Bürgerfest für Weltoffenheit, Koalitionskrach wegen Pegida

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Vor dem Konzert für Weltoffenheit mit rund 20.000 Besuchern hat Sachsens Innenminister Ulbig die Pegida-Spitze getroffen - und damit Ärger beim Partner SPD ausgelöst.

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Pedroleum
    28.01.2015

    @saxon1965 "Wie ich es verstehe, geht es doch nicht um eine Religion oder pauschal um Ausländer. Es geht um Reglementierung der Zuwanderung und des Asylmissbrauches. Oder verstehe ich PEGIDA falsch?"

    Viele Menschen fragen sich, ob sie Pegida falsch verstehen. Die Pegida-Organisatoren haben 1. nur vage Forderungen aufgestellt, in die jeder seine eigenen Wünsche hineininterpretieren kann. 2. Einer ernsthaften Diskussion sind sie bisher ausgewichen und die Veranstalter ignorieren die vielschichtige Berichterstattung, die es von Anfang an gegeben hat. D. h. es gab von Anfang an eine sachliche Auseinandersetzung mit den Pegida-Forderungen. Zwar gab es auch kritische und polemische Berichterstattung und Kommentare. Aber die unterliegen der Meinungs- un Pressefreiheit, über die die Pegida-Organisatoren so gerne schwadronieren. 3. Die Öffentlichkeit hat immer wieder von entlarvenden Äußerungen der Organisatoren erfahren, erst von den rassistischen Kommentaren des Hr. Däbritz und zuletzt die fremdenfeindlichen Äußerungen von Hr. Bachmann. Daher habe ich mittlerweile den Eindruck, dass das Auftreten von Pegida einer Verschleierungstaktik folgt. Es ist nicht die Aufgabe der Pegida-Kritiker, diesen Eindruck auszuräumen, sondern die Organisatoren von Pegida müssen die Überzeugungsarbeit leisten.

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    gelöschter Nutzer
    27.01.2015

    Zitat "Oder verstehe ich PEGIDA falsch?"

    Das Problem, lieber saxon, ist doch, dass so ziemlich jeder, der bei der Pegida mitläuft, was anderes darin sieht. Deshalb ist auch das Positionspapier so schwamming, um den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden, und selbst darüber streiten sich die Anhänger im Forum (den meisten war es zu "undeutsch").

    Sicher geht es vielen um Reglementierung der Zuwanderung und Asylmissbrauch, ABER es gibt eben auch sehr viele Stimmen in der Pegida - sei es auf Plakaten, bei Facebook, in Interviews, die allgemein gegen Ausländer oder Muslime hetzen und Pauschalurteile fällen (und dabei nunmal nicht selten einen sehr dummen und uninformierten Eindruck hinterlassen).

    Das Problem der Pegida ist doch, dass man alle mitlaufen lässt und sich nicht gegen so etwas einsetzt. Im Gegenteil, es werden sogar Grußworte von ausländischen Neonazis verlesen-so wird man die rechte Ecke nicht los, in die man sich zu Unrecht geschoben fühlt.

    Aber wenn man die wirklichen Neonazis und die Hetzer und die Ausländerfeinde alle von den Ordnern aussortieren liese, wären halt viel weniger Menschen auf der Strae - und wie sähe das denn aus. Aber diese Schwammigkeit wird der Pegida letztendlich den Gar ausmachen, weil man so eben nichts erreicht.

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    gelöschter Nutzer
    27.01.2015

    Mit einander reden heißt doch auch, die Chance den Gegenüber zu beeinflussen und ggf. zu überzeugen. Wenn dann Jemand starrsinnig ist, kann man das Gespräch ja auch abbrechen. Ich finde es gut, dass sich ein (Landes-) Politiker darauf eingelassen hat. es wurden schon oft Sätze geprägt: "Ich bin XXX aller Deutschen!" Und es stimmt schon, was Herbert Grönemeyer sagte: "... dass Menschen sich in der heutigen Zeit zum Teil von der Politik nur noch verwaltet fühlen"... Das mit der Zielscheibe sehe ich auch so. Nur wird hier leider auch etwas falsch dargestellt. Wie ich es verstehe, geht es doch nicht um eine Religion oder pauschal um Ausländer. Es geht um Reglementierung der Zuwanderung und des Asylmissbrauches. Oder verstehe ich PEGIDA falsch? Deshalb finde ich die Überschrift PEGIDA auch nach wie vor mehr als unglücklich gewählt!
    Schönen Tag noch.