wo bleibt da der Klimaschutz und unser "Osrbeauftragter"???

  • 19
    7
    Interessierte
    18.05.2021

    Wen will man denn haben für diese neue Politik , gibt es da überhaupt jemanden , der diesen Vorstellungen und Wünschen entsprich ?
    Vielleicht sollten man dafür eine ganz neue Partei bilden mit den Leuten , die man heute nicht will und absetzt , welche aber sehr ehrlich und wohl auch sehr klug sind ...

    @Deluxe , das hatte der Palmer auch gesagt ...

  • 28
    5
    Deluxe
    18.05.2021

    Hoffentlich wissen diejenigen, die sich gleichzeitig eine andere (schärfere) Klimapolitik und eine andere, ebenfalls schärfere Migrations- und Einwanderungspolitik wünschen, daß beides zusammen nicht zu haben sein wird.

    Denn die grüne Klimapartei vertritt konsequent den Standpunkt, daß Europas und Deutschlands Grenzen bedingungslos und für jeden offen sein sollten, daß es keine Obergrenzen gibt und in Deutschland jeder willkommen sei.

    Etwas kritischer scheinen das Teile der Linkspartei zu sehen - zumindest Sarah Wagenknecht hat, in meinen Augen richtigerweise, irgendwann mal öffentlich geäußert, daß wir nicht dauerhaft jeden aufnehmen können, der Europa für das gelobte Land hält.

    Tja, und diejenigen, die als einzige politische Kraft wirklich schärfere Migrationsregeln wollen, haben es nicht besonders mit dem Klima.

    Was man am Ende wählt, ist völlig offen - und leider geht im Schatten von Klima und Migration das Thema soziale Gerechtigkeit beinahe völlig unter.

  • 28
    15
    Mehrdenker
    18.05.2021

    @2PLUTO6: Ja das waren noch Zeiten. Weltweite Finanzkrise, Eurokrise, Griechenland fast bankrott, Islamischer Staat, Krieg in Syrien, Hungersnot im Sudan, Waffenexporte auf Rekordniveau...
    Das Elend der Welt, an dem auch unsere Art zu leben einen gewaltigen Anteil hat, war halt schön weit weg. Vielleicht mal vom damals fehlenden Mindestlohn abgesehen.
    Immer mehr Menschen verstehen und realisieren, dass ein "weiter so" nicht funktioniert und die Fixierung auf Konsum und Geld nicht glücklich macht. Das liegt m.E. nicht einmal an der aktuellen Tagespolitik, sondern an einem stattfindenden Wertewandel weg von Status hin zu Lebensqualität. Dass so ein Wandel nicht reibungsfrei stattfindet und zu Diskussionen führt, ist logisch.

  • 21
    11
    HEIMAT2021
    18.05.2021

    Ich wuerde mir eine vorausschauende und fuer das eigene deutsche Volk agierende Politik wuenschen. Wenn ich das mit den Impfpaessen wieder sehe ist das Versagen einfach nur peinlich, ebenfalls die getätigten Schulden der letzten Jahre incl der Migrations Politik. Das sind nur Beispiele und bei mir sind die Regierenden bisher durchgefallen weil keiner*e weiterdenkt in die Zukunft, ausser derzeit Klimawandel welcher nun mit 200durchgezogen wird.

  • 51
    16
    2PLUTO6
    18.05.2021

    Ich wünsche mir eine stabile solide konservative Wertepolitik aus einer Zeit vor 2015 zurück!
    Also eine Zeit ohne "größere" innenpolitische Konflikte, denn da ging es mir gut!