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Nun sieben Coronafälle im Vogtland

Die Zahl der Corona-Fälle im Vogtlandkreis ist in den letzten 24 Stunden von fünf auf sieben gestiegen. Das geht aus Zahlen des sächsischen Sozialministeriums hervor.

Plauen.

Die Zahl der Corona-Fälle im Vogtlandkreis ist in den letzten 24 Stunden von fünf auf sieben gestiegen. Das ist der Statistik zu entnehmen, die das sächsische Sozialministerium führt und täglich aktualisiert. Das Landratsamt gibt die räumliche Herkunft der neuen Infektionsfälle nicht mehr bekannt: "Wir wollen keine Panik verbreiten", sagt Pressesprecher Uwe Heinl. Über die vom Ministerium gemeldeten zwei neuen Fälle sei man selbst "verwundert". Nähere Erkenntnisse lägen ihm derzeit dazu nicht vor, so der Sprecher.

Angaben des Landratsamtes zufolge arbeitet die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen (KVS) derzeit mit den Helios Vogtlandklinikum Plauen angestrengt an der Öffnung einer Corona-Portalpraxis auf dem Gelände des 650-Betten-Schwerpunktkrankenhauses. Portalpraxen in den kleineren Regelkrankenhäusern am Klinikum Obergöltzsch Rodewisch und der Paracelsus Klinik Reichenbach haben bereits ihre Arbeit aufgenommen. Dort habe man eine Lösung aus eigener Kraft, mit eigenen Mitteln und eigenem Personal gesucht und gefunden: Das Klinikum Obergöltzsch bietet seit vergangener Woche in einem isolierten Bereich der Notfallambulanz mit gesondertem Zugang sowohl eine telefonische Beratung als auch eine Behandlungsambulanz mit Untersuchungsmöglichkeiten und Abstrichmöglichkeit an. Am Helios Vogtland-Klinikum Plauen wird die Praxis durch die KVS finanziert und ausgestattet. Der Praxisbetrieb soll durch die niedergelassenen Ärzte des Bereitschaftsdienstbereiches Plauen abgesichert werden.

In den Portalpraxen soll insbesondere Patienten geholfen werden, die bei einem begründeten Verdacht auf Covid-19-Infektion und Erkrankungssymptomen keinen Termin bei ihrem Hausarzt wegen Überlastung der Praxis bekommen oder dort nicht behandelt werden können. Für das obere Vogtland werde durch die Landkreisverwaltung "angestrengt" nach einer Lösung gesucht, heißt es. Gemeinsam mit dem Rettungszweckverband und der Paracelsusklinik Adorf/Schöneck soll auch hier eine Anlaufstelle für begründete Verdachtsfälle eingerichtet werden. (us)

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