Fliegerbombe in Leipziger Innenstadt entschärft

Leipzig. Erleichterung nach fast zwölf Stunden: Die am Donnerstagnachmittag in der Leipziger Innenstadt gefundene Fliegerbombe ist am frühen Freitagmorgen entschärft worden. Das teilte die Polizei gegen 5 Uhr mit.

Die Bombe war am Donnerstag gegen 17.15 Uhr in der Nähe des Zoos und des Naturkundemuseums im Karree Humboldtstraße, Pfaffendorfer Straße und Lortzingstraße von einem Baggerfahrer auf einer Baustelle gefunden worden. Die Polizei hatte am Donnerstagabend rund um den Fundort einen Sperrkreis von etwa 100 Metern errichtet. Zusätzlich zu dem Sperrgebiet wurden auch weitere Straßen für den Verkehr gesperrt. Auch der Öffentliche Nahverkehr auf dem Innenstadtring wurde dadurch beeinträchtigt. Um halb eins am Freitagmorgen kam es zur Evakuierung, von der 34 Hauseingänge und rund 1600 Menschen betroffen waren, so die "Leipziger Volkszeitung". Auch ein Hotel musste geräumt werden. In dem Bereich wurde laut Polizei vorsorglich der Strom abgestellt. Der nahegelegene Hauptbahnhof wurde jedoch nicht gesperrt, wie die Polizei bei Twitter meldete. Eine Turnhalle wurde als Notquartier bereitgestellt. Da der Blindgänger schräg in der Erde lag, war die Entschärfung komplizierter als erwartet. Bei dem Sprengkörper handelt es sich laut LVZ.de um eine 250-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. (fp)

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