Ausbilder sollten sich nicht verbiegen

Das Verhältnis zwischen Ausbilder und Auszubildenden kann einen großen Einfluss auf den Erfolg und die Zufriedenheit innerhalb der Ausbildung haben. Dabei sollten die Ausbilder ihre Kommunikation mit den Azubis kritisch reflektieren.

Berlin (dpa/tmn) - Vertrauensvoller Kumpel oder strenge Respektsperson? Ausbilder sollten für einen überzeugenden Auftritt vor allem darauf achten, sich nicht zu verbiegen.

Dazu rät Kommunikationsexpertin Bettina Stark in der Zeitschrift «Position» (Ausgabe 01/2019) des Deutschen Industrie- und Handelskammertags. Ob jemand für den Azubi eher Freund oder eher Respektsperson sein will, komme auf die jeweilige Persönlichkeit an. Auch Kumpeltypen könnten Respekt ausstrahlen, und distanziertere Ausbilder auf der anderen Seite sehr vertrauensvoll wirken.

Wer Auszubildende betreut, sollte sich Stark zufolge über die eigene Rolle klarwerden, die er einnehmen will, und diese regelmäßig reflektieren. Dazu sollte er sich immer mal wieder von außen betrachten und überlegen, wer er ist, welche Kompetenzen er hat und wie er nach außen wirkt.

Auch externe Coaches, Weiterbildungen oder der eigene Chef können helfen, die Übereinstimmung von Eigen- und Fremdbild zu überprüfen.

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