Patrick Rudolph, Chief-Product-Officer bei Staffbase, auf der Konferenz VOICES in Berlin.
Patrick Rudolph, Chief-Product-Officer bei Staffbase, auf der Konferenz VOICES in Berlin. Bild: Toni Kretschmer
Sachsen
Innovation made in Chemnitz

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Wie die Softwarefirma Staffbase mit innovativem Produkt zum globalen Marktleader avanciert - und trotzdem lokal verwurzelt bleibt.

Am Anfang der Geschichte von Staffbase stand eine einfache Beobachtung: Unternehmen haben Schwierigkeiten, ihre Mitarbeitenden mit wichtigen Informationen zu erreichen. Gerade in Zeiten der Krise ist aber die direkte Kommunikation mit der Belegschaft enorm wichtig - die Corona-Pandemie hat dies wieder eindrucksvoll unterstrichen. Besonders in Betrieben, bei denen die Mehrheit der Beschäftigten nicht an einem Computer sitzt, macht sich die fehlende Erreichbarkeit der Mitarbeitenden schmerzlich bemerkbar.

Die Lösung? Eine App, die alle Mitarbeitenden erreicht. Ein kleines, engagiertes Team rund um die Staffbase-Gründer Martin Böhringer, Frank Wolf und Lutz Gerlach entwickelte eine erste Version der App, die schnell das Interesse von Unternehmen erweckte. Rasant entwickelte sich das Unternehmen weiter: Das Team wuchs und mit ihm auch das Angebot: Von der App über Intranet, E-Mail und Screens können heute sämtliche Kanäle bedient werden. "Wir haben von Beginn an stark in die Weiterentwicklung unseres Produkts investiert", so Martin Böhringer, Staffbase-CEO. "Das ist einer der Gründe, weshalb heute über 2.500 Kunden weltweit unser Produkt nutzen".

Innovationen treibt Staffbase weiter voran. Vor wenigen Wochen erst wurde die neueste Produkterweiterung vorgestellt: Mit dem "Smart Companion" können Kommunikatoren ihre Arbeit mit Hilfe von künstlicher Intelligenz effizienter gestalten. Texte können per Knopfdruck überarbeitet, zusammengefasst und verbessert werden. "Wir ermöglichen unseren Kunden, KI im Arbeitsalltag gewinnbringend einzusetzen - und dies made in Chemnitz", erklärt Böhringer. "Wir sind als globales Unternehmen stark in Chemnitz verwurzelt, und werden hier weiter wachsen". So baut das Unternehmen aktuell die Produktentwicklung, das Software Engineering und zentrale Bereiche wie Finanzen und Personal in Sachsen weiter aus. Mal sehen, was die Software-Schmiede als nächstes auf den Markt bringt.

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