ZDF-Chefredakteur Frey verteidigt Höcke-Interview

Björn Höcke steht in der AfD ganz rechtsaußen - und ist nun mit einm ZDF-Redakteur aneinandergeraten. Der Politiker ärgert sich über Fragen zur Bundespolitik und zu seiner Wortwahl - und deutet eine Drohung gegen den Journalisten an.

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34Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    2
    Malleo
    20.09.2019

    Auf ein Wort distel....Synonym?

  • 3
    3
    gelöschter Nutzer
    20.09.2019

    @Malleo: Nicht jeder Mensch in Sachsen oder dem Erzgebirge hat direkt mit dem Bergbau zu tun. Die Erwerbslandschaft ist recht vielfältig hier.

  • 3
    5
    Malleo
    20.09.2019

    distel..
    ...bevor der Hammer angewendet wird, sollte NACHGEDACHT werden!
    Kennen Sie das vom Bergbau?

  • 4
    5
    gelöschter Nutzer
    20.09.2019

    @Malleo: Ich hab lange überlegt, Ihnen darauf zu antworten - vielleicht nur soviel:
    Grundsätzlich ist für mich folgendes entscheidend: penna potentior quam gladius (est) oder deutsch: die Feder ist mächtiger als das Schwert.
    MIt einem Hammer gehe ich nur selten um, für Diskussionen eignet er sich auch weniger.

  • 5
    8
    Malleo
    19.09.2019

    distel...
    Lesen bildet.
    Stammt der Satz von mir?
    "mente et malleo" ist wohl nicht Ihr Ding!

  • 7
    5
    gelöschter Nutzer
    19.09.2019

    @Malleo: "Das äußert nicht etwa ein AfD-Mitglied oder ein anderer Rechtsextremist."
    Ui. Soviel Deutlichkeit hätte ich von Ihnen gar nicht erwartet - Respekt!

    Kleiner Tipp: Herr H. strebt nach der ganz großen Macht. Er sollte sich etwas mehr Resilienz zulegen anstatt kaum verhüllte Drohungen auszusprechen. Und sich vielleicht an den Gedanken einer Niederlage gewöhnen.

  • 6
    8
    Malleo
    19.09.2019

    Höcke - Interview
    '... unfair und alles andere als ein Interview, in Wahrheit eine Inquisition, mit künstlich beschafften Mitteln zur Verwicklung des Angeklagten in Widersprüche'

    Das äußert nicht etwa ein AfD-Mitglied oder ein anderer Rechtsextremist.
    Wäre das nicht für FP-Leser als Gegenmeinung zu landläufigen Kommentaren interessant?
    Wird aber wohl nicht bei dpa angeboten.

    Da erübrigt sich jeder Kommentar. - https://www.zeit.de/2019/39/bjoern-hoecke-zdf-interview-abbruch-rechtspopulismus

  • 7
    8
    Franziskamarcus
    18.09.2019

    Da guckt man seit ein paar Tagen mal wieder hier rein und dann das. Ein Aufriss. Letztes Jahr wurde doch auch ein Interview vom roten Bodo aus Thüringen wiederholt, weil's ihm nicht passte. Da würde nicht so ein Zirkus veranstaltet seitens der "Journalisten". Naja, zumindest bestätigt dies wieder maldie Ressantiments gegenüber dieser Berufsgruppe, v.a. der ÖR. Der Herr Maaßen hat mit seiner neuesten Aussage anscheinend wieder mal zurecht ins Schwarze getroffen."Wir haben zu viele, sie sind zu teuer, zu fett, zu borniert und zu parteiisch. Sie sind überflüssig“, schrieb der CDU-Politiker.

  • 2
    6
    Lesemuffel
    18.09.2019

    Die pflegeleichten Politiker werden nie den Medien widersprechen, alles ohne Widersprüche, man lobt sich gegenseitig, "Danke für das Gespräch" sagt der Journalist, der Gesprächspartner sagt nicht "Bitte sehr", sondern bedankt sich huldvoll, mal in den Medien gewesen sein zu dürfen "Ich bedanke mich auch". Dass ich mal sprechen durfte???

