1. Mai: Es geht wieder um etwas

Der Tag der Arbeit war zuletzt Routine. Das ist vorbei. In Zwickau wird Justizminister Heiko Maas (SPD) niedergepfiffen, in Plauen rufen Hunderte auf der Straße nach einem "Nationalen Sozialismus". So kann es mit diesem Tag nicht weitergehen.

Zwickau/Plauen. Auf der Plauener Bahnhofstraße steht Thomas Knabel, einer der Chefs der Zwickauer IG Metall, und wartet auf den Aufzug der rechtsextremen Kleinpartei "Der III. Weg". Die Sonne wärmt, es ist gleich Mittag. Der Infostand der Gewerkschaft unten am Plauener Theater ist in Bratwurstdunst gehüllt. In Riechweite wird gerade ein Demozug von Linken und Autonomen - etwa 1000 schwarz gekleidete und vornehmlich junge Leute, die "Alerta Antifascista" rufen - von vielen Polizisten aufgehalten.

An der Jößnitzer Straße, wo Knabel mit gut hundert anderen Nazigegnern wartet, dominieren leuchtende Farben das Bild. Knabel steht hier, weil er den Nazis im Vorüberziehen Saures geben will. Etwa 1000 von ihnen hat der westdeutsche Dritte-Weg-Chef zusammengetrommelt, vor allem in Süd- und Ostdeutschland und auch jenseits der Grenzen. Viele Gegendemonstranten tragen Trillerpfeifen um den Hals, einer eine Tröte. Der Kampf wird gleich um die akustische Lufthoheit geführt. Knabel hat zwei gute Gründe, ihn gewinnen zu wollen - für die Werte, an die er glaubt, und weil er ihn am Morgen verloren hat.

Drei Stunden früher, in Zwickau. Während um neun auf dem Hauptmarkt der DGB als Veranstalter der Hauptkundgebung zum 1. Mai die Mikrofone testet, bringen sich auf dem Kornmarkt mehr als 100 selbst ernannte Patrioten in Stimmung. Zum Zwickauer "Bürgerforum" hat sich rechte und rechtspopulistische Unterstützung aus Waldenburg, Crimmitschau, Niederdorf gesellt. Ein Redner sagt ihnen, was Gut und was Böse ist: Gut sind das Vaterlandslied von Ernst Moritz Arndt (1812), die preußische Verfassung von 1848/50 und Bertha von Suttner, die als Deutsche das Rote Kreuz gegründet haben soll. Schlecht sind soziales Elend, Obdachlosigkeit, die Selbstmordstatistik und die Tatsache, dass sich in Deutschland "niemand mehr einen anständigen Urlaub leisten kann". Alles hängt mit allem zusammen, und Schuld sind "die da oben", die Medien und jeder, der nicht so denkt wie der Kornmarkt in diesem Augenblick. Auf einer Bank sitzt ein älterer Herr, grünes Käppi, ergrautes Haar, und zweifelt leise: "Aber war Bertha von Suttner nicht eine Pazifistin, und keine Deutsche, sondern aus Österreich?"

Sie kommen zum Schluss, sie rufen "Sanctus Germania" und "Heiliges Deutschland". Dann schlendern sie zum Hauptmarkt hinüber. Während vorn an der Ecke schon Justizminister Heiko Maas aus dem Auto steigt und von Gewerkschaftern und Sozialdemokraten in Empfang genommen wird, nehmen die Patrioten vom Kornmarkt die vordere Hälfte des Platzes ein.

Maas ist an diesem Morgen mit dem Flieger von der Saar gekommen und - Ersatzmann. Als Hauptredner vorgesehen war Sigmar Gabriel, der so erkrankt ist, dass er eine geplante Iran-Reise hat absagen müssen. Gabriel bietet viel Angriffsfläche: Vizekanzler und Wirtschaftsminister, SPD-Chef und TTIP-Fan, was an diesem Morgen aber alles nicht so wichtig gewesen wäre wie das eine Wort, das er im August 2015 über die Gewalttäter in Heidenau gesagt hat: "Pack". Pack, das haben jetzt empörte Patriotinnen auf laminierte Zettel geschrieben, die sie dem Ersatzmann an der Bühne vor die Nase halten: "Hier steht das Pack! Wir fordern Volksentscheide!"

