Chemnitzer FC erteilt Hausverbote gegen Führung von Kaotic Chemnitz

Regionalligameister Chemnitzer FC hat Hausverbote gegen die Führungspersonen der Fangruppierung Kaotic Chemnitz sowie weitere Personen ausgesprochen. Insgesamt handelt es sich um fünf Personen. Das teilte der Verein am Freitag in einer Pressemitteilung mit. "Kaotic Chemnitz ist eine Gruppierung, unter der Chemnitz seit Jahren leidet", heißt es in der Mitteilung. Namen der mit Hausverbot belegten Personen wurden nicht genannt.

Laut Mitteilung des CFC sei die Gruppierung Urheber der Ereignisse vom 9. März dieses Jahres, als im Stadion an der Gellerststraße eine offizielle Trauerminute für einen verstorbenen Ex-Neonazi abgehalten wurde. Auf der anschließenden Beerdigung des Verstorbenen hätten die jetzt mit Hausverboten bedachten Personen einen Kranz mit Emblem und Farben des CFC widerrechtlich verwendet, heißt es weiter. "Kaotic Chemnitz verabschiedete sich ebenfalls unter widerrechtlicher Verwendung von CFC-Emblem und CFC-Farben von dem Verstorbenen", heißt es im Wortlaut der Pressemitteilung. Außerdem habe Kaotic Chemnitz am 26. August 2018 zu den Krawallen von Chemnitz aufgerufen.

Beim Spiel gegen Meuselwitz am 4. Mai seien die jetzt mit Hausverboten bedachten Personen über Fernsehbilder identifiziert worden. "Sie verhielten sich in grober Weise unsportlich und verstießen damit gegen die Auflagen des NOFV", heißt es vom CFC. Was genau den Personen vorgeworfen wird, wollte der Verein auf Anfrage nicht mitteilen. Die Auflagen durch den Nordostdeutschen Fußballverband waren nach der Trauerminute im Stadion verhängt worden - unter anderem musste die Südtribüne, auf der die treuesten Fans des CFC stehen, für ein Spiel leer bleiben. (tre)

Zum Spezial: Ereignisse in Chemnitz nach Gewalttat

Bewertung des Artikels: Ø 4.2 Sterne bei 5 Bewertungen
1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 5
    3
    mathausmike
    24.05.2019

    Ich las ,dass "Kaotic" im Jahre 2006 mit Stadionver-
    bot belegt wurde.
    Ist denn dieses Verbot zwischenzeitlich aufgehoben wurden?
    Von solchen Chaoten muß sich der CFC strikt distanzieren und nie wieder gemeinsame Sache(wie Gedenken an einen Rechtsradikalen)machen!



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