Stasi-Vorwürfe gegen AfD-Landtagsabgeordneten

Während seiner Armeezeit soll der spätere Republikflüchtling Detlev Spangenberg Berichte über Kameraden geliefert haben. Nun beschäftigt der Fall Sachsens Landtag und die AfD.

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23Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    Creolo
    09.01.2016

    "Im Westen trat er 1986 in die CDU ein, der der spätere Geschäftsführer mehrerer städtischer Tourismusgesellschaften lange Zeit angehörte." Zur gleichen Zeit begann Stalislaw Tillich seine Karriere bei der CDU – allerdings im Osten, in der mit der SED gleichgeschalteten DDR-CDU. Und in dieser SED mit anderem Namen fühlte er sich auch bis zur Wende äußert wohl. Tillich gehörte der DDR-Elite an, bzw. er war dazu bestimmt, dieser anzugehören, hätte die DDR weiter bestanden. Und heute gehört er politischen Elite der neuen BRD an, als treuer Verbündeter Angela Merkels. Aber die Biografie von Tillich und vielen ähnlichen Persönlichkeiten, die von der Politelite der DDR direkt in die Polielite der wiedervereinigten BRD übergingen, wird nicht kritisch beäugt, weil sie nicht Mitglied der STASI waren. Herr Spangenberg hat als junger Mann einen Fehler gemacht. Er hat diesen Fehler bereut und dafür auch bezahlt.

  • 2
    1
    Ruediger1683
    06.01.2016

    Sollte Herrn Spangenberg nicht, wie anderen Menschen auch, zugestanden werden, Fehler im Leben gemacht zu haben? Sein Lebenslauf belegt, dass er mit dem DDR - System gebrochen hatte, als andere, wie unsere beiden höchsten Repräsentanten, dieses noch unterstützten. "Über Gauck darf rechtskräftig behauptet werden, er sei „Begünstigter der Stasi“ entsprechend der Verhandlung vom 22. September 2000 vor dem Landgericht Rostock (AZ 3 O 245/00). Vgl. „Der Verfügungskläger (Gauck) hat gegen den Verfügungsbeklagten (Diestel) auch keinen Anspruch auf Unterlassung der Äußerung, er sei 'Begünstigter' i.S.d. Stasi-Unterlagengesetzes.“ Quelle: Wikipedia
    Es widern mich jene am meisten an, die in ihrem Leben jedes Anecken vermieden und vermeiden, nun aber meinen, Herrn Spangenberg moralisch weit überlegen zu sein, daraus für sich das Recht ableitend, den Stab über ihn brechen zu dürfen. Es war eine andere Zeit, über die sich viele der heutigen Eiferer keine Vorstellung machen.

  • 6
    2
    berndischulzi
    05.01.2016

    Sowas kann man einfach nicht mehr ernst nehmen. In westdeutschen Parlamenten sitzen überall ehemalige Stasiangehörige. Die sind nur nicht entdeckt worden weil es dort nie so eine Überprüfung gab wie im Osten.
    Ich habe das in unserer Einrichtung selbst miterleben dürfen, wie man dort Leute zu "Stasitätern" gemacht hat, obwohl das oftmals Nichtigkeiten waren. Die hatten nicht mal jemandem irgendwie geschadet. Man hatte sie als Jugendliche wegen kleinerer Vergehen unter Druck gesetzt. Wer bißchen Ahnung hat von der Materie, weiß wie man das gemacht hat.
    Und das das ausgerechnet jetzt kommt, das sagt alles. Einfach lächerlich.

  • 12
    2
    Ruediger1683
    05.01.2016

    Frau Kahane mit ähnlicher Biografie führt die linke, staatsfinanzierte Amadeoustiftung und agiert als Beraterin der Bundesregierung im Kampf gegen rechts. Soviel zum Thema GHleichbehandlung. Im Übrigen halte ich es für unhaltbar, nach dem Lebenslauf des Herrn Spangenberg, ihm diese Verfehlungen von vor über 50 Jahren heute noch vorzuhalten.

  • 9
    1
    Chamser
    05.01.2016

    Wenn er gelogen hat gehört er raus aus der Fraktion. Aber grundsätzlich muss man auch sagen, das dies bei ihm knapp 50 Jahre her ist und das mich im Jahr 2016 andere Probleme deutlich mehr interessieren!

  • 5
    2
    Denordeutsche
    05.01.2016

    Das der Wessi keine Ahnung von den Thema hat, war klar......nach 26 Jahren sollte es doch mal gut sein mit der Thematik. Wie @ geiluc schon schrieb ...die Großväter & Wehrmacht.....und die alten Römer, Napoleon usw. Dachte immer nur die Wessis sind so beknackt, mit der Bereitschaft sich zu zerfleischen.

  • 3
    6
    Schinderhannes
    05.01.2016

    Für "Monali":

    Video

    http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2015/Uwe-Wappler-Das-habe-ich-nicht-exakt-praesent,panorama5900.html

  • 3
    3
    MuellerF
    05.01.2016

    @ Spangenberg: "Wer im Glashaus sitzt,..."

    Hätte er sich nach der Wende offen zu seiner Stasi-Tätigkeit bekannt, es hätte Mut bewiesen. Aber so aus der eigenen Opferrolle noch politisches Kapital zu schlagen, ist erbärmlich!

