Wahlschlappe der sächsischen CDU: Volkspartei im "Abwärtsstrudel"

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Mit 17,2 Prozent hat die sächsische CDU ihr mit Abstand schlechtestes Ergebnis bei einer landesweiten Wahl im Freistaat erzielt. Welche Lehren wird sie daraus ziehen?

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1212 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 7
    0
    klapa
    28.09.2021

    Richtig, Zeitungss. Die Frage ist, wie lange sich das der Steuerzahler noch bieten lässt, von im Prinzip Inkompetenten regiert zu werden. Das Karriereprinzip Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal greift immer weiter um sich, leicht zu verdienendes Geld muss.

    Beruf lernen, mit Erfolg studieren - wo gibts denn so was, doch nicht mit uns.

  • 9
    1
    Zeitungss
    28.09.2021

    @Interessierte: Unter heutigen Bedingungen ist Ihr Satz "Im normalen Leben..." Grundvoraussetzung für eine Anstellung und die Leistung wird entsprechend bewertet und abgerechnet. Würde hier nach Leistung abgerechnet, müsste mancher Abgeordnete und Minister aufstocken, denn Qualifikationen sind nicht gefragt, welche bekanntlich externe Gutachter für viel Geld einbringen. Den Rest erledigen die Lobbyisten. Verantwortlichkeiten gibt es keine, diese landen beim Steuerzahler, wie das Beispiel Scheuer deutlicher nicht zeigen kann. Bleibt demnach die Frage, für WAS leisten wir uns den immer größer und teurer werden Bundestag, wenn die eigentliche Arbeit teure Gutachter und Gerichte erledigen ??? Ein normales Unternehmen leistet sich solche Zustände nicht, aber der Steuerzahler, welcher letztlich die Zeche mit Begeisterung zahlt.
    Ich lasse mich natürlich gerne belehren, auch wenn aus dem Matheunterricht doch einiges hängengeblieben ist. Man lernt bekanntlich nie aus.

  • 10
    4
    Interessierte
    28.09.2021

    "Am Montag - wurde - der 42-jährige Körber zu seinem Nachfolger gewählt ...

    Wie kommt man denn so schnell auf diesen Mann und Rechnungsprüfer für die Wirtschaft , sonst dauert und dauert das , bis man jemanden gefunden hat !!!
    Was hat er denn bisher für die ostdeutschen Interessen getan ?

    Im normalen Leben ist das so :
    Da wirst du gefragt , wer du bist , was du kannst und was du für Voraussetzungen ´für diesen Job` mitbringst und ´warum` du für diesen Betrieb arbeiten willst und was dich an dieser Arbeit interessiert und auf welcher Grundlage du dich einbringen willst .

    Das scheint in der Politik anders zu sein
    Da macht eine Psychologin oder Weinkönigin die Landwirtschaft
    Und ein Fleischermeister kümmert sich um den Bereich Kinder&Jugend

    Gut vorstellen könnte ich mir eine Sabine Zimmermann , eine Antje Hermenau oder eine Frau Bellmann
    Diese Frauen haben sich schon immer für ostdeutsche Belange eingesetzt !

  • 12
    8
    klapa
    28.09.2021

    Für mich haben sich die sächsischen Wähler für die bürgerliche Mitte entschieden. Wer das anders sieht, der sollte seine ideologischen Scheuklappen von den Augen nehmen.

  • 10
    0
    Zeitungss
    28.09.2021

    @KTreppil: Gut auf den Punkt gebracht, was einige hartgesottene Zeitgenossen einfach nicht verstehen wollen oder können. Die Volksparteien haben sich selbst ins AUS geschossen, es ist kein Verdienst der AFD, auch wenn das manche glauben.
    Als Vogtländer bewerte ich die bisherigen Leistungen unserer CDU-Vertreterin in Berlin, Fazit, man kommt 4 Jahre gut über die Runden, eckt nicht an und ist zu gegebener Zeit im Erfassungswinkel einer Kamera um Lorbeeren zu ernten. So geht es auf Dauer nun einmal nicht, zumindest bei den Wählern. In Reihen der CDU ist das auch schon aufgefallen, war heute in der FP zu lesen. Andere Parteien haben da Macher und kommen aus der Versenkung, was hier absolute Fehlanzeige ist. Das Vogtland sitzt nun leider weitere 4 Jahre auf der Zuschauerbank und macht gute Mine zum bösen Spiel, oder auch nicht, wie langsam ersichtlich wird. Genau das Thema wird uns in Zukunft nicht ausgehen, auch wenn man es mit allen Mitteln verhindern möchte.