  • 8
    7
    Hinterfragt
    18.09.2019

    Ein Dank geht an Altkanzler Schröder, der ein Interview bei "unliebsamen" Frage abbrach und die Journalistin beschimpfte ...
    Man sieht es ist alles Gang und Gäbe, nur bei einigen wird daraus ein Riesenpolitikum gemacht ...

  • 5
    13
    gelöschter Nutzer
    17.09.2019

    Hier sieht man mal wieder was für ein hervorragender Politiker Herr Höcke ist. Er lässt sich von solchen hinterhältigen "Interviews" nich hereinlegen. Bravo. Weiter so. Die Umfragewerte steigen immer weiter.

  • 8
    5
    ralf66
    17.09.2019

    @Egal was dieses ZDF-Interview wieder einmal bewirken sollte, diese immer wiederkehrende auf ein Thema hinauslaufende Fragerei der Journalisten ist sowieso überflüssig und immer wieder die gleiche Leier, realistisch betrachtet hat sich Höcke dort bei diesem Interview aber sehr ungeschickt aus der Affäre gezogen.

  • 11
    4
    gelöschter Nutzer
    17.09.2019

    @Malleo: Höcke wurde in Westfalen geboren und lebte vor seiner politischen Karriere als Lehrer in Hessen. Also: ja.

  • 6
    8
    Malleo
    17.09.2019

    Zeitungss
    ...ein Quereinsteiger aus den gebrauchten Bundesländern?

  • 13
    8
    Maresch
    17.09.2019

    Ich glaube, Höcke hat massive Minderwertigkeitskomplexe und fühlt sich nur stark, wenn er sinnlose Reden halten kann und ein Volk beschwört, das es so gar nicht gibt.

  • 7
    4
    Zeitungss
    17.09.2019

    @DTRF....: Meine volle Zustimmung !

  • 11
    7
    DTRFC2005
    17.09.2019

    @Zeitungss: Eine Bühne muss man natürlich niemandem schaffen, aber manchmal ist es wichtig zu wissen, wie der ein oder andere tickt. Da muss derjenige nicht einmal ein Wort sagen. Die gesamte Körpersprache und Mimik spricht Bände, wenn man sich die Mühe macht genauer hinzuschauen. Aber wie es Blackadder schon sagte, viele AFD Wähler kann man nicht im Reich der Vernunft abholen. Es waren Schlafende, die von der AFD, Pegida usw. erweckt wurden.

  • 14
    9
    gelöschter Nutzer
    17.09.2019

    @steph58: "Wer gestern den Bericht aus Bonn mit Höcke gesehen hat, müsste endlich aufgewacht sein, wessen Geistes Kind er ist. Er verwendet eindeutig Begriffe aus dem nationalsozialistischen Chargon."

    Und? Sehen Sie, dass hier irgendwen der AfD-Anhänger stört? Ganz im Gegenteil! Es ist wieder die böse Lügenpresse, die dem guten Bernd was anhängen will und ihn "verhört" statt zu interviewen. Es ist sinnlos. Die AfD ist endgültig zu einer Sekte verkommen, an deren Anhänger kommt man wohl nicht mehr mit Vernunft ran!

  • 9
    7
    Einspruch
    16.09.2019

    Journalismus, der berichtet und nicht wertet oder in Interviews stichelt und eigene Vorurteile pflegt, erlebt man ohnehin kaum noch.

  • 16
    14
    Hinterfragt
    16.09.2019

    Nun, meiner Meinung nach, zielte das ganze aufgezogene Interview von vorn herein auf einen Eklat ab.
    In Thüringen sind Wahlen und da macht man halt da weiter, wo man in Sachsen und Brandenburg aufgehört hat.

