Vorbereitung für den großen Tauchgang: Jacques Piccard (rechts) und ein Helfer füllen die Ballasttanks der "Trieste" mit Eisenschrot. Bei Totalausfall der Elektrik hätten die ultrastarken Elektromagneten, die das grobkörnige Metall in ihren Tanks hielten, dieses freigegeben, und die Trieste wäre automatisch langsam zur Meeresoberfläche getrieben.
Vorbereitung für den großen Tauchgang: Jacques Piccard (rechts) und ein Helfer füllen die Ballasttanks der "Trieste" mit Eisenschrot. Bei Totalausfall der Elektrik hätten die ultrastarken Elektromagneten, die das grobkörnige Metall in ihren Tanks hielten, dieses freigegeben, und die Trieste wäre automatisch langsam zur Meeresoberfläche getrieben. Bild: US Navy/CC
Panorama
Böse Überraschungen im Tauchboot auf dem Weg nach ganz, ganz unten

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Mehr als 63 Jahre vor der Implosion der Unterwasserkapsel "Titan" unweit der 1912 gesunkenen "Titanic" in rund 3800 Metern Tiefe hätte bereits ein ähnliches, weit riskanteres Manöver zum Desaster führen können. Die Fahrt von Jacques Piccard und Don Walsh mit ihrem Tauchboot "Trieste" zum fast 11.000 Meter tiefen Grund des Marianengrabens 1960 war ebenfalls von bösen Vorfällen begleitet, die fatale Folgen hätten haben können.

Die Tragödie um das Tauchboot "Titan" zeigt einmal mehr, wie gefährlich und menschenfeindlich die Tiefsee sein kann. Auf dem Weg zum Wrack des weltberühmten Luxusdampfers "Titanic", das in einer Tiefe von 3803 Metern im eiskalten Wasser des Nordatlantiks liegt, war die "Titan" vor vier Wochen, am 18. Juni, implodiert. Alle fünf Menschen an...
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