  • 10
    6
    Interessierte
    28.09.2021

    … Politiker die Sorgen und Nöte nicht wahrnehmen

    Was das Ergebnis hier im „Osten“ mit der AfD betrifft , also in Mitteldeutschland und auch in MeckV. , das kommt davon , wenn man nur an sich selbst und seine Macht und seinen Reichtum denkt und nicht auf die Bürger eingeht und diese mit einbezieht
    und alles dem Menschen lieb gewonnene verkommen lässt , vernichtet , schließt , abreißt oder nicht gewollt und sinnlos und auch unschön bebaut und ´fast` sämtliche Arbeitsplätze im Osten abbaut - und offene Stellen , gut bezahlte Posten wie Rathaus / Politik mit Westdeutschen besetzt und mit diesen die Sorgen und Nöte der Ostdeutschen ´fremd` regieren läßt

    Und was die hier im „Osten“ nicht gewählten „Grünem“ betrifft , dass man in Massen Bäume und hektarweise Wälder fällt , welche dem Menschen ein Wohlgefühl geben und welche für ein gutes Klima und somit für die Zukunft ´unserer` Kinder sorgen ´würden` , was alternative ´Träume` von Mooswänden und Fassadenbegrünung nie aufwiegen

  • 11
    5
    Malleo
    28.09.2021

    Wer die Merkel CDU als konservativ bezeichnet, glaubt auch, dass man Holz schweißen kann.

  • 11
    6
    KTreppil
    28.09.2021

    Es ist nicht richtig, wenn (auch in diversen Kommentaren) nur die bösen sächsischen AFD Wähler für das "aufrüttelnde" Wahlergebnis in Sachsen verantwortlich gemacht werden. Sachsen hat mal überwiegend schwarz und konservativ gewählt,dass das nicht mehr so ist, liegt nicht allein an den Wählern, sondern an der Aufstellung und Ausrichtung der jeweiligen Parteien. Wer/Was hat sich verändert, der konservative Wähler oder die CDU als konservativ ausgerichtete Partei? Was hat sich verändert in Sachsen? Wähler bzw. Bürger einfach mal als demokratieverachtend und diktatursozialisiert zu bezeichnen, half weder vor noch nach der Wahl!

  • 15
    2
    Malleo
    28.09.2021

    Wer Körber als Ersatz für Wanderwitz nach Berlin schickt, hat nichts begriffen.
    Da kann ich auch meine hochbetagte Mutter zum Ballettunterricht anmelden.
    Ein Bild mit Laschet auf dem Kopf- herrlich den Zustand der CDU beschrieben.
    Gauweiler: "Die AfD ist die Wach-Auf-Tablette der CDU/CSU."
    Danach müsste die CDU noch viele Tabletten einwerfen.
    Aber noch einmal.
    Die CDU muss verstehen, dass Tradition das Bewahren des Feuers ist und nicht das Anbeten der Asche.

  • 27
    1
    Progress
    28.09.2021

    Wenn Hr. Laschet ein Mann von Format wäre, würde er sofort zurücktreten, anstatt weiter von der Kanzlerschaft zu schwadronieren. Wo ist allerdings unser Personal mit Format?

  • 25
    7
    Bautzemann
    28.09.2021

    Die Bundestagswahlen 2021 sind Geschichte. Eines hat die Wahl eindeutig gezeigt. Die sogenannten, selbsternannten Volksparteien haben ihren Nimbus verloren. Es ist ein großes Stück Demokratie im Parlamentarismus der BRD angekommen. Wer sich ständig selbst als lupenreinen Demokraten bezeichnet und die Bürger im Land diktatursozialisiert stigmatisiert, muss sich nicht über die erhaltene Quittung wundern. Was ist passiert? Der scharfe Linksruck ist ausgeblieben, die Entwicklung in die rechte Richtung wurde Deutschlandweit geschwächt. Das Mitteldeutschland sehr stark AfD gewählt hat, ist der Tatsache geschuldet, dass die Politiker die Sorgen und Nöte in diesen Landstrichen nicht mehr wahrgenommen haben und ein Ostbeauftragter in der vergangenen Legislatur kaum in Erscheinung getreten ist. Egal ob Jamaika, Ampel oder vielleicht die Groko unter Führung der SPD die Regierung stellt. Die Demokratie im Land hat einen großen Fortschritt errungen.

  • 22
    26
    neuhier
    28.09.2021

    Die sächsische CDU hat es einfach nicht begriffen. Nein, die Stärke der AfD liegt nicht an dem einzigen sächsischen CDU Mitglied, was die Probleme offen anspricht und beim Namen nennt, sondern in der Anbiederung an die AfD Wähler und Demokratie-Verächter hier im Land.

    Man hat ja in Thüringen sehr schön am Beispiel Maaßen sehen können, dass ein Rechtsaußen Kandidat keine Wähler von der AfD abzieht. Im Gegenteil, der Wahlkreis von Maaßen war einer der Kreise mit den höchsten Prozenten für die AfD.

    Was wir brauchen ist eine klare Abgrenzung gegen die Rechtsaußen der AfD, politische Bildung und stärkere Investitionen im ländlichen Raum. Die AfD ist eine reine Sachsen-Thüringen Partei geworden und wird deshalb gesamtdeutsch nichts reißen, das werden die Leute hier auch irgendwann begreifen.