Ab Mittwoch Corona-Testpflicht an Oberschulen und Gymnasien in Sachsen

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Für Teile von Sachsen steht fest, dass auch nächste Woche die Schulen offen bleiben. Für viele Kreise fällt die Entscheidung erst am Donnerstag - auch für Chemnitz.

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1717 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    2
    Hinterfragt
    20.03.2021

    Nun, @neuhier; Sie kennen das Sprichwort
    "Was ich selber denk und tu, traue ich auch andern zu"?

  • 1
    5
    neuhier
    19.03.2021

    @1899824: Solche Kommentare liebe ich ja. Nur andeuten, nichts konkretes (weil man ja keine konkreten Argumente hat). Bitte werden Sie KONKRET und sagen Sie mir, was genau ich nicht begreife. Ich habe hier ausführlich dargelegt, warum ich die Testpflicht befürworte, von Ihnen kam dazu inhaltlich leider nichts.

    Liebe Freie Presse: Bitte recherchiert doch mal, ob das stimmt: Herr Piwarz hat wohl gestern auf der PK erklärt, Eltern könnten auch Erklärungen mit in die Schule geben, dass die Kinder schon zuhause getestet wurden. Ohne Beweis ohne alles. Das würde die Testpflicht doch komplett unterminieren! gerade die Eltern, die jetzt gegen die Testungen klagen, würde das doch schamlos ausnutzen?! Und dann schicken sie ihre positiven Kinder in die Klassen und alles geht von vorn los.

  • 4
    7
    1899824
    18.03.2021

    neuhier, unfassbar, dass sie es immer noch nicht begreifen! Da fällt einen wirklich nichts mehr ein. Sie werden auch nächstes Jahr noch mit den Maßnahmen leben. Viel Spaß dabei.
    Danke Dorpat!

  • 4
    5
    neuhier
    18.03.2021

    @Dorpat: "Ein dauerhafter Lockdown mit allen Konsequenzen wäre die Zukunft."

    Eben gerade NICHT. Das gründliche und ausnahmslose Testen der Schüler ermöglicht erst eine längerfristige Schulöffnung. Da durch konsequente Quarantäne aller positiv getesteten Schüler und Lehrer (jeder positive Schnelltest MUSS sowieso durch einen PCR Test validiert werden) die weitere Übertragung auf andere Schüler und deren Familien ja unterbrochen wird. Natürlich würden die Zahlen zunächst hochgehen. Bei konsequenter Testung aber eben nur kurz, wenn alle positiven "rausgefischt" werden. Langfristig kann nur so und durch Impfen Covid besiegt werden. Häufiges Testen ÜBERALL lässt uns Cluster erkennen und stoppen. So können auch die Läden wieder öffnen oder die Museen.

    Das war mein 3. für heute, also brauche Sie nicht auf Antwort noch heute hoffen....

  • 4
    6
    Dorpat
    18.03.2021

    Viele jubeln hier über die Test von Symtomlosen.

    Zitat: Bei den freiwilligen Tests bis Dienstagvormittag dieser Woche gab es unter den knapp 16.000 teilnehmenden Schülern in Sachsen 18 positive Fälle. Das sind ca. 0,11% der Testungen.

    Wir wissen das darunter auch falsch positive Tests sind oder sein können. Ein Test besagt auch noch lange nicht, ob der Schüler erkrankt ist.

    Allein diese prozentuale Anzahl, der durch Massentests symptomlos positiv getesteten Schüler aber würde die Inzidenz dauerhaft über 100 schnellen lassen. Da sind noch keinerlei weitere Zufallstests von anderen Personengruppen enthalten.
    Bleiben die Zahlen so, würden wir keinerlei Öffnungen mehr durchführen können.

    Ein dauerhafter Lockdown mit allen Konsequenzen wäre die Zukunft.

    Wenn es das ist, was ihr wollt, dann bitte!

    18 positive Testungen, die sonst nie entdeckt worden wären, weil keiner krank ist!, bei 16.000 Teilnehmern, führen zum Dauer-Lockdown!

  • 10
    9
    andreas59
    17.03.2021

    Ganz einfach gefragt: Was spricht GEGEN das Testen? NICHTS! Endlich tut die Landesregierung mal wieder einen Schritt voran... und schon wird wieder geklagt, es ist unglaublich. Manche stecken lieber andere an als sich testen zu lassen! Mit Freiheit hat das NICHTS zu tun!

  • 4
    3
    chemnitzmischa
    17.03.2021

    @cn3boj00: Was bei @Markus eine sehr hohe Fehlerquote ist, können sie aus den Beipackzetteln der Tests entnehmen. Lesen Sie dort z.B. Sensivität 95,00 %, Spezifität 98,78 %, dann wird der Test von 100 Infizierten 95 richtig als positiv erkennen und ca. einen von 100 nicht infizierten Personen im Test als negativ. Das gilt für sorgfältig vorgenommene Tests; inwieweit das bei Schülern möglich ist, wird sich zeigen.


