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Neue Corona-Regeln ab Freitag in Sachsen: Das Wichtigste auf einen Blick

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Die Maskenpflicht beim Einkaufen entfällt, bei Großveranstaltungen sind wieder mehr Besucher erlaubt. Trotz leicht steigender Inzidenzen setzt der Freistaat seinen Lockerungskurs fort.

Die Sächsische Staatsregierung hat sich bei ihrer jüngsten Sitzung am Dienstag auf Änderungen in der Corona-Schutzverordnung des Landes verständigt. Ein Großteil der neuen Regelungen tritt am Freitag in Kraft und gilt bis einschließlich 28. Juli. Mit ihnen werden unter anderem die Maskenpflicht in Läden und die Besucherzahlen bei Großveranstaltungen angepasst. 

Corona-Impfungen in Impfzentren:  In den sächsischen Impfzentren fallen Terminvergaben ab Mittwoch komplett weg. "Sie können einfach ins Impfzentrum gehen und werden geimpft", so Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD). Bislang galt die Regelung, dass man sich erst ab 14 Uhr in den Impfzentren ohne Termin impfen lassen konnte.

Maskenpflicht in Ladengeschäften und auf Märkten: Sachsen hebt ab Freitag die Maskenpflicht in Läden und Märkten auf. Maßgeblich bleibt dafür, dass die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner unter 10 liegt. Dies ist augenblicklich in allen sächsischen Regionen der Fall. Die Landeshauptstadt Dresden ist die einzige, die den Schwellenwert 5 übertrifft. Weiter bestehen bleibt die Maskenpflicht indes in medizinischen Einrichtungen, für körpernahe Dienstleistungen sowie im öffentlichen Personennahverkehr, kündigte Köpping nach der Kabinettssitzung an. 

Besucher von Großveranstaltungen: Ab Freitag sind bei Großveranstaltungen im Freistaat bis zu 25.000 Zuschauer erlaubt. Bedingungen dafür sind eine regionale Inzidenz unter dem Schwellenwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen und ein entsprechend genehmigtes Hygienekonzept. Unter Großveranstaltungen werden Festivitäten mit mehr als 1000 Besuchern verstanden. Liegt der Schwellenwert über 35, aber unter 50, können maximal 5000 Zuschauer zugelassen werden. Im Hygienekonzept müsse eine "Begrenzung von Ausschank und Konsum von Alkohol" enthalten sein. Für "erkennbar alkoholisierte Personen" sei ein Zutrittsverbot festzulegen. Zur Kontakterfassung solle es "vorzugsweise personalisierte Tickets" geben, sagte Köpping. Ihren Angaben zufolge müssen bei der Besucherzahl Geimpfte und Genesene mitgezählt werden. Zutritt sei zudem auch für Besucher mit einem tagesaktuellen Negativtest erlaubt.

Testpflicht für Urlaubsrückkehrer: Mit einer Testpflicht für Arbeitnehmer will Sachsen die Inzidenzen auch nach der Urlaubssaison niedrig halten. Wer "mindestens fünf Werktage hintereinander" nicht im Dienst war, soll nach Rückkehr am ersten Arbeitstag einen Negativtest vorlegen, heißt es dazu vom Sozialministerium. Wer dies nicht könne, solle sich unter Aufsicht testen müssen. Gelten soll dies mit Ferienbeginn ab 26. Juli. Nur Geimpfte und Genesene seien von dieser Testpflicht ausgenommen (tz)

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