Aktuelle Corona-Daten aus Sachsen: So stark betroffen ist jede Gemeinde

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Die Pandemie grassiert weiter im Freistaat. Doch die Inzidenz in den Gemeinden schwankt deutlich - zwischen 0 und mehr als 1800.

Dresden. 211 weitere Todesfälle, 2521 Patienten mit Covid-19 im Krankenhaus, 2117 Neuinfektionen - die Corona-Welle hat sich in Sachsen auch am Freitag nicht abgeschwächt. Seit Ausbruch der Pandemie sind im Freistaat 4794 Menschen nach einer Coronainfektion ums Leben gekommen, mehr als 163.000 wurden bisher mit dem Coronavirus infiziert.

Mit einem Inzidenz-Wert von 274 lag Sachsen am Freitag bundesweit an zweiter Stelle hinter Thüringen. Gleichwohl sind die einzelnen Kommunen ganz unterschiedlich von der Pandemie betroffen. Das zeigen Daten des Landes Sachsen. Die Wocheninzidenz schwankte am Freitag zwischen 0 und mehr als 1800. So hatten sich Einwohner von Gemeinden wie Heidersdorf und Niederdorf (jeweils Erzgebirgskreis) seit einer Woche überhaupt nicht mit Corona infiziert, Gemeinden wie Rosenthal-Bielatal (1828,5) und Dohma (1484,1/beides Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) verzeichneten indes Höchstwerte.

Lunzenau verzeichnete am Freitag in Mittelsachsen den höchsten Inzidenzwert im Landkreis: 1229,8. Im Vogtlandkreis war vor allem Steinberg von der Pandemie betroffen. Hier lag der Wert am Freitag bei 1020,8. Im Erzgebirgskreis verzeichnete Stollberg mit 761,1 kreisweit den höchsten Inzidenzwert, im Landkreis Zwickau die Stadt Crimmitschau mit 637,6.

Die untenstehende Tabelle zeigt die Wocheninzidenz in Sachsens Kommunen. Zur besseren Übersicht in der Region klicken Sie in den betreffenden Landkreis oder nutzen Sie das Suchfeld. Mit einem Klick auf die betreffende Kommune erfahren Sie jetzt auch, wie sich Neuinfektionen und Inzidenz in den vergangenen Wochen im jeweiligen Ort entwickelt haben.

Zu berücksichtigen ist, dass die aktuellen Daten aus den Gemeinden kein 100 Prozent exaktes Lagebild liefern - unter anderem deshalb, weil sich Nachläufer-Meldungen darunter befinden. Ob eine vom Land bekanntgemachte Neuinfektion eine Nachmeldung ist oder nicht, geht aus den vom Freistaat bekanntgemachten Daten nicht hervor. Wichtig zudem: In Orten mit geringen Einwohnerzahlen kann es rechnerisch dazu kommen, dass der Inzidenzwert höher ist als die jeweilige Einwohnerzahl, weil die Anzahl der gemeldeten Fälle auf eine Vergleichsbasis von 100.000 Einwohnern hochgerechnet wurde. Zwar kann eine Gemeinde nicht mehr Corona-Fälle als Einwohner haben. Aber trotzdem zeigt der Inzidenzwert das Ausmaß des Infektionsgeschehens der vergangenen sieben Tage im jeweiligen Ort. (fp)

 
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