  • 11
    2
    geiluc
    05.01.2016

    alte geschichten...oder werden unsere großväter jetzt auch an den pranger gestellt,weil sie in der wehrmacht dienen mußten.....?wer fragt nach den leuten vom BND oder anderen organisationen ? da soll wohl etwas dampf aus der thematik um die ereignisse in hamburg ,köln und stuttgart genommen werden ?

  • 3
    9
    Schinderhannes
    05.01.2016

    @ "A809626":

    Mit Ihren beiden letzten Kommentaren versuchen Sie einen nachweislichen Stasimitarbeiter zu schützen und danach bekunden Sie Sympathie für Einen, welcher ein rechter geistiger Brandstifter ist. Sie können Herrn "voigtsberger" die Hand geben.

  • 8
    6
    Monali
    05.01.2016

    @Blackadder - genau, auf die "Höcke Antwort" habe ich schon gewartet - Petry, Gauland und viele, viele andere AfDler sind wesentlich Liberaler.

    Höckes „Flage zeigen“ bei Günter Jauchs Show im letzten Oktober hat aber dennoch deutlich das Problem in Deutschland gezeigt. Wer zur seiner Heimat steht, seine Werte verteidigen will und nicht solche Szenarien wie jetzt z.B. am Kölner Bahnhof entstehen lassen möchte, der wird so gleich die in die Rechtsextreme Ecke gerückt.

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    Darin ist genau dieses beängstigend Situation in Deutschland geschildert, die jetzt zu immer und immer mehr Konflikten führt.

  • 4
    1
    gelöschter Nutzer
    05.01.2016

    Egal welcher Partei ehemalige Stasispitzel heute zugehörig sind, es sind alle nach gleichen Recht und Gesetz zu behandeln. Mehr ist dazu nicht zu sagen.
    Alle weiteren Diskussionen führen ins Nichts.

  • 11
    1
    Freigeist14
    05.01.2016

    Ich muss die AfD nicht mögen,aber das diese Geschichte noch Gegenstand einer Diskussion und geheuchelter Betroffenheit ist,
    zeigt den langen Schatten einer "Aufarbeitungs-Gesetzgebung",die keine Verjährung und Versöhnung zulassen will.Selbst für Verbrechen und schwere Straftaten gibt es Verjährungsfristen.Nicht wahr,Herr Zumwinkel?

  • 10
    6
    gelöschter Nutzer
    05.01.2016

    ......@Blackadder, und trotzdem hat der Höcke Recht ;-)

  • 8
    2
    gelöschter Nutzer
    05.01.2016

    Das ist eben ein bunter Hund. Hier gelebt. Da gibt es solche Wendungen, Entwicklungen. Entscheidend ist doch, wie er sich jetzt gibt. Tolerant und Überlegung und
    echtem Dialog die Flüchtlingsproblematik angeht oder nicht.

  • 7
    8
    gelöschter Nutzer
    05.01.2016

    @Monali: Mit Leuten wie Herrn Höcke rückt sich die AfD schön selbst in die rechte Ecke mit seinen kruden Rassentheorien.

  • 6
    2
    gelöschter Nutzer
    05.01.2016

    @Blackadder: Zitat "Hätten Sie das auch geschrieben, wenn es Mitglied der Linkspartei gewesen wäre?" >>> Ja, das hätte ich, und habe es auch schon in der Vergangenheit

    >>> 1964-67 als 19-23-Jähriger. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder heulen soll.....

  • 12
    10
    Monali
    05.01.2016

    Es ist quasi ein offenes Geheimnis das unsere Regierung versucht, mit allen Mitteln der Macht, die AfD herabzuwürdigen, zu denunzieren oder in die Rechtsextreme Ecke zu rücken.

    Der Glaube an Demokratie in diesem Lande muss jedem in Anbetracht derart niederträchtigem Handeln unserer Regierung abhanden kommen.

    Ich wünsche der AfD beiden ersten Landtagswahlen in diesen Jahr in Baden-Württemberg am 13.03.2016 viel und Erfolg! Last euch nicht unterkriegen!

  • 11
    5
    geiluc
    05.01.2016

    wollen wir mal raussuchen wer, wie und wann wo war ? jetzt, nach den jüngsten massenhaften übergriffen in deutschen städten ,mutet das eher wie ein ablenkungsmanöver an.....

  • 9
    10
    872889
    05.01.2016

    @acjw: Warum lesen Sie dann überhaupt noch die Presse? Ich bin froh, in einem demokratischen Land mit u.a. freier Presse leben zu dürfen. Es kann sich jeder entsprechend informieren und sich seine Meinung bilden. Unterschiedliche Medien und eine bunte Vielfalt gibt es hierfür auch genügend.

  • 9
    4
    Freibeuter
    05.01.2016

    Habe gehört, eine gewisse IM "Erika" soll einen ziemlich hohen Posten in der Bunten Republik ausüben!

  • 8
    9
    gelöschter Nutzer
    05.01.2016

    @acjw: Hätten Sie das auch geschrieben, wenn es Mitglied der Linkspartei gewesen wäre?

  • 16
    10
    acjw
    05.01.2016

    Was soll denn die Aufregung ? Er war mal bei der CDU. Und gab es da solche Schlagzeilen mit Stasi ? Jetzt paßt es wohl besser in die politische Strategie, wenn man etwas gegen die AfD herauszaubern kann.
    Ich bin ein konsequenter Gegner der elenden Stasi, aber die Verlogenheit und Heuchelei der Medien, wenn es in diesem Fall gegen die AfD geht, ist auffallend, abartig und typisch linker Hetzmedien



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