Sächsische Wirtschaft besorgt: Zeitarbeit soll befristet werden

Der "Missbrauch" bei der Leiharbeit soll durch eine Gesetzesänderung eingedämmt werden. Die IHK Chemnitz läuft Sturm gegen diese Reformpläne, Gewerkschaften fürchten, dass ihre Tarifverträge dadurch ausgehebelt werden.

8Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    rudifink
    18.11.2015

    Also in kann nichts negatives über Zeitarbeit sagen. Eine Bekannte ist Rechtsanwältin und hat Kinder bekommen. Nun nach 4 Jahren wollte Sie wieder arbeiten und wurde nur abgelehnt. Sie ging dann zu www.zeitconcept.de in Regensburg und konnte hier wieder als Leiharbeiter beginnen. Schon bald wollte die Firma meine Bekannte übernehmen. Das klappte auch durch die Personalvermittlung. Meine Bekannte hat einen guten Job, die Zeitarbeit Geld verdient und der Arbeitgeber konnte den Mitarbeiter testen und als mehr Aufträge kommen einstellen. Da kann doch jeder glücklich sein, zumal ja niemand gezwungen wird bei einer Zeitarbeitsfirma zu arbeiten.

  • 1
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    Hanomag
    12.08.2015

    Arbeitgeber-Präsident Ingo Kramer: ....Die Branche benötige Zeitarbeiter zudem weiterhin, um Auftragsspitzen abzufedern....
    So, so, als es noch keine "Zeitarbeit" gab, also vor noch nicht all zu langer Zeit, da gab es wohl in den Produktionsabläufen keine Auftragsspitzen ? Die Unternehmer damals brachten ihre Intelligenz ein, um die Abläufe zu beherrschen. Jetzt hat es der Unternehmer leicht, auf dem Rücken der mit einer Hoffnung kommende Zeitarbeiter, einen unbefristeten Arbeitsplatz zu erhalten, dieses Abhängigkeitsverhältnis auszunutzen. Wie Gefühlskalt und Empathielos müssen solche Unternehmer sein, um sich vor sich selbst zurechtfertigen, ich tu`s ja nur für den Erhalt der Arbeitsplätze meiner festen Arbeitskräfte bzw. zum Erhalt des Unternehmens. Die Menschheitsgeschichte hält reichlich vergleichbare Beispiele parat. Kapitalismus ist eben gnadenlos. Sogenannte "Soziale Marktwirtschaft" hat es nur (als Argument) gegeben, so lange die Gewinne der Industrien nach dem konjunkturell Krieg so hoch waren, das sie relativ etwas mehr davon abgeben konnten als heute üblich. Die heutigen Botschafter der Initiative neue Soziale Marktwirtschaft, also eines modernen Kapitalismus, den die Freien Demokraten am radikalsten vertreten, lehnen sich in ihren Grundforderungen an die Hamburger Armenordnung von 1788 an, in der steht, dass sich ein geordnetes Staatswesen durch viel Armut und wenig Bedürftigkeit auszeichne. Es soll viel Flexibilität und Mobilität unter den abhängig Beschäftigten herrschen, wenig Regulierungen wie Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit, Kündigungsschutz u. ä, geben und Lohnforderungen sollen möglichst nicht den Gewinn der Unternehmen schmälern.

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    Bewi
    01.08.2015

    Die Leiharbeit ist doch schon seit Jahren überholt. Viel besser kann man doch seine Lohnsklaven in fragwürdigen Werksverträgen "beschäftigen", wie dies auch in sogenannten Tochtergesellschaften von 100% städtischen Betrieben der Stadt Chemnitz der Fall ist.

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    aussaugerges
    23.07.2015

    Ich denke doch zumindestens befristet.
    Und sie wissen doch die kleinen Beamten tun ihr möglichstes.
    Aber nicht die im Schlaraffenland der Diäten Selbstbedienung.

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    berndischulzi
    23.07.2015

    Das war doch früher schon mal eingeschränkt. Das haben nur die sozialen, oder eher asozialen Heilsbringer der SPD abgeschafft.

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    Pixelghost
    23.07.2015

    @ausssaugerges, die Beamten die ich kenne, werden bei Fussballspielen, Castortransporten, Pegida-Demos, Suchen nach vermissten Kindern, Ermittlungen von Tötungsdelikte, Einbrüchen, Sexualdelikten, Brandstiftungen, Unfallfluchten, Trunkenheitsfahrten und ruhestörenden Lärm ect. VERWENDET.

    Denken Sie, dass man das in LEIHARBEIT schaffen kann?

  • 2
    1
    aussaugerges
    22.07.2015

    Schon wegen der Leiharbeit kann man diesen Staat nie achten.
    Haben denn Beamte Leiharbeit ?

  • 4
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    Arbeitssuchender
    22.07.2015

    Die sächsische Wirtschaft macht sich Sorgen ?? Plötzlich haben sie keine Lohnsklaven mehr. Leiharbeiter sind doch nichts anderes. Müssen überall einsetzbar sein, sich schnell einarbeiten und bekommen noch nicht mal Mindestlohn. Weil Frau Nahles da uch genug Ausnahmen im Gesetz gelassen hat. Denkt die Wirtschaft auch an die Leiharbeiter ? Wohl kaum. Die denken nur an ihre Vorteile. Hat der Leiharbeiter seine Dienste getan wird er einfach abgemeldet. Kann er doch sehen wo er bleibt. Und von wegen es sind nur Geringqualifizierte. Ich bin Dipl-Ingenieur und bekomme nur noch Leiharbeit angeboten. Und arbeite auch als Leiharbeiter. Unterste Lohngruppe !!! Wenn ich meinen Lohnzettel seh könnte ich .... Und selbst hier, 26 Jahre nach der deutschen (gefeierten) Einheit wird noch ein Unterschied zwischen Ost und West gemacht. Super ! Leiharbeit ist modernes Sklaventum. Es gehört einfach ganz abgeschafft. Soll die Wirtschaft doch die Arbeiter einstellen. Das sie gebraucht werden zeigt ja die Menge an Leiharbeitern. Die Arbeitsplätze sind also vorhanden.



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