Ein Demonstrationszug des DGB, der angesichts der Kornmarkt-Truppen sofort zu kümmerlich wirkt, biegt kurz nach zehn mit Lautsprecherrock in den Hauptmarkt ein. Auf ihren Transparenten steht "Unfair handelbar, Anti-TTIP" und "VW: Wir reden nicht über eine Firma, wir reden über eine Region". Da steht auch "Refugees welcome", Flüchtlinge willkommen. Zwischen einer Kinder-Hüpfburg und den Patrioten, die Spalier stehen, sickern die DGB-Leute auf den Hauptmarkt ein.

Als die örtliche DGB-Chefin Sabine Zimmermann - früher SPD, heute Linke - die Gäste und Redner begrüßt, beginnt das Brüll- und Pfeifkonzert. Zimmermann hat unzählige Maifeiern in Zwickau organisiert und Berliner Politprominenz im Dutzend hergelotst. Sie sagt hinterher, dass sie so etwas noch nie erlebt hat. Zimmermann wird niedergebrüllt: "Lüge, Lüge, Volksverräter". Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD) tritt ans Mikrofon und wirbt um Solidarität und gegenseitiges Zuhören. Auch sie wird niedergebrüllt. Und Thomas Knabel.

 

"Ich hatte einen Redetext, den konnte ich vergessen", sagt der Gewerkschafter später, in Plauen. "Ich habe auf dem Platz unsere Leute schon gesehen, die standen aber eher hinten und auf der Seite. Vorne gab es dieses Gebrüll. Was soll man machen: gegenhalten. Auch wenn ich die Kontrolle über meine Stimme völlig verloren habe und nicht mehr wusste, ob man auf dem Platz noch irgendwas versteht."

Knabel spricht knapp und kämpferisch, reißt die Frage der sozialen Ungleichheit an und ruft der Kornmarkt-Fraktion zu: "Was uns trennt, ist, dass wir unseren Kampf nicht auf dem Rücken von Minderheiten austragen wollen!" Wo es um eine bessere Verteilung des Reichtums gehe, müsse um höhere Löhne gekämpft werden, gegen Leiharbeit und Sozialbetrug von oben.

Thomas Knabel endet erregt, das Brüllen und Pfeifen geht weiter, jetzt tritt Maas ans Mikrofon. Ein siebenköpfiger Polizeitrupp schützt die Bühne. Maas improvisiert, nennt drei Punkte. "Ihr schreit gegen eure eigenen Interessen und merkt es gar nicht! Wir treten dafür ein, dass ihr eure Meinung sagen könnt, auch wenn sie falsch ist! Und ihr seid nicht das Volk, ihr seid allenfalls ein Teil des Volkes, und ihr seid nicht die Mehrheit, und ihr werdet es niemals sein!" Im Übrigen, sagt er, werde er umso länger reden, je lauter "Maas muss weg" gerufen werde.

Maas spricht einige Minuten, kein langes Referat, und macht ein Handy-Foto von der Bühne herunter. Dann ist Schluss. Ein Rundgang des Justizministers über den Hauptmarkt mit Infoständen von Parteien und Initiativen, wie von Heiko Maas geplant, wurde von den Sicherheitsleuten als zu riskant abgelehnt. Der Minister wird zu seinem Wagen geleitet und verlässt den Schauplatz. Er fährt nach Frankfurt am Main, wo er dem Sieger eines Radrennens die Medaille überreichen soll.
Thomas Knabel bricht nach Plauen auf. Während er fährt, machen in sozialen Medien einige Videoschnipsel aus Zwickau die Runde. Mit ihnen feiert der Kornmarkt seinen Sieg, der heute vor allem an der Schwäche des Hauptmarktes lag..

In Plauen tönen dumpfe Trommeln. Der Nazipulk schreitet an der Jößnitzer Straße vorüber. Hier gibt es keinen Richtungsstreit und keine Tarnmanöver: "Nationaler Sozialismus jetzt" wird gebrüllt. Sie tragen schwarz-weiß-rote Flaggen mit Logos, die den einschlägigen Symbolen des NS-Staats zum Verwechseln ähnlich sind. Am Lautsprecherwagen ist ein Plakat mit den Namen aller Parteien angeheftet, liberal, links, konservativ. "Weg mit der Scheiße!"

