FCN identifiziert Täter - DFB reduziert Geldstrafe

Nürnberg (dpa) - Die nachträgliche Identifizierung von Krawallmachern hat sich für den 1. FC Nürnberg ausgezahlt. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte, reduziert sich eine von drei im Juni vom DFB-Sportgericht gegen den Fußball-Zweitligisten ausgesprochenen Geldstrafen.

Statt 25.000 Euro muss der «Club» im betreffenden Fall nur noch 17.500 Euro zahlen. Das Sportgericht hatte die Franken Anfang Juni unter anderem zu 25.000 Euro Geldstrafe verurteilt, weil beim Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund am 18. Februar 2019 im Nürnberger Zuschauerbereich Pyrotechnik gezündet worden war und zahlreiche schwarze Tennisbälle auf das Spielfeld geworfen worden waren. Im Oktober beantragte der FCN dann die Wiederaufnahme des Verfahrens, weil dem Verein zufolge 25 Täter ermittelt worden waren.

Wenn nachträglich Täter identifiziert werden können, erlaubt es der DFB innerhalb von einem Jahr nach der rechtskräftigen Entscheidung, dass Geldstrafen wegen Zuschauerfehlverhaltens gemindert werden. Das Abbrennen der Pyrotechnik hatte den FCN 10.000 Euro gekostet, das Werfen der Bälle in Verbindung mit Spielunterbrechungen ursprünglich 15 000 Euro.

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