Lehrende sollten Stimmbelastung ernst nehmen

Sie müssen in ihrem Beruf tagtäglich viel reden - und das geht auf die Stimme: Lehrer, Dozenten und Erzieher sollten ihr Sprechorgan daher auf schonende Weise einsetzen und Störungen frühzeitig abklären.

Bonn (dpa/tmn) - Den ganzen Tag Studenten oder Schüler übertönen und den Blockunterricht im Frontalmodus gestalten: Professoren, Lehrer oder Erzieher sind stimmlich einer enormen Belastung ausgesetzt. Sie sollten ihre Stimme daher trainieren und besonders pflegen.

Darauf weist Prof. Markus M. Hess in der Zeitschrift «Forschung & Lehre» hin. Stimmstörungen wie hörbare Heiserkeit, Krächzen oder Stimmversagen sollten Betroffene frühzeitig abklären lassen, rät der HNO-Arzt und Direktor der Deutschen Stimmklinik in Hamburg.

Wer an einer Stimmstörung leidet, könne in einer Therapie mit Logopäden und Osteopathen oder auch Psychotherapeuten Stimmverbesserungen erzielen. Darüber hinaus helfen Hess zufolge sogenannte stimmhygienische Maßnahmen: Dazu gehört etwa, die Stimme morgens durch Summen aufzuwärmen, eine aufrechte Körperhaltung zu pflegen und Räuspern möglichst zu vermeiden. Alkohol oder Zigarettenrauch wirken negativ auf die Stimmlippen ein.

Nicht zuletzt empfiehlt Prof. Hess Lehrenden ein professionelles Stimmcoaching: Dabei trainieren sie eine für ihren Berufsalltag gesunde Sprechweise (Ausgabe 04/2019).

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1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    2
    Steuerzahler
    12.04.2019

    „Lehrende“ also sind gemeint? Bezeichnet dieser Begriff wirklich die betroffenen Personen? Bei Lehrer, Ausbilder, Dozenten usw. ist aufgrund des historischen Sprachgebrauchs und des damit verbundenen Persönlichkeitsbildes klar, dass es sich um vielfältige Persönlichkeiten handelt, die nicht nur unterrichten. Bei Lehrenden wird die Person durch den verordneten Genderwahnsinn nur auf diese eine Sicht beschränkt. Wenn schon, dann zeitweise Lehrende oder beruflich Lehrende!



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