Künstliche Fristen für mehr Produktivität setzen

Aufschieben, verzetteln, ablenken: Bei kleinen und größeren Aufgaben im Beruf kann es lohnenswert sein, sich eine künstliche Frist zu setzen. So fällt es einfacher, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Hamburg (dpa/tmn) - Wer sich bei der Arbeit leicht ablenken lässt, sollte sich selbst künstliche Fristen setzen. Selbst wenn es um ein langfristiges Projekt geht und eigentlich keine Dringlichkeit herrscht, lohne es sich, eine solche zu simulieren.

Das empfiehlt der Autor Chris Bailey im «Harvard Business Manager» (Ausgabe Januar 2019). So kann man sich zum Beispiel vornehmen, eine Aufgabe, für die man eigentlich den ganzen Nachmittag Zeit hat, in nur 50 Minuten zu erledigen.

Das Resultat: Man widmet einem Projekt insgesamt weniger Stunden, dafür aber in der angesetzten Zeit mehr Aufmerksamkeit und Energie. Dadurch sei man vor allem damit beschäftigt, sich auf die Aufgabe zu konzentrieren und könne Ablenkungen leichter vermeiden.

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