Italienischer Corona-Patient in Leipzig gestorben

Leipzig.

Einer der acht italienischen Corona-Patienten, die in Sachsen medizinisch betreut werden, ist gestorben. Er starb in der Nacht zu Mittwoch in der Universitätsklinik Leipzig, wie der medizinische Vorstand der Klinik, Christoph Josten, bei einer Pressekonferenz in Dresden mitteilte. Der Tod des Patienten sei "sicherlich auch bedingt durch eine andere wesentliche Erkrankung, die vorher nicht bekannt war", sagte er. "Möglicherweise hat Corona nur eine Nebenrolle gespielt."

Von den übrigen Italienern, die in Sachsen behandelt werden, befindet sich laut Josten ein weiterer Patient in kritischem Zustand. Er wird am Herzzentrum Leipzig betreut. "Die anderen Patienten auf den Intensivstationen sind auf einem Weg der Besserung oder Stabilisierung", so Josten. Man könne aber noch kein abschließendes Statement abgeben.

Die Angehörigen des toten Italieners sind bereits verständigt, worauf die Universitätsklinik in einer Pressemitteilung hinwies. Der Rücktransport in die Heimat wird nun mithilfe der italienischen Botschaft organisiert. (kok)


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