Sachsen wählt die unfreundlichste Firma

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Schlechter Service, Intransparenz, Abzocke: Die Verbraucherzentrale hat den Negativpreis "Prellbock" verliehen.

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44 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 18
    1
    Hankman
    05.12.2019

    Das von @HHCL beschriebene Vorgehen ist sehr beliebt, nicht nur bei Kabelanbietern. Man will die Kunden zum Bleiben überreden. Aber die Methode ist nach meiner Kenntnis rechtlich nicht zulässig. Eine Kündigung wird wirksam, wenn sie fristgerecht dem Anbieter zugegangen ist. Darüber braucht man einen Nachweis. Also per Einschreiben oder Fax senden. Aber schon das Schreiben, in dem man zum Anrufen aufgefordert wird, sollte eigentlich genügen, um den Eingang der Kündigung zu bestätigen - denn sonst würde man den Wisch ja nicht bekommen. Eigentlich wäre auch so ein Vorgehen eines Anbieters wieder ein Grund, den Anbieter abzumahnen, denke ich. Und eine Klarstellung seitens des Gesetzgebers wäre auch schön.

  • 19
    1
    gelöschter Nutzer
    05.12.2019

    Wenn man kündigt, erhält man von Pyur ein Schreiben in dem man aufgefordert wird "zur abschließenden Bearbeitung" eine "Kündigungshotline" anzurufen.

    In meinem Fall war dieser Anruf aber zur Kündigung gar nicht nötig, sondern wurde genutzt um mich erneut als Kunden anzuwerben und in die unangenehme Situation zu bringen meine Kündigung rechtfertigen zu müssen.

    Der Satz ("Bitte melden Sie sich für eine abschließende Bearbeitung Ihrer Kündigung noch einmal telefonisch bei unserer Kündigungshotline ...") ist aus meiner Sicht bewusst irreführend gestaltet. Man muss dort nicht anrufen um zu kündigen (was der Satz suggeriert). Einen Kunden unter (meiner Ansicht nach) vorgeschobenen Gründen zu einem Anruf zu drängen, damit man ihm ein neues Produkt aufschwatzen kann, ist meiner Meinung nach hochgradig unseriös.

    Durch die lukrativen Verträge mit Wohnungsgenossenschaften, die einen dann quasi zu einem Vertrag "zwingen" (sonst hat man eben kein Fernsehen), kann man wohl so arbeiten. Das Geld sprudelt nur so. Dass diese Einschränkung der Versorgerwahl rechtens ist, wundert mich. Bei Elektro, Gas, Telefon und Internet ist das längst abgeschafft; nur hier läßt man diese Monopolstellung zu.

    Ich aus meiner Sicht bin froh dort keinen Vertrag mehr zu haben!

  • 19
    0
    Hankman
    05.12.2019

    Ich habe auch keine guten Erfahrungen mit dem Service von Pyur gemacht - und bin froh, dass ich nach meinem Umzug nichts mehr mit der Firma zu tun habe. Ich musste aber dennoch dieses Jahr für eine verstorbene Verwandte den Vertrag kündigen - und ein trotz Kündigung danach noch abgebuchtes Monatsentgelt zurückfordern. Das Ganze hat drei Monate gedauert und mich jede Menge Nerven, mehrere Faxe und Briefe gekostet. Anscheinend gibt es im Kundenservice viel zu wenig Leute. Und man weiß auch nie so richtig, wer zuständig ist: eine Stelle in Leipzig? In Berlin? War leider auch schon schwierig, als der Laden noch Primacom hieß - nun ist es noch ein bisschen schwieriger.

    Das Blöde ist, dass einige Großvermieter hier in Chemnitz vor langer Zeit Verträge mit der Firma geschlossen haben, die den Mietern keine Möglichkeit lassen, einen anderen Kabelanbieter zu wählen (wenn der denn überhaupt in dem Gebiet ein Netz hat), auch Sat-Schüsseln sind dann quasi verboten. Immerhin kann man bereits seit längerer Zeit auf IP-TV ausweichen - und neuerdings auf DVB-T2.

  • 22
    1
    mathausmike
    05.12.2019

    Vor "Pyur" kann ich nur warnen.
    Wenn man dort anruft, hat man einmal eine Stelle aus Dresden,dann wieder Erfurt,
    andermal Bayern,Leipzig u.u.u.am Telefon und hat man ein Problem übertrifft einer den anderen mit Inkompetenz!
    Gut,dass gegen diesen Verein einmal vorgegangen wird!