Auf dem Kornmarkt am Morgen in Zwickau hatte der Redner, der die "Patrioten" einschwor, unter anderem gebrüllt: "Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!" In Plauen brüllen die NS-ler vom Dritten Weg denselben Spruch. Leute wie Thomas Knabel rufen zurück. Eine junge Frau: "Wer uns verraten hat? Nazis haben uns verraten, ihr Idioten!"

Sie ruft das, sagt sie, weil sie spürt, dass es wieder um etwas geht an diesem Tag, dem 1. Mai. Um mehr als um Bratwurst und Tarifpolitik.

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24Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    3
    Interessierte
    04.04.2019

    Stimmt , aber was hier unten geschrieben steht , ist aktueller denn je`.....
    Nur , einige Leute gibt es nicht mehr … :-)

    Und was steht oben :
    Knabel - steht hier, weil er den Nazis im Vorüberziehen Saures geben will.
    Etwa 1000 von ihnen hat der ´westdeutsche` Dritte-Weg-Chef zusammengetrommelt, vor allem in Süd- und Ostdeutschland und auch jenseits der Grenzen.
    Viele Gegendemonstranten tragen Trillerpfeifen um den Hals, einer eine Tröte ….

    Maas ist der Ersatzmann von Gabriel …
    "Pack". Pack, das haben jetzt empörte ´Patriotinnen` auf laminierte Zettel geschrieben, die sie dem Ersatzmann an der Bühne vor die Nase halten:
    "Hier steht das Pack! Wir fordern Volksentscheide!"

    Da gibt es doch das Wort - Kausalität
    Und hier …
    https://www.youtube.com/watch?v=N9tuG2GXhbI

  • 7
    0
    osgar
    04.04.2019

    Die @Interessierte erwacht aus dem Winterschlaf.
    Der Artikel ist D R E I Jahre alt.

  • 0
    6
    Interessierte
    04.04.2019

    Auch wieder mal interessant zu lesen ...;-)

    Und über dem Bild :
    Warum , von wem - wurde denn die Frau Zimmermann nieder gebrüllt ???

  • 2
    0
    gelöschter Nutzer
    03.05.2016

    @ interessierte : Interessante Auffassung ! Wenn aber Gegendemonstranten bei Veranstaltungen der AfD oder den ...GIDA Demos genau so verfahren ist das in Ordnung ?
    Wostehen wir eigentlich heute, das wir in einem demokratischen Staat solche Diskussionen führen müssen ? Und das auch noch sin einer Form die jedne sofort an "seinen Platz (seine Schublade) weist.....

  • 4
    1
    saxon1965
    03.05.2016

    Ob man alles immer so absolut sehen muss? Gut finde ich aber, dass es in diesem Land endlich wieder politische Grundsatzdiskussionen gibt und die Politik Gegenwind erfährt.
    SIE haben nämlich vergessen von Wem und vor allem für WEN sie gewählt wurden!!! Es kann doch nicht so weiter gehen, dass Politik für 10 Prozent der "Reichen und Schönen" gemacht wird, die von den anderen 90 Prozent finanziert wird. Da werden Steuergelder direkt (Bankenrettung) oder indirekt (Subventionierung d. Landwirtschaft damit Edeka & Co weiter billig einkaufen können) an die Konzerne hin geschenkt. Dass das alles nicht so einfach ist, ist mir auch klar. Nur man kann es auch extra kompliziert machen, damit der dumme Michel nicht mehr dahinter steigt.

  • 2
    3
    Schinderhannes
    03.05.2016

    @ "Interessierte":

    Gehen Sie in die Politik, statt zu immer wieder jammern, machen Sie es besser und vor allem, reflektieren Sie sich mal lieber selber, was Sie schon im Leben alles so falsch gemacht haben.

  • 3
    5
    Interessierte
    03.05.2016

    Wenn man so niedergebrüllt wird wie dieser Mann , das erinnert mich an eine andere Zeit , da wird es wieder einmal Zeit , dass Politiker gehen oder der Staat gestürzt wird - nur , wo stürzt man denn denn nun hin ???

