Junger Elefantenbulle Kiran im Leipziger Zoo verstorben

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In den letzten Monaten verlief Kirans Entwicklung gut. Doch vor drei Tagen zeigte der eineinhalb Jahre alte Elefantenbulle erste Krankheitssymptome.

Traurige Nachrichten aus dem Leipziger Zoo: Elefantenbulle Kiran ist gestorben. Pfleger fanden das erst eineinhalb Jahre alte Tier am Morgen tot auf, wie der Zoo am Freitag mitteilte. Vor drei Tagen habe Kiran zum ersten Mal Krankheitssymptome gezeigt und sei unter tierärztlicher Beobachtung gewesen. Noch am Donnerstag war er demnach mit seiner Herde zum Baden gegangen.

Zoodirektor Jörg Junhold sagte, dass alle fassungslos über die Verschlechterung von Kirans Gesundheitszustand seien und sich die Todesursache nicht erklären könnten. "Unsere Tierärzte leiteten heute Morgen sofort eine pathologische Untersuchung ein, um umgehend Aufschluss darüber zu erlangen." In den letzten Monaten sei Kirans Entwicklung sehr zufriedenstellend verlaufen, er sei gut in der neu zusammengestellten Herde integriert gewesen und habe inzwischen fast 500 Kilogramm gewogen. "Umso schwerer wiegt jetzt für uns der plötzliche Verlust", sagte Junhold. (dpa)

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