Sturm "Veiko" pfeift mit Tempo 105 über den Fichtelberg

Der Tiefausläufer sorgte am Samstag für Böen, Verwehungen und 20 Zentimeter Schnee im Gebirge. In Limbach-Oberfrohna stürzte ein Baum auf ein Auto.

Leipzig. Sturmtief "Veiko" hat für heftigen Wind in Sachsen und Schneeverwehungen im Gebirge gesorgt. Auf dem Fichtelberg gab es am Samstag Böen mit einer Stärke von bis zu 105 Kilometern pro Stunde, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Leipzig. Gut 20 Zentimeter Schnee wurden auf dem mit 1215 Metern höchsten Berg Sachsens gemessen. "Durch Schneeverwehungen kann es hier und da auch mehr sein", ergänzte der DWD-Sprecher. Auch im Flachland war es stürmisch. Am Knaumühlenweg in Limbach-Oberfrohna stürzte sturmbedingt ein Baum ein Baum auf einen geparkten VW Jetta. Menschen wurden nicht verletzt. Die Polizei schätzt den Schaden auf 6000 Euro.

Auf dem Fichtelberg liefen unterdessen die Vorbereitungen für den Beginn der Skisaison. "Das ist der erste richtige Schnee in diesem Winter", sagte der Geschäftsführer der Schwebebahn, René Lötzsch. Derzeit werden die Langlaufloipen präpariert, in der nächsten Woche folgen die Abfahrtspisten. Bisher habe man nur maschinell beschneien können, betonte Lötzsch. Er ging davon aus, dass der Skibetrieb auf den Pisten Ende nächster Woche startet.

"Veiko" brachte am Samstag im Vogtland den Wettkampfplan des Weltcups der Skispringerinnen und Skispringer durcheinander. Der erste Durchgang der Frauen wurde in Klingenthal nach nur drei Springerinnen abgebrochen und startete später neu.

Und der Ausblick? Nächste Woche könnte nach Angaben des DWD frühlingshaft werden. (dpa/roy)

 

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