    Oder anders :
    Wenn wir hier nicht mehr mitmachen wollen und wieder unsere eigenes Land haben wollen - wie kommt man denn da nun wieder ´raus , nachdem wir damals vereinnahmt und über den Tisch gezogen wurden ???

    Wie hatte der Kohl nach dem Besuch beim Gorbi zum Genscher gesagt ...
    "Das haben wir gut hingekriegt , da müssen wir einen drauf trinken !"
    -

  • 3
    4
    Interessierte
    03.05.2016

    Ob denn die Politiker einmal merken , dass sie etwas falsch machen , oder werden die ihren Trott weiter machen - und die Schuldigen sind immer und immer wieder die Sachsen ...

  • 3
    0
    gelöschter Nutzer
    02.05.2016

    @Schinderhannes Da kann ich ihen ingewisser Weise zustimmen !
    Die AfD ist eben so "demokratisch" wie all die anderen Parteien und bietet keine wirklichen Lösungen. Sie ist nur Sammelbecken.
    Und ja : Was in Plauen abgelaufen ist war Radikalismus und Extremismus pur. Aber von allen Seiten, die Gewalt dort exerziert haben ! Aber ich betone noch mal "EXTREMISTEN ALLER COULEUR" und ich bin ganz weit davon entfernt, alle in die Rechte oder Linke Schublade zu stopfen und dann den Stab darüber zu brechen ! Und die Ursachen für das aufblühen des Extremismus liegen genz wo anders und viel tiefer als mancher zu blicken bereit ist !

  • 1
    4
    Schinderhannes
    02.05.2016

    @ "AnVo59":

    Das ist ihre Meinung. Ich bleibe bei meiner von 17.46 Uhr. Die AFD ist keinesfalls demokratisch und nazistischer wie der rechte Aufmarsch in Plauen geht es kaum.

  • 7
    1
    gelöschter Nutzer
    02.05.2016

    @ Schinderhqannes : Vorn Weg : Extremismus oder Radikalisms, egal welcher Couleur, war der Gesellschaft und der Demokratie noch nie förderlich !
    Was nun den "Schneid" der Antifa betrifft, da bin ich doch ertwas erstaunt ! Man hatte z.B. den Schneid auf der Autobahn Reifen anzubrennen um AfD Mitglieder zu hindern, ihren Parteitag zu besuchen, man hat schon weit im Vorfeld vom 1. Mai ganz offen zu Gewaltdemos aufgerufen und mir ist eigentlch kein Beispiel bekannt, wo die Antfa positiv in Erscheinung getreten wäre. Und ob die s.g. "Rechten" wirklich "im Durchschnitt menschenfeindlicher sind" als die Antifas, das wage ich zu bezweifeln. Aber links sind eben "die Guten" und Rechts stehen "die Bösen" . Das es dazwischen Bürger gibt, die fürganz andere Werte stehen, steht nicht zur Debatte.
    Der Weg in eine demokratische Zukunft sieht gewiss andres aus. Und gerade die etappliertenPartein bieten schon lange keine Lösungen mehr. Herr Maas bekam das zu spüren. Doch auch hier galt : Was den Linken bei Anti-Nazi-Demos recht war durfte den "Rechten" (wenn es denn alle welche waren !) keines Falls billig sein......
    Sicher ist aber, wenn wir nicht schnell wieder zu einer demokratischen und meschlichen Umgangs- und Diskussionsweise zurück finden, wird unsere Gesellschaft nocht tiefer gespalten und Extremisten bekommen weitere Wege geebnet !

  • 1
    3
    Schinderhannes
    02.05.2016

    @ "Einspruch":

    Ich sage es mal so. Nach ihren Worten wird "linksradikales Pack" sicherlich nicht für eine demokratische lösungsorientierte Zukunft stehen.
    Aber das Spektrum der Antifa ist sehr breit. Was man von den Nazis nicht behaupten kann. Im Durchschnitt sind die Nazis in Deutschland sehr viel menschenfeindlicher als alles andere momentan in Deutschland. Wohlgemerkt im Durchschnitt. Die Antifa hatte immerhin den Schneid, den extremsten Menschenfeinden in Plauen sich sehr gut in den Weg zu stellen.
    Ich denke, ich habe es auch schon hier an anderer Stelle getan:
    Im Großen und Ganzen hat unsere Polizei in Plauen gute Arbeit geleistet. Dafür gebührt ihr Dank.