    Das ist medizinisch sensationell gut und wird die Infektionsweitergabehäufigkeit an den Schulen deutlich mindern.

    Dennoch ist Vorsicht angebracht. Bestätigungstests müssen vorgenommen werden. So ermittelte Infizierte einfach der örtlichen Allgemeininzidenz zuzuschlagen, würde unweigerlich und völlig vorhersehbar "herbeigetestete" lockdown-Ergebnisse erzuegen. Das beträfe dann unsere bürgerlichen freiheiten, was vielen Menschen, nicht nur Verschwörngstheoretikern, Sorgen bereitet!

  • 17
    5
    Biene62
    17.03.2021

    Im Sport werden wöchentlich tausende Tests vorgenommen nur damit Sportler in der Welt Raumreisen können unsere Tests funktionieren,aber für unsere Kinder waren bi jetzt keine da und jetzt gibt's schon wieder welche die Rum meckern das die Kinder mit Test in die Schule dürfen.wissen die Leute noch was sie wollen.ich habe auch Kinder die wieder in die Schule wollen

  • 17
    14
    cn3boj00
    16.03.2021

    @Fresto, so sehe ich das auch.
    @Markus, was ist bei Ihnen eine "sehr hohe" Fehlerquote? Und falschpositive Tests sind doch besser als umgekehrt. Im Profisport funktioniert das Prinzip doch schon seit Monaten! Es wird Zeit dass auch die Bürger, vor allem aber Schüler endlich auch davon profitieren.
    @MisterS, solches Verschwörergerede hat schon genug Chaos angerichtet. Sind Sie zugewandert oder haben Sie die Freiheit der DDR genossen?

  • 32
    18
    Fresto
    16.03.2021

    Endlich hat man es geschnallt. Freiwillige Tests sind totaler Blödsinn, wenn nur einer der Nichtgetesteten infiziert ist und 10 Schüler ansteckt ist der ganze Aufwand für die Katz. Bei anderen relevanten Anlässen (z.B. Krankenhaus) ist der Testturnus 72 Stunden, ich glaube da hat man sich etwas dabei gedacht. Also zweimal pro Woche, zumindest am Anfang, um eine Lernkurve zu ermöglichen.
    Die Bedenken wegen der Tests sind in meinen Augen falsch. Auch wenn die Sicherheit nie bei 100% liegen kann ist es doch besser als nichts zu tun! Die Kinder bei steigenden Inzidenzwerten einfach so in die Schule zu schicken könnte sich als katastrophal erweisen. Das größte Problem der Schnelltests sind ja falschpositive Tests und nicht das "Durchrutschen" von Infizierten! Einen positiv Getesteten erst mal nach Hause schicken und nachtesten ist doch nicht wirklich ein Problem. Und falschpositive Tests treten ja nun auch nicht in Massen auf.

  • 13
    23
    IgnoranterLeser
    16.03.2021

    Schön das es nun anscheinend endlich Test gibt, wurde auch Zeit. Aber was ich mich gerade frage, sollten die Schulen nicht wieder schließen wenn die Inzidenz über 100 ist? Im Erzgebirge ist die ja schon eine Weile dort oben.

  • 27
    13
    macxs
    16.03.2021

    Jeden Schüler täglich zu testen ist meiner Meinung nach nicht sinnvoll. An einer mittleren Schule mit 500 Kindern und 40 Lehrern wären das 2700 Tests die Woche. Mal abgesehen von den enormen Kosten ist das auch logistisch nicht so einfach.

    Es muss auch nicht lückenlos getestet werden. Weder Tests noch deren Anwendung liefern ein 100%iges Ergebnis.
    Es gilt, Cluster zu identifizieren und diese dann in Quarantäne zu schicken um die starke weitere Verbreitung einzudämmen (wir wollen ja die Intensivstationen schützen, nicht die Kinder). Da ist ein wöchentlicher Test durchaus zielführend - man kann ja die Klassen auch gestaffelt testen.
    Man bekommt vielleicht 80% Genauigkeit mit täglichen 100%igen Tests. Dafür hat man aber die 5fachen Kosten plus Logistikaufwand, statt dass man 60% der Infizierten "erwischt" und die Klassen bei einem auftretendem Fall isoliert (die anderen könnten sich ja angesteckt haben).
    Das ist viel effizienter und auch sinnvoller, als eine 100%ige Testabdeckung.

