Dynamo Dresden: Mit Sieg aus dem Unterhaus verabschieden

Dresden (dpa) - Der designierte Absteiger Dynamo Dresden will sich mit einem Sieg aus der 2. Fußball-Bundesliga verabschieden. «Wir haben die letzten Spiele alles gegeben und für den Sieg gekämpft. Das werden wir auch jetzt wieder tun», sagte Trainer Markus Kauczinski am Freitag auf einer Video-Pressekonferenz.

Am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) empfängt das Schlusslicht den VfL Osnabrück im Rudolf-Harbig-Stadion. Um noch eine theoretische Chance auf den Klassenverbleib zu haben, müssten die Sachsen bei einer gleichzeitigen Niederlage des Karlsruher SC einen 14-Tore-Rückstand auf den Relegationsrang aufholen. «Wir haben in 34 Spielen 30 Tore geschossen und sollen jetzt zweistellig treffen. Der Glaube ist nicht da, weil es nicht realistisch ist. Trotzdem wollen wir nach vorne spielen und den Leuten zeigen, dass wir eine 0,0000001-Chance versuchen zu nutzen», erklärte Kauczinski.

Der 50-Jährige wollte sich noch nicht festlegen, mit welcher Elf er in das letzte Saisonspiel gehen will. 13 Spielerverträge laufen aus, weitere Verträge verlieren mit dem Abstieg ihre Gültigkeit - Einen würdigen Abschied kann Dynamos Coach jedoch nicht jedem gewähren. Kauczinski sei «hin und hergerissen» und wolle die letzten Trainingstage auf sich wirken lassen. «Am Ende kann es ein Gemisch von beidem sein», erklärte er.

Definitiv nicht zum Einsatz können die verletzten Dzenis Burnic, Justin Löwe, Alexander Jeremejeff und Kevin Ehlers sowie der Rotgesperrte Chris Löwe kommen. Simon Makienok ist noch fraglich.

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