  • 1
    3
    Schinderhannes
    02.05.2016

    @ "Roettgers":

    Sie müssen mir das nicht glauben. Aber man muss nicht jung sein, um schwarz zu "wandern" und gegen Nazis zu demonstrieren.

  • 3
    3
    Einspruch
    02.05.2016

    @Schinderhannes: Sie sehen dann wohl für die Zukunft der Demokratie in dem linksradikalem Pack die geeignete Lösung?

  • 2
    4
    Roettgers
    02.05.2016

    @Schinderhannes...das glaube ich dir aufs Wort. Schließlich bist du auf der Gegendemo gewandert und zwar ganz in schwarz! ;)

  • 3
    11
    Schinderhannes
    02.05.2016

    Ganz schlimm war das rechtsradikale Pack in Plauen, welches nach einem "Nationalen Sozialismus" rief... Ich habe die selber gesehen.

    Ja... und dann waren noch ein paar "Besorgte" in Zwickau.

  • 5
    3
    TheBeastFromTheEast
    02.05.2016

    Was mögen uns Menschen sagen wollen, die glauben, "In Deutschland könne sich keiner mehr einen anständigen Urlaub leisten" ? Die Deutsche Bertha v. Suttner hat das "Rote Kreuz" gegründet ? War das nicht der von Coubertin - oder am Ende gar Henri Dunant ? Aber vielleicht meinte der Redner ja auch das DRK ? Das wurde freilich vom Berliner Charité-Arzt Aaron Silverman gegründet. Wieder nichts. "Sanctus Germania" ? Spätestens da wäre meinem alten Lateinlehrer der Rotstift aus der Hand geglitten. "Gallia est omnia divisa in partes tres .....", schrieb einst Cäsar. Klingt irgendwie auch besser, als "Gallia est omnius divisus ...."

  • 5
    4
    gelöschter Nutzer
    02.05.2016

    Huch, da haben jetzt also "Rechte" die Methoden der Linksradikalen, Veranstaltungen Anderer mit Trillerpfeifen und Buhrufe massiv zu stören, übernommen. So geht es aber nicht. Jeder darf zwar seinen Unmut kund tun, jedoch darf er Andere nicht daran hindern, sich öffentlich zu äußern. Eine Störung von 2-3 Minuten ist wohl noch im Rahmen des zulässigen. Einen Redner gar nicht zu Wort kommen lassen und damit die Veranstaltung grob zu stören, ist aber nicht mehr legitim.

  • 7
    11
    cspangemann
    02.05.2016

    Wunderbar: Mit den Aufmärschen des westsächsischen Potpourris aus Antifa, Rechtsradikalen, Gesellschaftsverlieren und sonstigen Suffköppen hat die Region der Welt mal wieder ihre besten Sahnestücke präsentiert. So ein Verhalten ist besonders förderlich, wenn der Bund demnächst mal wieder über die Vergabe von Fördergeldern berät. Einige Mitbürger scheinen sich tatsächlich gut damit auszukennen, die Region endgültig vom fahrenden Zug abzuhängen. *kopfschüttel*

  • 8
    4
    Interessierte
    01.05.2016

    Oder : So kann es mit der Politik nicht weiter gehen ...

  • 5
    9
    fp2012
    01.05.2016

    @Ricco:
    Warum?

  • 29
    7
    Soundnichtanders
    01.05.2016

    Herrlich. Amusement. Wenn also die Selbstherrlichkeit nicht mitgetragen wird sind die "Störer" Rechtsextreme und ganz gemeines Pack. Gehen dir die Selbstbeweihräucherungschoräle aus dann wirf doch einfach einen Nazispruch raus. Das soll immer helfen.

  • 27
    9
    Ricco
    01.05.2016

    Das Maas ist voll, Heiko...bitte geh'!

  • 9
    24
    Freigeist14
    01.05.2016

    Mag sein,daß der 1.Mai zur Routine wurde.Aber die,die für Gerechtigkeit kämpfen,lassen sich von diesem P**K keine völkische Agenda und Spaltung zwischen den Benachteiligten aufschwatzen!Plauen hat ein Beispiel für Farbe bekennen gezeigt!.....wenn man sich fast schämt für Zwickau in der Tagesschau.



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