Abitur nach zwölf Jahren ist umstritten - aber nicht im Osten

Viele alte Bundesländer wollen zum 13-jährigen Abitur zurückkehren. Sachsen ist überzeugt, dass die Probleme im Westen selbstgemacht sind.

5Kommentare

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    kartracer
    04.03.2014

    @BertaH, die lieben Kinderchen sind ÜBERREIF, nur nicht willig sich vernünftig in das Leben zu integrieren.
    Oder haben Unreife etwas in einer Disco bis morgens 5 Uhr zu suchen, mit Drogen, Alkohol und Gewaltszenarien?
    Und das eine Jahr SCHAUSPIELUNTERRICHT in den alten Bundesländern hat sehr wohl seine Daseinsberechtigung, bringt nur nicht mehr den gewünschten Vorteil der ersten 10 Jahre! Die Bildungspolitik in Deutschland ist von ignoranter Dummheit geprägt, die sich noch bitter rächen wird. Schlimm ist nur, daß es die derzeitigen Entscheidungsträger sehr wahrscheinlich nicht treffen wird!

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    vomdorf
    04.03.2014

    @BertaH: und dass die jugendlichen noch nicht so weit sind, wie früher 18jährige, liegt u.a. daran, dass (in vielen) kindergärten nicht mehr so gearbeitet wird, wie damals. heute können die kinder kommen, wann sie wollen ( von den fleißigen arbeitenden eltern mal abgesehen). und dann darf hänschen natürlich tun, wozu es lust hat. man darf kinder ja nicht *zwingen* mal etwas zu machen, was vielleicht anstrengung ergfordert. in der grundschule geht es dann weiter mit zurückgeschraubten anforderungen. schaut man sich lehrpläne an und vergleicht sie mit den früheren kann man nur mit dem kopf schütteln. und wehe, der lehrer verlangt sachen, die zwar für´s leben wichtig, aber nicht im lehrplan stehen. wenn aber das elternhaus dahinter steht und eben bis zum abi das lernen ein bisschen im vordergrund steht ist dieses in 12 jahren zu schaffen. wenn eltern allerdings von ihrem kind das abi verlangen ( weil sie es vielleicht selbst gern gemacht, aber nicht geschafft haben) und ihr kind nur mit viel nachhilfe die blidungsempfehlung bekommt, dann sind 13 jahre bis zum abi wahrscheinlich auch noch zu wenig zeit.

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    BertaH
    03.03.2014

    Im Grunde stimme ich Ihnen zu Zwickauerin, aber bitte Schauspieljahr und dann wieder dieses ewige Nord/Ost/Süd/West Debatte gehört hier nicht her. Fakt ist die Jugendlichen heute sind lange nicht so weit wie ich es noch aus meiner Ausbildungszeit kenne. Sie sind eben noch nicht reif.

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    zwickauerin
    03.03.2014

    Ich würde es besser finden, wenn man den Kindern ein Jahr länger Kindheit schenkt. Indem das Einschulen in die Grundschule erst mit 7 Jahren und nicht schon mit 6 bzw. 5 Jahren vollzogen wird.
    Das Abitur habe ich auch in 12 Jahren geschafft, reicht dafür auch völlig aus. Und das Zusatzjahr "Schauspielunterricht" aus dem Westen, brauchen wir Ossis doch nun wirklich nicht :-)

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    BertaH
    03.03.2014

    Ja klar ... getreu dem Motto höher, schneller, weiter. Warum gibt man den Schülern nicht 13 Jahre?! Sie müssen ja auch länger in der Rententzeit schufften?! Gleichtzeitig legt das Arbeitsamt ein Programm auf zu Benimm-Regeln von Schulabgängern. Wirklich tolle ABM für unsere Behörden. Meine Güte ... auch nicht alles was aus dem Westen kommt ist schlecht. Ich persönlich bin eine Befürworterin für das Gymnasium mit 13 Schuljahren. Außerdem halte ich es für extrem wichtig nicht nur auf fachliche Leistungen zu schauen, sondern auch auf die Soziale Kompetenz zu setzen bei übermitteln von Lernstoff bzw. bei der Beurteilung von Schülern.



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