  • 17
    10
    Freigeist14
    16.09.2019

    Ohne im Geringsten B.Höcke zu verteidigen : Es wäre wünschenswert ,wenn das ZDF sonst auch staatsfern und kritisch vor 23:00 Uhr die Politik der Bundesregierung begleiten würde .

  • 11
    16
    Lesemuffel
    16.09.2019

    Völlig unabhängig davon, was für eine Meinung zu Herrn Höcke besteht, war für jeden Zuhörer von Beginn an nachvollziehbar, wie energisch Faschismus und Herr Höcke zu verbinden verfolgt wird. Dann hätte Herr Frey nicht zur Diskussion über die Wahl in Thüringen einladen sollen und dann zehn Minuten nur auf dem Thema Texte herumreiten sollen. Offenbar war es gar nicht die Absicht der ZDF Leute Herrn Höcke zu befragen, was er in Thüringen verbessern würde, falls er gewählt wird. Aber dieses Interview hatte Informationsgehalt=0, das gesamte Szenario erschien tatsächlich sehr unseriös, Herr Frey.

  • 9
    15
    Zeitungss
    16.09.2019

    @DTR...: Mir geht es darum, warum schafft man einen Mann wie Höcke überhaupt eine Bühne ? Dieser Mann als Schullehrer übersteigt mein Auffassungsvermögen und ich bin bestimmt nicht von Vorgestern und ich kann auch einiges ab.

  • 14
    12
    Echo1
    16.09.2019

    Die AfD-Mitglieder zu Zitaten zu fragen,
    ob Hitler oder Höcke fand ich Quatsch, nicht zielführend durch das ZDF.
    Ganz einfach konfrontieren mit der NS-Terminologie des Herrn Höcke hätte gereicht. Er hat sich ja erklärt. Eloquent überzeugt von sich. Da muss ganz einfach
    Meinung gegen Meinung gesetzt werden.
    Das war hier nichts. Eher Pluspunkte für Höcke. Und das der AfD-Betreuer dazwischengegangen ist, war mir auch unklar.

  • 13
    13
    DTRFC2005
    16.09.2019

    @Zeitungss: Wenn man nicht ganz Geschichtsvergessen ist, könnte man durchaus parallelen zu genau der Person ziehen, deren Denkweise sich in den Reden anderer verortete.

  • 8
    13
    Interessierte
    16.09.2019

    Diese Distelblüte ist eine sehr gebildete Frau ...

  • 4
    16
    Zeitungss
    16.09.2019

    @DTRF...…: Frage , kann sich AfD kein anderes Führungspersonal leisten ??? Es würde manches einfacher gehen.

  • 17
    12
    DTRFC2005
    16.09.2019

    @Zeitungss: Da haben Sie wohl Recht, man muss nicht jedem eine derartige Plattform bieten. Das zeigt aber zum einem, das die AFD sich verkalkuliert hat, was den Vorwurf betrifft, die Staatsmedien würden den freien Journalismus lenken und zum anderen, das Herr Höcke ja letztlich zugegeben hat, das der Journalist mit seiner Vermutung, NS Terminologie würde von Herrn Höcke verwendet, richtig lag. An den Worten z.b Lebensraum , entarten usw. ist an sich nichts falsch, außer diese werden im nationalsozialistischen Kontext verwendet. Aus AFD Sicht musste der Pressesprecher dazwischen gehen, um weitern Schaden abzuwenden, aus Zuschauer Sicht jedenfalls nicht. Ich erinnre mich dunkel an ein Interview mit Herrn Lindner. Dieser wäre ja auch am liebsten im Boden versunken oder während des Gesprächs raus gelaufen.