  • 29
    8
    KTreppil
    16.03.2021

    @TFH, ihre Argumentation mag vielleicht richtig sein, wenn es um Öffnung von Fitnessstudios, Museen u.a. Freizeiteinrichtungen bei erhöhten Inzidenzen geht. Nicht aber bei Schulen, hier muss es Überlegungen und Lösungen geben, dass dennoch Präsenzunterricht möglich ist. Die Tests sind nur ein Lösungsansatz, Impfung natürlich die theoretisch sicherste Lösung. Geht aber nicht voran, deshalb bedarf es Improvisation, was aber eben nicht dauerhaft Homeschooling sein kann. Wenn sie den Tests jede Aussagekraft absprechen, haben Sie zwar in gewisser Weise recht, schließlich kann man sich auch gerade beim Test z.B. in Testzentrum anstecken. Aber dann kann man gleich überall alle Tests weglassen und wieder nur auf Symptome achten, dass ist aber auch nicht gewollt. Ja, das Virus ist da, aber es muss nicht bestimmen, wir müssen Lösungen finden, Mut und Innovation zeigen, gerade bei der Bildung unserer Kinder und dürfen nicht den Kopf in den Sand stecken und Schließungen als einzige Lösung sehen!

  • 39
    20
    MarkusJ
    16.03.2021

    Diese ganze Testerei ist nur kurzsichtige Augenwischerei der Politik, um eine nicht bestehende Sicherheit vorzutäuschen, denn bei diesen Tests gibt es nicht von der Hand zu weisende Probleme zu bedenken. Die Fehlerquote dieser Tests allein schon durch ihre Genauigkeit und der ungeschulte Anwendung ist sehr hoch. Das kann man bei verschiedenen Publikationen nachlesen. Daraus folgt die Frage, wie mit den Ergebnissen umgegangen werden soll. Eine Unmenge von nachfolgenden zum Teil unberechtigten Quarantänen, PCR Tests, Schließungen etc. sind die Folge. Das Kuddelmuddel und Verunsicherung wird immer größer. Nichts mit ruhigem Schulbetrieb. Es wird ja damit auch nicht erreicht, dass das deshalb das unsäglichen Maskentragen der Kinder und andere Maßnahmen wie Wechselunterricht entfallen. Das ist meines erachten eine Mogelpackung, die darüber hinaus noch Unmengen Steuergeld verschlingt und viel Schulzeit beansprucht. Früher wars mal so. Wer krank ist bleibt zu Hause.

  • 32
    59
    MisterS
    16.03.2021

    Ich hoffe, die jungen Leute wissen, was zu tun ist. Sie sollten erkennen, es ist ihre Zukunft, ihr Leben in Unfreiheit und Überwachung, wenn sie das alles mitmachen. Wir Alten haben unser Leben gelebt, in relativer Freiheit. Noch ist Zeit, aber nicht mehr lange.

  • 49
    49
    gelöschter Nutzer
    16.03.2021

    @KTreppil: Schüler werden einmal pro Woche getestet. Der Aussagewert dieser Tests ist also relativ gering; auch bei Lehrern, die zweimal pro Woche getestet werden.

    Ihre Forderung ist nur umsetzbar, wenn jeden Tag getestet wird. Innerhalb einer Woche kann viel passieren, insbesondere, wenn man mit dem ÖPNV unterwegs ist - und das sind viele Schüler. So ist der Test nicht lückenlos.

    Ein Test ist zwar besser als keiner, aber dennoch ist man damit ganz weit weg von der von Ihnen unterstellten Sicherheit.

    "Bildung braucht Chancengleichheit und Konstanz, ..."
    Die wird es auch mit den Tests nicht geben, denn es werden immer wieder Schüler und Lehrer in Quarantäne gehen müssen.

    "Was sollen eigentlich die Kinder ... sonst ... denken."
    Das nicht alles nach dem eigenen Willen geht! Das Virus ist da und bestimmt.

    So sehr ich ihre Forderung nach offenen Schule unterstütze. Es wird nichts werden solange wir nicht geimpft sind.

  • 56
    25
    KTreppil
    16.03.2021

    Auch wenn bei diesem Thema die Meinungen auseinander gehen. Wenn nun wirklich die Tests verfügbar sind, dann sollten die Schulen (und Kitas?) von Inzidenz unabhängig geöffnet werden. Man kann anhand der Tests, wenn Testung wirklich lückenlos möglich ist, doch eine eigene schulinterne Art von Inzidenz 'berechnen' und an Hand solcher Auswertung das I-Geschehen speziell nach Einrichtung bewerten. Hohes Infektionsaufkommen bzw. Anzahl Positive, die betreffende Schule zu. Das wäre eine realistische Bewertung und so würden auch die Tests wirklich Sinn haben. Wenn Schulen (und eigentlich auch alles andere) weiterhin nur starr von I.wert abhängig bleibt, gibt es nur weiter on und off, hin und her. Bildung braucht Chancengleichheit und Konstanz, wenigstens Wechselunterricht sollte weiterhin stattfinden, wenn Schulen keine Hotspots sind. Bitte nicht schon wieder pauschal Homeschooling. Was sollen eigentlich die Kinder und Jugendlichen sonst nur von den Erwachsenen denken, bei dem Hin und her...