  • 16
    21
    Lesemuffel
    16.09.2019

    Ich habe mir mal das Verhör zu angeblichen Nazi-Sprech auf Youtube angeschaut. Ja, das war die übliche ÖR-Inszenierung. Höcke hat gar nicht so alt ausgesehen, wie ich vermutete, allerdings kam mir diese Art von Journalismus etwas schäbig vor. Diese findet offenbar nur bei eingefleischten Mainstreamern Gefallen. Leider wieder 1:0 für die einzige Alternative.

  • 16
    9
    Hinterfragt
    16.09.2019

    Nun seien Sie doch Höcke dankbar.
    Dank solcher Ereignisse ist doch wenigstens mal was los im verschnarchten ÖR.
    Wenn man sich dagegen den ermüdenden "Low-Budget" Polizeiruf auf dem Ersten gestern Abend nimmt ...

  • 12
    16
    Zeitungss
    16.09.2019

    Wer diesem Mann eine Plattform gibt, wie hier das ZDF, muss mit solchen Dingen rechnen. Wen´s eng wird geht man, inzwischen ein Markenzeichen dieser Partei.
    Auf solche Beiträge zu verzichten, wäre der erste große Beitrag zur CO2-Einsparung.

  • 21
    7
    DTRFC2005
    16.09.2019

    Hm, also ich habe mir das Ganze jetzt angeschaut und hatte nicht den Eindruck, das Herr Höcke emotional derart aufgewühlt gewesen sei, das er das Interview, wie vom Pressesprecher gewünscht, solange hätte bearbeiten müssen, bis es passt. Bis zu dem Zeitpunkt, wo eben diese Pressesprecher regelrecht dazwischen gegrätscht ist, lief das alles doch völlig normal und ich hatte nicht Eindruck, das es Herrn Höcke unangenehm gewesen ist. Vielmehr hatte ich den Eindruck, das er nicht sehr amüsiert über das Eingreifen seines Pressesprechers oder sollte ich sagen Fürsprechers, war ? Das mir Herr Höcke unsympathisch ist, ist dabei Gegenstandslos. Er hat versucht seine Sicht der Dinge darzustellen, also auf die Fragen zu antworten, was für jeden Zuschauer sehr interessant gewesen wäre. Wenn ich das völlig emotionsfrei und unvoreingenommen betrachten würde, käme ich eher zu dem Schluss, der Mann ist nicht mehr Herr seiner eigenen Person und andere würden ihn lenken wollen. Vor allem kann man nicht ein Interview solange bearbeiten bis es passt, wenn man über andere sagt, deren Interviews seien passend gemacht worden, was definitiv nicht so ist. Wenn man sich Interviews mit G.Gysi oder andere anschaut, wissen die auch nicht wirklich, was auf sie zukommt und da quack keiner dazwischen. Nee, nee der Pressesprecher hat hier auf ganzer Linie versagt.

  • 20
    13
    steph58
    16.09.2019

    Wer gestern den Bericht aus Bonn mit Höcke gesehen hat, müsste endlich aufgewacht sein, wessen Geistes Kind er ist. Er verwendet eindeutig Begriffe aus dem nationalsozialistischen Chargon.
    Schon allein aus diesem Grund ist die AfD nicht regierungsfähig
    AfD-Wähler und -Sympthisanten sollten einfach mal in sich gehen, ob sie so was dauerhaft ausblenden wollen.

  • 20
    15
    gelöschter Nutzer
    16.09.2019

    Die vorgelegten Zitate aus Höckes Reden oder Buch ordneten etliche afd-Politiker einer historischen Person zu. Tja, immer diese Parallelen.
    Höcke, der ex-Geschichtslehrer, glaubt nicht, dass es soetwas wie eine NS-Diktion, ein erkennbares Nazivokabular gibt. Ich empfehle ihm und anderen Viktor Klemperers "LTI -Lingua tertii imperii", in der er die Sprache des 3.Reiches analysiert. Ich habe das Buch schon zu DDR-Zeiten gelesen, es lassen sich daraus auch Schlüsse auf andere autoritär geführte Systeme und Gruppierungen ableiten.